29.06.2006 - 17:17 - Gesundheit & Medizin

Implantate, Kronen & Co. aus dem Internet? - Auktionsportale für Zahnersatz locken Patienten mit Dumping-Preisen

Pressemitteilung von: DIG - Diagnostikzentrum für Implantologie und Gesichtsästhetik GmbH
PR Agentur: Borgmeier Public Relations

Hannover im Juni, 2006. Schöne Zähne, aber bitte billig. Seit neuestem unterbieten Zahnärzte die Preise ihrer Kollegen über Auktionsportale im Internet. Patienten stellen ihre Heil- und Kostenpläne in das Forum und Zahnärzte geben ihre Kostenvoranschläge für die entsprechende Behandlung an. Es obliegt dann dem Betroffenen, sich für ein Angebot zu entscheiden. Dabei besteht laut Stiftung Warentest die Möglichkeit, bis zu 60 Prozent der Kosten einzusparen. Jedoch mit Risiken und Nebenwirkungen. „Dieses niedrige Preisniveau gleichen Zahnärzte durch günstige Labor- und Materialkosten aus, da zahnärztliche Honorare nur einen äußerst geringen Spielraum zulassen,“ weiß Dr. Dr. Ralf Luckey, MSc leitender Zahnarzt des Diagnostikzentrums für Implantologie und Gesichtsästhetik (DIG) der Implantatzahnklinik in Hannover (IKH).

Um bei diesem Preiskampf mithalten zu können, arbeiten einige Dentisten mit Laboren in China, Indonesien oder Ungarn zusammen, wo die Produktionskosten und Standards unter denen Deutschlands liegen. Außerdem gilt es zu bedenken, dass eine perfekte Anpassung von im Ausland gefertigten Prothesen durch die Entfernung Schwierigkeiten bereitet. Wenn billige Materialien Verwendung finden, entsteht rasch eine minderwertige Prothetik. Folge: Einbußen bei der Stabilität, Farbunterschiede oder Passungenauigkeiten. Anschließende Nachbesserungen zehren schnell den anfänglichen Gewinn auf.

Bei kurzfristigen Zahnarztwechseln, die die Versteigerungen im Internet nach sich ziehen, stehen Arzt und Patient sich als Fremde gegenüber. Weder besteht ein Vertrauensverhältnis, noch ist die Anamnese bekannt. Solche Umstände gehen auf Kosten der Therapie, weil besondere Bedürfnisse des Patienten keine Beachtung finden. Eine aufwändige Behandlungsform, bei der Zahnarzt, Techniker und Anästhesist Hand in Hand zum Wohle des Patienten arbeiten, verkommt zum „Doc and Go“, bei dem geringe Kosten sowie schnelle Abwicklungen den Schwerpunkt bilden. Dr. Dr. Ralf Luckey, MSc empfiehlt, sich bei Behandlungen an einen Zahnarzt des Vertrauens zu wenden, „da sich die höheren Kosten in Form von besserer Qualität und größer Nachhaltigkeit auszahlen.“

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Für nähere Informationen:
DIG – Diagnostikzentrum für Implantologie und Gesichtsästhetik GmbH
Implantatzahnklinik Hannover IKH
Dr. Dr. Ralf Luckey, MSc.
Richard-Wagner-Straße 28
30177 Hannover
Tel. 05 11/66 30 21, Fax: 0511 / 66 30 22
www.implantatzentrum-hannover.de

Pressekontakt:
Borgmeier Public Relations • Maren Seving, Petra Wilts
Lange Straße 112 • 27749 Delmenhorst • Tel: 04221 / 93450
Fax: 04221 / 152050 • E-Mail:

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