(openPR) Die Niederlassungen gleichen sich meist – unabhängig vom jeweiligen Standort. Aber in den IT-Prozessen und –Technologien kocht jeder sein eigenes Süppchen. Um konkurrenzfähig zu bleiben, sind mehr Standards erforderlich. Daher bestehen Bestrebungen, die vormals unterschiedlichen Strukturen standortübergreifend zu vereinheitlichen. Damit ist es möglich – unabhängig vom Ort – Prozesse in der gleichen Art und Weise durchzuführen.
IT-Prozesse müssen vereinheitlicht werden
Fast jedes kleine und mittelständische Unternehmen kennt das Problem: Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen die Prozesse und Technologien in den Niederlassungen standardisiert werden, doch es hapert an der Umsetzung und Organisation. In vielen Niederlassungen entsteht ein Flickenteppich von Insellösungen, die die Innovationen erschweren, Synergien verhindern und die Anfälligkeit für Fehler erhöhen.
Aktuelle Studien belegen dies: Das weltweit größte Analyseunternehmen Gartner bestätigt, dass eine Optimierung der Niederlassungs-Infrastruktur für Unternehmen zur zentralen Herausforderung wird. Für eine Expansion und für den Aufbau neuer Geschäftsfelder ist eine Multichannel-Struktur unverzichtbar. IT-Dienste müssen dezentral bereitgestellt werden, um Synergien optimal auszuschöpfen. Die IT ist das Werkzeug hierfür.
Eine Standardisierung verfolgt strategische Ziele, darunter unter anderem eine Optimierung der Qualität und eine höhere Effizienz. Dies führt auch dazu, dass die verschiedenen IT-Systeme reduziert und auf einen Standard gebracht werden, wodurch wiederum die Administration und der Betrieb kostengünstiger und einfacher werden.
Alle Prozess- und Betriebsdaten können unternehmensweit erfasst und ausgewertet werden. Dadurch kann auch ein Leistungsvergleich anhand standortindividueller Kennzahlen ermittelt werden. Das Controlling ist einfacher und die Qualitätsstandards der Produktion können gesteigert bzw. angeglichen werden. Es ist möglich, die Produktionsdaten aller Standorte über einen zentralen Datenserver zu sammeln und zu analysieren, um im Bedarfsfall gezielte Aktivitäten vorzunehmen, die für ein einheitlich hohes Leistungsniveau wichtig sind.
Was bedeutet eine Standardisierung im IT Bereich?
Mit dem Begriff Standard wird ein allgemein gültiges und anerkanntes Regelwerk beschrieben. In der Industrie ist dieser Standard oftmals in einer Norm festgelegt, welche das Zusammenarbeiten unterschiedlicher Unternehmen harmonisiert. IT-Standards optimieren in der IT Prozesse und Arbeitsabläufe und reduzieren so in hohem Maße Kosten. Sie sind ein Bestandteil der IT-Strategie und unterstehen dem IT-Controlling. Die IT-Strategie-Entwicklung definiert die unternehmensinternen Standards und unterliegt einer fortlaufenden Optimierung
Hauptziel ist ein angemessener und möglichst einheitlicher Arbeitsplatz für die Mitarbeiter. Auf spezielle Änderungen muss trotzdem ausreichend reagiert werden können. Einheitliche IT-Prozesse und Informationssysteme führen zu sinkenden Kosten in der Einführung, im laufenden Betrieb und in der Wartung.
Bei Unternehmenszusammenschlüssen ist eine Standardisierung der Software sowie eine Integration von externen Daten erforderlich – je einheitlicher die Unternehmensstrukturen sind, desto reibungsloser findet der Integrations-Prozess statt. Häufig ist dies jedoch nicht der Fall und die Idee zu einer Standardisierung wird erst hier geboren. Während Hard- und Software recht einfach zu standardisieren sind, sieht es im IT-Service schon anders aus. Meistens existieren so gut wie keine Softwareanweisungen, wie Regeln zu E-Mails oder Intranet-Veröffentlichungen.
Die Vorteile einer standortübergreifenden IT auf einen Blick:
• einfache Administration
• einfache Vernetzung
• einfache Anwendung
• kostengünstige Beschaffung
• durchgängige IT-Infrastruktur
• weniger Schnittstellen











