19.05.2006 - 17:50 - Gesundheit & Medizin
CHIRURGIE ST. HEDWIG-KRANKENHAUS IM DIALOG - praktische Aspekte der Strumachirurgie
Pressemitteilung von: CHIRURGIE ST. HEDWIG-KRANKENHAUS IM DIALOG
Veranstalter: Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie - Minimalinvasive Chirurgie - St. Hedwig-Krankenhaus Berlin, Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité
Zeit: 31. Mai 2006 - 18.00 Uhr
Ort: Versammlungsraum Stiftung Neue Synagoge Berlin, Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28/30
(in direkter Nachbarschaft zum St. Hedwig-Krankenhaus, Parkplätze auf dem Gelände des St. Hedwig-Krankenhaus stehen für Besucher der Veranstaltung zur Verfügung.
Die Schilddrüse und die Schilddrüsenerkrankungen und hierbei sowohl deren medikamentöse Therapie als auch die Operation der Schilddrüse wegen Struma, Hyperthyreose oder bei Tumoren werden in den nächsten Jahren in immer stärkerem Maße an Bedeutung gewinnen.
Das von der WHO gesetzte Ziel, bis zum Jahre 2005 das Problem der Jodunterversorgung mit seinen Folgen in den Griff zu bekommen, wurde nicht erreicht, auch nicht in Deutschland.
Zwar ist die Jodversorgung der Bevölkerung in den letzten 20 Jahren spürbar verbessert worden, reicht aber noch nicht aus.
Von der Verbesserung profitieren in erster Linie die Jahrgänge ab den 70er Jahren. Die Folgen der Jodunterversorgung der Bevölkerung im Erwachsenenalter schlagen sich in beeindruckenden Zahlen nieder:
Laut Erhebungen der PAPILLON-1-Studie zeigen sich bei jedem Dritten, vermeintlich schilddrüsengesunden, berufstätigen Erwachsenen, sonographisch auffällige Befunde an der Schilddrüse, im Sinne einer knotigen oder diffusen Struma. Entgegen bisheriger Annahmen sind Männer von diesen Veränderungen fast genauso häufig betroffen wie Frauen.
Die Häufigkeit von Schilddrüsenknoten nimmt mit dem Alter zu und erreicht bei über 55-jährigen Frauen einen Anteil von 45%. 120.000 Patienten werden jährlich in der Bundesrepublik an der Schilddrüse operiert, davon 93% aufgrund einer benignen Struma.
Im St. Hedwig-Krankenhaus hat sich seit dem Eintritt von Dr. Dietmar Geipel im Jahre 2003, der vorher 23 endokrin-chirurgische "Lehrjahre" in Berlin-Buch verbracht hat, die Strumachirurgie gut entwickelt.
Waren es im Jahre 2002 ganze 2 Schilddrüsenoperationen, stiegen die Zahlen in den folgenden Jahren kontinuierlich an: 2003: 172, 2004: 242, 2005: 272, 2006: ca. 300 .
Wir betrachten diese gute Entwicklung als Vertrauensbeweis der einweisenden Kollegen in die von uns auf dem Gebiet der endokrinen Chirurgie geleistete Arbeit. Wir schätzen dieses Vertrauen besonders unter dem Aspekt, dass in Berlin die Auswahl der Kliniken groß ist und der "Markt" sehr empfindlich auf chirurgische Qualitätsmängel reagiert.
Die von der Chirurgischen Abteilung des St. Hedwig-Krankenhauses durchgeführte Weiterbildungsveranstaltung am 31.05.06 soll sich vorrangig mit den praktischen Problemen im Rahmen der Operation der benignen Struma beschäftigen und Ihre Fragen dazu von kompetenten Referenten beantworten helfen.
Resektionsausmaß, postoperative Substitution bzw. Rezidivprophylaxe und Umgang mit einer postoperativen Rekurrensparese sind Themen, die im Zusammenhang mit jeder erfolgten Strumaoperation praxisrelevant sind.
Wir hoffen, dass wir mit den gewonnenen Referenten kompetente Vertreter aus der Praxis für die Praxis gewinnen konnten.
Wir möchten diese Veranstaltung aber auch dazu nutzen, aus der Anonymität der Einweisung bzw. der Epikrise "aufzutauchen" - uns also auch persönlich im Rahmen der Diskussion bzw. am anschließenden Buffet einmal kennenzulernen.
