(openPR) München im Juli 2006. 60 Prozent der Deutschen zwischen 14 und 29 Jahren plagen laut einer Erhebung der Betriebskrankenkassen Beschwerden im Wirbelsäulenbereich. Viele Betroffene vermeiden jedoch, einen Arzt aufzusuchen. Gerade junge Menschen nehmen begin-nende Rückenschmerzen auf die leichte Schulter. In der Annahme, dass Beschwerden nach kurzer Zeit von allein verschwinden, halten sie den Arztbesuch für überflüssig. „Eine gefährliche Einstellung“, weiß Dr. med. Reinhard Schneiderhan, Wirbelsäulenspezialist und Orthopäde aus München. „Unbehandelte Rückenbeschwerden entwickeln sich rasch zu chronischen Schmerzen. Im schlimmsten Fall hilft nur noch ein operativer Eingriff.“ Da speziell zu Beginn eines Rückenleidens die Praxisklinik Dr. Schneiderhan und Kollegen nicht-operative Behandlungswege anbieten, sollten Betroffene umgehend Hilfe aufsuchen. Anhaltende, starke Schmerzen lindern die Spezialisten mit minimalinvasiver Wirbelsäulenkatheter-, Hitzesonden- oder Mikrolasertherapie.
Rücken ohne Operation stärken
Bewegungsmangel, Fehlhaltungen und stundenlanges Sitzen verursachen auch in jungen Jahren quälendes Ziehen und Drücken im Rückrat. In einer umfangreichen Voruntersuchung stellt der Wirbelsäulenspezialist die genaue Ursache fest, bestimmt Symptome und Schmerztyp. Zusammen mit verschiedenen Fachärzten setzt er die Ergebnisse zu einem schlüssigen Gesamtbild zusammen. „Diese interdisziplinäre Zusammenstellung gewährleistet eine ganzheitliche, objektive Einschätzung“, erläutert Dr. med. Schneiderhan. „Das spezielle Wissen jedes einzelnen Team-Mitglieds fügt sich zu einer stimmigen Diagnose mit geeigneten, mo-dernen Therapiemethoden zusammen. So passen wir eine gezielte Behandlung an jeden Patienten individuell an.“ Schneiderhan empfiehlt bei jüngeren Betroffenen mit einer konservativen Methode wie Krankengymnastik zu beginnen und ausreichend Sport zu treiben. „Hauptverantwortlich für Rückenprobleme in jungen Jahren ist mangelnde Bewegung“, warnt der Spezialist. „Unzureichend ausgebildete Rumpfmuskulatur führt dann zu verschobenen Bandscheiben, entzündeten oder verspannten Muskeln.“
Schon 14 bis 29-Jährige sitzen heute in Beruf und Freizeit mehr, als vor ungefähr 50 Jahren. Zu lang für die empfindliche Wirbelsäule. Hinzu kommen falsche Haltung und Bewegungsmangel. Weitere Ursache für Schmerzen bildet Übergewicht, denn Kilos belasten den Rücken. Hier befreit kräftige Muskulatur von Beschwerden. Folglich lindern Experten zu Beginn Schmerzen durch Medikamente oder Akupunktur und stärken mit Physiotherapie oder Krankengymnastik den Muskelapparat.
Minimalinvasive Therapien gegen hartnäckige Schmerzen
Bleiben Schmerzen bestehen, wenden Mediziner sanfte Verfahren, wie minimalinvasive Katheterbehandlung, Mikrolasermethode oder Hitzesondentherapie an. Einsatz finden Katheterbehandlungen bei Bandscheibenbeschwerden oder rückenmarksnahen Vernarbungen. Unter Bildwanderkontrolle und Kontrastmittelgabe führt Dr. med. Schneiderhan eine elastische Kanüle im rückenmarksnahen Bereich ein und platziert an der betroffenen Stelle eine Sonde. An die Nervenwurzel injiziert er anschließend einen speziell zusammengestellten Medikamenten-Mix und befreit so von Schmerzen. „Bandscheibenvorwölbungen oder -vorfälle sowie Bandscheibenschmerzen behandeln wir mit der Mikrolasertherapie. Eine sehr dünne Nadel transportiert Laserstrahlen zielgenau in die Bandscheibe“, erklärt der Orthopäde. Infolgedessen schrumpfen Bestandteile der Bandscheiben minimal und geben eingeengte Nervenwurzeln frei. Zusätzlich schaltet energiereiches Licht schmerzsensible Nerven-Strukturen aus. Ferner wandelt sich Kollagen um, wodurch sich kleine Bandscheibeneinrisse schließen. Bei Wirbelgelenkbeschwerden hilft die moderne Hitzesondentherapie, indem sie die Schmerzleitung zum Gehirn unterbricht. Als Vorteile aller minimalinvasiven Verfahren sieht Schneiderhan eine kurze Behandlungsdauer und eine rasche Schmerzminderung. Seit Anfang 2006 bietet die Praxisklinik Dr. Schneiderhan und Kollegen Kassenpatienten sämtliche minimalinvasive Verfahren, sofern eine stationäre Behandlung medizinisch begründet ist, auf Krankenschein an.
K o n t a k t
Praxis Dr. med. Schneiderhan und Kollegen
Dr. med. Reinhard Schneiderhan, Anja Koutny,
Eschenstr. 2
82024 München / Taufkirchen
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