(openPR) Im Rahmen ihrer groß angelegten Präventionskampagne hat die in Bonn ansässige ZNS – Hannelore Kohl Stiftung einen umfangreichen Sicherheitsratgeber für Eltern veröffentlicht. Er enthält viele praktische Hinweise zur sicheren und kindgerechten Gestaltung der Umgebung.
Jedes Jahr erleiden allein in Deutschland mehr als 45.000 Kinder unter fünf Jahren durch Unfälle eine Verletzung des Gehirns – dem wichtigsten Organ des Zentralen Nervensystems. Folgenschwere Hirnschäden entstehen durch Stürze, aber auch infolge einer Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff beim Ertrinken, Ersticken sowie durch Stromschlag, Vergiftung oder Schock. Viele Unfallopfer erleiden lang anhaltende Schäden oder sogar bleibende Behinderungen.
Die meisten Unfälle lassen sich jedoch mit relativ einfachen Mitteln und dem richtigen Blick für die Risiken vermeiden. „Deshalb haben wir in unserer Broschüre eine Vielzahl von Anregungen und Tipps zusammengestellt, um Eltern für mögliche Gefahren zu sensibilisieren und die Sicherheit ihrer Kinder zu erhöhen“, fasst Helga Lüngen, stv. Geschäftsführerin der gemeinnützigen Stiftung, zusammen.
Der Ratgeber gibt praktische Tipps für die Bereiche Haushalt und Garten, Freizeit und Sport sowie Verkehr. „Viele Situationen, die für die Kleinen große Risiken bergen, sind Erwachsenen gar nicht bewusst, und Kinder selbst haben noch kein ausgeprägtes Verständnis für Gefahren“ so Lüngen und listet Beispiele aus dem Ratgeber auf: Von herab hängenden Kabeln über schöne, aber giftige Gartenpflanzen und dem ungesicherten Teich bis hin zum nicht altersgerechten Kindersitz im Auto sind viele Bereiche des täglichen Lebens abgedeckt.
Zusätzlich enthält er eine ausführliche Checkliste, mit der Eltern die Umgebung ihrer Kinder auf potenzielle Gefahrenquellen überprüfen können, und eine Liste mit den wichtigsten Notrufnummern.
Der Sicherheitsratgeber für Eltern kann kostenfrei telefonisch unter 0228 / 97845-0 oder unter
bestellt werden.
