Programm der Veranstaltung:
Zum Resektionsausmaß der benignen Struma heute
Oberarzt Dr. med. M. Brauckhoff
Stellvertretender Klinikdirektor
Klinik für Allgemein-, Viszeral- u. Gefäßchirurgie
Uniklinikum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Klinikdirektor: Univ.-Prof. Dr. med. H. Dralle
Postoperative Rekurrensparese nach Strumaoperation
- was tun?
Dipl.-med. Peter Fehland
Facharzt für HNO, Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie,
Praxis Reichenberger Str. 3, 13055 Berlin
Medikamentöse Therapie nach Schilddrüsenoperation
Prof. Dr. med. K.-M. Derwahl
Klinikdirektor und Chefarzt, Klinik für Innere Medizin,
St. Hedwig-Krankenhaus
Veranstaltungsort:
31. Mai 2006, 18.00 Uhr im Versammlungsraum der Stiftung Neue Synagoge Berlin
Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28/30, Parkplätze auf dem Gelände des St. Hedwig-Krankenhauses
Teilnahme: kostenlos
Verkehrsanbindung: S-Bahn Oranienburger Straße S1, S2, S25
Straßenbahn/Tram S-Oranienburger Straße und Monbijouplatz
Die Veranstaltung ist bei der Ärztekammer Berlin
mit drei Punkten zertifiziert.
Anmeldung und Information:
Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie
Sekretariat/Frau Stenzel
Tel.: (030) 23 11 - 25 17
Fax: (030) 23 11 - 24 05
E-mail:
Weitere Informationen:
www.alexius.de/Chirurgie.460.0.html
www.alexius.de/Innere_Medizin.459.0.html
Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie - Minimalinvasive Chirurgie
In der Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie - Minimalinvasive Chirurgie werden neben der Allgemeinen Chirurgie drei Kompetenzzentren für die Bereiche Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie und endokrine Chirurgie betrieben.
Leiter der Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie - Minimalinvasive Chirurgie
Dr. med. Eric P. M. Lorenz
Arzt für Chirurgie, Viszeral- und Gefäßchirurgie
Chefarzt der Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie -
Minimal Invasive Chirurgie -
E-mail:
Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie
St. Hedwig-Krankenhaus Berlin
Große Hamburger Str. 5-11
10115 Berlin
Chefarzt Dr. med. C. Lorenz
Sekretariat/Frau Stenzel
Tel.: (030) 23 11 - 25 17
Fax: (030) 23 11 - 24 05
E-mail:
Weitere Informationen:
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
www.alexius.de/Chirurgie.460.0.html
www.alexius.de/Innere_Medizin.459.0.html
Zeit: 31. Mai 2006 - 18.00 Uhr
Ort: Versammlungsraum Stiftung Neue Synagoge Berlin, Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28/30
(in direkter Nachbarschaft zum St. Hedwig-Krankenhaus, Parkplätze auf dem Gelände des St. Hedwig-Krankenhaus stehen für Besucher der Veranstaltung zur Verfügung.
Die Schilddrüse und die Schilddrüsenerkrankungen und hierbei sowohl deren medikamentöse Therapie als auch die Operation der Schilddrüse wegen Struma, Hyperthyreose oder bei Tumoren werden in den nächsten Jahren in immer stärkerem Maße an Bedeutung gewinnen.
Das von der WHO gesetzte Ziel, bis zum Jahre 2005 das Problem der Jodunterversorgung mit seinen Folgen in den Griff zu bekommen, wurde nicht erreicht, auch nicht in Deutschland.
Zwar ist die Jodversorgung der Bevölkerung in den letzten 20 Jahren spürbar verbessert worden, reicht aber noch nicht aus.
Von der Verbesserung profitieren in erster Linie die Jahrgänge ab den 70er Jahren. Die Folgen der Jodunterversorgung der Bevölkerung im Erwachsenenalter schlagen sich in beeindruckenden Zahlen nieder:
Laut Erhebungen der PAPILLON-1-Studie zeigen sich bei jedem Dritten, vermeintlich schilddrüsengesunden, berufstätigen Erwachsenen, sonographisch auffällige Befunde an der Schilddrüse, im Sinne einer knotigen oder diffusen Struma. Entgegen bisheriger Annahmen sind Männer von diesen Veränderungen fast genauso häufig betroffen wie Frauen.
Die Häufigkeit von Schilddrüsenknoten nimmt mit dem Alter zu und erreicht bei über 55-jährigen Frauen einen Anteil von 45%. 120.000 Patienten werden jährlich in der Bundesrepublik an der Schilddrüse operiert, davon 93% aufgrund einer benignen Struma.
