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Stadtgespräch Rodenkirchen: Die Bürger beteiligen sich und die Stadt weiß nicht damit umzugehen!

20.01.201712:17 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Stadtgespräch Rodenkirchen: Die Bürger beteiligen sich und die Stadt weiß nicht damit umzugehen!
Der Info-Stand wird aufgebaut. Foto: A. Wulf
Der Info-Stand wird aufgebaut. Foto: A. Wulf

(openPR) Ein junges Mädchen, vielleicht 10 oder 11 Jahre alt, kam mit seinem Fahrrad zum Info-Stand beim REWE-Parkplatz an der Ecke Bonner / Schönhauser Straße und sah sich die Transparente und Flugblätter an. Die Bürgerinnen und Bürger, die über die Rettung der Bäume entlang der Bonner Straße diskutierten, nahmen es wohl gar nicht wahr. Es stellte sich mit dem Fahrrad dichter an den Stand, zog ein paar Cent-Münzen aus der Tasche und warf sie in die dort aufgestellte Sammeldose. Ein Bild, das lange nachwirkt.

Das Recht der Bürger auf saubere Luft wurde mit Füßen getreten, als bei der 3. Baustufe der Nord-Süd-Stadtbahn ein Erhalt der Bäume weder erwogen noch als Planungsauftrag formuliert wurde. Seit mehr als fünf Jahren drängen Bürgervereine und Initiativen im Kölner Süden auf eine Korrektur der Planung.

In zwei ganztägigen Workshops, von den Bürgern organisiert, hatten zuletzt international anerkannte Verkehrsplaner aufgezeigt, dass viele der geforderten Verbesserungen ohne Leistungseinbußen für den Verkehr und ohne Verzicht auf eine eigene zweispurige Bahntrasse möglich sind. Die Vertreter der Stadt Köln und der Kölner Verkehrsbetriebe hatten allerdings kurzfristig ihre Teilnahme abgesagt!

Eine „Petition für einen offenen Dialog zur Nord-Süd-Bahn“, um ein vorzeitiges Fällen der 300 Bäume entlang der Bonner Straße zu verhindern, erreichte im Stadtbezirk Rodenkirchen in nur zwei Monaten das erforderliche Quorum. Eine Anregung nach §24 Gemeindeordnung NRW, die Baumfällungen bis zum Abschluss eines gemeinsamen Dialogs hinauszuschieben, wurde am 29.08.2016 der Bezirksvertretung Rodenkirchen übergeben – bisher ohne Ergebnis. Die Bäume sollen jetzt gefällt werden, obwohl die Bauarbeiten, so die Stadt, frühestens 2018 beginnen.

Im Rodenkirchener Stadtgespräch über Bürgerbeteiligung am 18.01.2017 erklärte die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, parteilos, dass sie die vielen Briefe der Initiativen nicht erhalten habe. Aber sie stellte ein Gespräch mit der neuen Verkehrsdezernentin in Aussicht. Ihr sei vor allem die Glaubwürdigkeit von Verwaltung und Politik wichtig – die wird sich vor allem dadurch zeigen, ob das angekündigte Gespräch noch vor den Baumfällungen geführt wird.

Von einer echten Bürgerbeteiligung scheinen wir in Köln noch weit entfernt zu sein, doch da ist ein junges Mädchen, das hat in seine Zukunft investiert, das sollten wir nicht enttäuschen!

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