(openPR) Die Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) in Mannheim wird ab Anfang März zwei vom Auswärtigen Amt komplett finanzierte Projekte realisieren. Sie haben zum Ziel, ukrainische Führungskräfte in den Bereichen Energieversorgung und Kommunalmanagement fitzumachen für die Herausforderungen der Zukunft.
Im letzten Jahr wurden mit zwei ukrainischen Universitäten Kooperationsvereinbarungen getroffen. Das Außenministerium stellt dabei Krisenprävention und Demokratisierungshilfe in den Vordergrund, die Stadt Mannheim unterstützt mit Fachvorträgen und Kurz-Praktika.
Professionalisierung der ukrainischen Kommunal- und Energieverwaltung
Die inzwischen erfolgte Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und der Ukraine bedeutet für die Ukraine: die Umsetzung von Reformen in allen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen. Die Professionalisierung und Stabilisierung der ukrainischen Kommunal- und Energieverwaltung stehen dabei im Mittelpunkt.
Das Vermitteln der erforderlichen Kenntnisse und praktischen Fertigkeiten sind dabei ebenso wichtig wie das Vertiefen von Kenntnissen in moderner betriebswirtschaftlicher Steuerung von kommunalen Versorgungs- und Verwaltungsaufgaben. Partner der HdWM in der Ukraine sind die in Kiew ansässigen namhaften Universitäten
• Nationale Akademie für öffentliche Verwaltung beim Präsidenten der Ukraine sowie die
• National Technical University of Ukraine/Institute of Energy Saving and Energy Management.
Der Präsident der HdWM, Prof. Dr. Franz Egle, der im vergangenen Jahr in Kiew die weitreichende Zusammenarbeit mit den beiden Universitäten offiziell besiegelt hat, freut sich über diese Projekte und die Förderung durch das Auswärtige Amt. Egle: „Als kleine, aber innovative private Hochschule versuchen wir stets, künftige Herausforderungen mit kreativen Lösungen effektiv und effizient zu bewältigen. Dies gilt auch für die aktuelle Herausforderung zur Integration von syrischen Flüchtlingen über ein von der HdWM entwickeltes unternehmensnahes „Study & Work“-Pilotprojekt“.
Die Kooperation zwischen der HdWM und den beiden ukrainischen Partneruniversitäten soll das Land auf dem Wege zur Entwicklung und Modernisierung weiter nach vorne bringen. Konkret wolle man zur „Professionalisierung und Stabilisierung der dortigen Kommunal- und Energieverwaltung“ einen nachhaltigen Beitrag leisten.
Czernowitz‘ Oberbürgermeister Oleksiy Kaspruk zur Fortbildung in Mannheim
15 führende Kommunalmanager aus dem ganzen Land, darunter mehrere Oberbürgermeister ukrainischer Städte, werden im Rahmen der Maßnahme weitergebildet. Der Oberbürgermeister von Czernowitz, Oleksiy Kaspruk, freut sich schon auf die Fortbildung in Mannheim, wobei er die Zeit in Mannheim auch zur Entwicklung der Beziehungen beider Städte nutzen wolle.
Erfahrene Professoren und kommunale Führungskräfte werden auf deutscher Seite den ukrainischen Teilnehmern Fachkenntnisse vermitteln und ihr Know-how verstärken. Das Projekt enthält neben der Vermittlung vom theoretischen Wissen auch einen Einblick in praktische Tätigkeiten, so insbesondere bei der Stadt Mannheim. Ein zweiwöchiger Aufenthalt der Projektteilnehmer ist dafür in Mannheim vorgesehen. Ende des Jahres sollen die ukrainischen Kommunalmanager in der Lage sein, mit neuen Anforderungen effizient und zielgerecht umzugehen.
Das Projekt für Energiemanagement wird in Kooperation mit dem ukrainischen Institute of Energy Saving and Energy Management (IEE) realisiert. Ziel ist es, die Erfahrung und das Know-How im Bereich Energiemanagement an ukrainische Führungskräfte im Energiebereich weiterzugeben.
Quartäre Bildung: Ukrainische Manager fit machen für modernes Energie-Management
Weitere 15 Manager von privaten und kommunalen Energieversorgungsunternehmen, die strategische unternehmerische Entscheidungen im Bereich der Energieversorgung treffen, werden in mehreren Weiterbildungsseminaren untererrichtet. Und zwar von erfahrenen Professoren und Praktikern aus der deutschen Energiewirtschaft sowie von kommunalen Versorgungsunternehmen. Dieses Projekt läuft fünf Monate. Danach sollen die ukrainischen Energiemanager über neue Erkenntnisse und Know-how für die Umsetzung ihrer eigenen Ideen im Bereich der Energieversorgung verfügen.
„Die HdWM pflegt bereits seit ihrer Gründung Kooperationen mit namhaften ausländischen Universitäten und Einrichtungen, wobei der ,Quartären Bildung‘, also der berufsbegleitenden Weiterbildung, eine besondere Bedeutung zukommt. Beide Seiten sind an einer langfristigen Kooperation interessiert. Treffen und Verhandlungen für die Weiterführung von beiden Projekten stehen bereits auf der Projekt-Agenda“, sagt Egle in seinem Ausblick. Text: Franz Motzko
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Franz M. Motzko
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Weitere Informationen:
Prof. Dr. Franz Egle
Präsident
Hochschule der Wirtschaft für Management gGmbH
Neckarauer Straße 194-200
68163 Mannheim
Telefon 0621- 690712-10
E-Mail:
http://www.hdwm.de