Im St. Hedwig-Krankenhaus hat sich seit dem Eintritt von Dr. Dietmar Geipel im Jahre 2003, der vorher 23 endokrin-chirurgische "Lehrjahre" in Berlin-Buch verbracht hat, die Strumachirurgie gut entwickelt.
Waren es im Jahre 2002 ganze 2 Schilddrüsenoperationen, stiegen die Zahlen in den folgenden Jahren kontinuierlich an: 2003: 172, 2004: 242, 2005: 272, 2006: ca. 300 .
Wir betrachten diese gute Entwicklung als Vertrauensbeweis der einweisenden Kollegen in die von uns auf dem Gebiet der endokrinen Chirurgie geleistete Arbeit. Wir schätzen dieses Vertrauen besonders unter dem Aspekt, dass in Berlin die Auswahl der Kliniken groß ist und der "Markt" sehr empfindlich auf chirurgische Qualitätsmängel reagiert.
Die von der Chirurgischen Abteilung des St. Hedwig-Krankenhauses durchgeführte Weiterbildungsveranstaltung am 31.05.06 soll sich vorrangig mit den praktischen Problemen im Rahmen der Operation der benignen Struma beschäftigen und Ihre Fragen dazu von kompetenten Referenten beantworten helfen.
Resektionsausmaß, postoperative Substitution bzw. Rezidivprophylaxe und Umgang mit einer postoperativen Rekurrensparese sind Themen, die im Zusammenhang mit jeder erfolgten Strumaoperation praxisrelevant sind.
Wir hoffen, dass wir mit den gewonnenen Referenten kompetente Vertreter aus der Praxis für die Praxis gewinnen konnten.
Wir möchten diese Veranstaltung aber auch dazu nutzen, aus der Anonymität der Einweisung bzw. der Epikrise "aufzutauchen" - uns also auch persönlich im Rahmen der Diskussion bzw. am anschließenden Buffet einmal kennenzulernen.
Programm der Veranstaltung:
Zum Resektionsausmaß der benignen Struma heute
Oberarzt Dr. med. M. Brauckhoff
Stellvertretender Klinikdirektor
Klinik für Allgemein-, Viszeral- u. Gefäßchirurgie
Uniklinikum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Klinikdirektor: Univ.-Prof. Dr. med. H. Dralle
Postoperative Rekurrensparese nach Strumaoperation
- was tun?
Dipl.-med. Peter Fehland
Facharzt für HNO, Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie,
Praxis Reichenberger Str. 3, 13055 Berlin
Medikamentöse Therapie nach Schilddrüsenoperation
Prof. Dr. med. K.-M. Derwahl
Klinikdirektor und Chefarzt, Klinik für Innere Medizin,
St. Hedwig-Krankenhaus
Veranstaltungsort:
31. Mai 2006, 18.00 Uhr im Versammlungsraum der Stiftung Neue Synagoge Berlin
Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28/30, Parkplätze auf dem Gelände des St. Hedwig-Krankenhauses
Teilnahme: kostenlos
Verkehrsanbindung: S-Bahn Oranienburger Straße S1, S2, S25
Straßenbahn/Tram S-Oranienburger Straße und Monbijouplatz
Die Veranstaltung ist bei der Ärztekammer Berlin
mit drei Punkten zertifiziert.
Anmeldung und Information:
Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie
Sekretariat/Frau Stenzel
Tel.: (030) 23 11 - 25 17
Fax: (030) 23 11 - 24 05
E-mail:
Weitere Informationen:
www.alexius.de/Chirurgie.460.0.html
www.alexius.de/Innere_Medizin.459.0.html
Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie - Minimalinvasive Chirurgie
In der Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie - Minimalinvasive Chirurgie werden neben der Allgemeinen Chirurgie drei Kompetenzzentren für die Bereiche Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie und endokrine Chirurgie betrieben.
Leiter der Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie - Minimalinvasive Chirurgie
Dr. med. Eric P. M. Lorenz
Arzt für Chirurgie, Viszeral- und Gefäßchirurgie
Chefarzt der Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie -
Minimal Invasive Chirurgie -
E-mail:
Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie
St. Hedwig-Krankenhaus Berlin
Große Hamburger Str. 5-11
10115 Berlin
Chefarzt Dr. med. C. Lorenz
Sekretariat/Frau Stenzel
Tel.: (030) 23 11 - 25 17
Fax: (030) 23 11 - 24 05
E-mail:
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