06.06.2006 - 09:02 - IT, New Media & Software
Sammelaktion erbrachte 4000 Euro für die Deutsche Welthungerhilfe
Pressemitteilung von: susensoftwarePR Agentur: f@ltmann PR

Axel Susen überreicht den Scheck über 4000 Euro an Patricia Czessack (links) und Marie-Therese Leopold, Leiterin des Bereiches Unternehmenskooperationen bei der Welthungerhilfe
Bonn/Aachen, 6. Juni 2006.- Einen Scheck in Höhe von 4000 Euro konnte der Aachener Softwarehändler Axel Susen am Dienstag in Bonn der Deutschen Welthungerhilfe überreichen. Diesen Erlös erzielte Susen mit dem Verkauf ungenutzter „stiller“ Software, die bei vielen Anwendern in Schubladen und Schränken gelegen hatte. Gespendet wurde vor allem von Privatleuten, aber auch einige kleine und mittelständische Unternehmen hatten sich an der Aktion beteiligt.
Das Spendengeld werde sich „gut entwickeln“, versicherte Marie-Therese Leopold, Leiterin des Bereichs Unternehmenskooperationen und Großspender bei der Welthungerhilfe und erklärte: „Wir kümmern uns um diejenigen, die keine vollen Taschen, sondern leere Mägen haben. Oberstes Ziel ist die Hilfe zur Selbsthilfe.“ Genau dieses Prinzip hatte Axel Susen beeindruckt und ihn bewogen, den Erlös der Aktion „Software gegen Hunger“ der Welthungerhilfe zu spenden.
Der Aachener Unternehmer wollte etwas initiieren, das einerseits den Hunger in der Welt zu lindern hilft und andererseits technikorientierten Menschen eine einfache Möglichkeit bietet, etwas Gutes zu tun. Viele Unternehmen und Privatleute brauchen ihre Software nicht mehr, weil sie bereits abgeschrieben oder durch neuere Versionen ersetzt ist. Susen entwickelte die Idee, sie aufzufordern, ihre alten Lizenzen zu spenden. Er sammelte die Softwarelizenzen, katalogisierte sie und suchte Käufer dafür. Der Erlös der Aktion betrug 4000 Euro, die er der Welthungerhilfe überwies.
Aus Erfahrung weiß Susen, dass es immer Interessenten gibt, die neuwertige „gebrauchte“ Software zum günstigen Preis erwerben wollen. „Software ist wie Gold: Sie nutzt durch Gebrauch nicht ab und verliert auch nicht an Wert“, erklärt Susen. Nicht jeder brauche immer die neueste Version, und wie es einen Gebrauchtwagenmarkt gibt, so gebe es auch einen Markt für gebrauchte Software – nur dass auf letzterem das Alter der Ware keine Rolle spielt, weil sie nicht abnutzt.
Susen will die Aktion Ende dieses Jahres wiederholen und erarbeitet gemeinsam mit der Welthungerhilfe ein Konzept, um auch Großunternehmen zu großen Spenden zu bewegen. „Der Vorteil bei Softwarespenden ist, dass der Spender kein Geld in die Hand nehmen muss, sondern seine ohnehin nicht mehr benötigten Lizenzen abgeben kann“, sagt Susen.
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Susensoftware hat sich seit März 2000 auf den Handel und die Vermittlung stiller Software spezialisiert, besonders auf Microsoft- und SAP-Produkte. Gehandelt wird mit Vollversionen und Lizenzen, die entweder durch Überlizenzierung ungenutzt im Unternehmen herumliegen oder die nach der bilanztechnischen Abschreibung nicht mehr eingesetzt werden. Susensoftware aktiviert diese stille Reserve und steigert die Liquidität der Unternehmen durch Verkauf bzw. Kauf von stiller Software.
Zu den Zielkunden gehören große international agierende Konzerne aus allen Branchen ebenso wie mittelständische Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Eingebunden in ein Netzwerk von Juristen, Software-Herstellern (Lizenz-Management und –Analyse) und IT-Beratern bietet Geschäftsführer Axel Susen seinen Kunden in kaufmännischen, technischen und juristischen Fragen kompetente Hilfe an. www.susensoftware.de
Die Deutsche Welthungerhilfe wurde 1962 als Nationales Komitee der „Freedom from Hunger Campaign“ der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) gegründet. Heute ist sie eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland.
Gemeinnützig, politisch und konfessionell unabhängig arbeitet die Organisation unter einem ehrenamtlichen Vorstand und der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Sie finanziert ihre Arbeit durch Spenden und öffentliche Zuschüsse. www.welthungerhilfe.de
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