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Das Stipendium der 'Mörderischen Schwestern' geht 2015 an die Autorin Marlen Schachinger

19.08.201508:02 UhrKunst & Kultur
Bild: Das Stipendium der 'Mörderischen Schwestern' geht 2015 an die Autorin Marlen Schachinger
Die Stipendiatin Marlen Schachinger
Die Stipendiatin Marlen Schachinger

(openPR) Tutzing 18.08.2015. Die Mörderischen Schwestern ev. (Verein deutschsprachiger Krimibuchautorinnen) geben die Gewinnerin des diesjährigen Arbeitsstipendiums bekannt: Marlen Schachinger, die sich mit ihrem Projekt „Die Andere“ gegen 71 Konkurrentinnen durchsetzen konnte.



Das Arbeitsstipendium wird seit 2014 einmal im Jahr an einen von einer Frau verfassten Kriminalroman oder für eine Sammlung eigener Kriminalstorys vergeben. Bewerben können sich alle Autorinnen, die in deutscher Sprache schreiben. Verlangt wird ein Exposé und eine Leseprobe. Auf eine Alters-, Wohnort- oder sonstige Beschränkung wird bewusst verzichtet. Selbst eine Mitgliedschaft bei den Mörderischen Schwestern ist nicht erforderlich. Damit hebt sich diese Stipendium erfreulich positiv von vielen anderen ab, die durch etliche Begrenzungen ein Hindernis für viele Bewerberinnen darstellen.

Die 1970 in Oberösterreich geborene Marlen Schachinger studierte Komparatistik, Germanistik und Romanistik, promovierte über die Lehr- und Lernbarkeit literarischen Schreibens und unterrichtet seit 2012 als Co-Leiterin des Instituts für Narrative Kunst in literarischem Schreiben und Literaturrezeption.
Seit 2000 veröffentlicht sie Romane, Erzählungen, Biographien und Sachbücher für die sie bereits mehrfach ausgezeichnet wurde.

Das nun geförderte Romanprojekt zeigt mögliche Konflikte zwischen unterschiedlichen Lebensentwürfen auf. Im Mittelpunkt steht ein Paar in den Endvierzigern, dass von der Stadt aufs Land zieht, in der Hoffnung, dort die Idylle zu finden. Diese Ansicht scheint es mit einer ebenfalls neuzugezogenen Nachbarin zu teilen. Doch im Lauf der Erzählung verwischen zunehmend die Konturen zwischen Stadt und Land, Sein und Schein, Gut und Böse bis eine eindeutige Zuordnung kaum mehr möglich ist.

Die aus 5 „Schwestern“ bestehende Jury begründete ihre Entscheidung vor allem mit dem Sprachfluss, der durch immer neue Fenster den Reichtum der Welt durchschimmern lässt und mit dem Rhythmus langer Sätze, der ein sanftes Dahingleiten vorgaukelt, während „der Zug bereits mit 300 Stundenkilometern durch einen Tunnel rast“.
Die sprachliche Spannung spiegelt sich in der Handlung wieder: Sehr allmählich wird die Doppelnatur des Handlungsbodens erkennbar, lassen sich tiefe Abgründe darunter erahnen. Mit zarten Vorzeichen bricht Dunkles sich Bahn, spielen sich zwischenmenschliche Routinen auf zunehmend wackligen Boden ab. Auf leisen Pfoten kommt das Grauen.
Wie die Präsidentin der Mörderischen Schwestern, Janet Clark mitteilte, konnte die Jury sich diesem magischen Sog, den die Autorin bereits in der eingereichten Leseprobe versprühte, nicht entziehen. Nun wünscht sie sich zusammen mit den Jurymitgliedern, „dass dieser poetische, melancholische, gleichzeitig auch beunruhigende Psychothriller auf demselben Niveau vollendet wird.“ (Rosemarie Benke-Bursian - RBB)

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