05.05.2006 - 09:28 - Vereine & Verbände
Nicht alle Jungvögel brauchen Hilfe - aktion tier gibt Tipps für den richtigen Umgang
Pressemitteilung von: aktion tier - Menschen für Tiere e.V.
In den Nestern der Vögel herrscht in den Frühjahrsmonaten Hochbetrieb und so bleibt es nicht aus, dass der eine oder andere Jungvogel aus dem Nest fällt. Doch Vorsicht: Der vermeintlich jetzt allein gelassene Jungvogel wird von den Eltern weiter versorgt.
Tierfreunde sollten die gefiederten Jungtiere immer an Ort und Stelle belassen. Auch wenn die kleine Vögel laut piepsen und so den Anschein erwecken, sie seinen von den Elternvögeln verlassen worden. Dieser Anschein trügt. Die Jungtiere fallen halbflügge aus dem Nest und bleiben dann auf dem Boden sitzen, da die Jungvögel einfach noch nicht flugfähig sind. Sie werden aber von den Alttieren am Boden weiter gefüttert, wodurch ihr Überleben gesichert ist.
Hegen Tierfreunde bezüglich der Versorgungssituation Zweifel, sollten sie sich, soweit mög-lich, verstecken und die jungen Vögel beobachten. Verstecken deshalb, da die Elterntiere nicht zu ihren Jungen zurückkehren, wenn Menschen in der Nähe sind, da sie eine Gefahr annehmen. Spätestens nach einer Stunde wird ein Elterntier auftauchen, um den Jungvogel zu füttern.
Nur in absoluten Notlagen darf der Mensch eingreifen!
Ist ein Jungvogel an einem unsicheren Ort gelandet, z.B. am Straßenrand, darf das Tier mit großer Behutsamkeit wieder in das Nest zurückgesetzt werden. Ist kein Nest auffindbar, sollte der Vogel max. 25 m vom Fundort entfernt an eine sichere Stelle gesetzt werden.
Die Vogeleltern werden ihren Nachwuchs, auch wenn er einmal von Händen berührt wurde, weiterhin betreuen.
Judith Schmalzl von der Tierschutzorganisation aktion tier – Menschen für Tiere e.V. in München weist darauf hin: „Grundsätzlich dürfen nur verletzte, kranke und wirklich verlasse-ne Vögel aufgenommen werden und in das nächste Tierheim, oder in eine Wildtierauffangsta-tion gebracht werden.“
Die Tierschutzorganisation aktion tier – Menschen für Tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Arten-schutzorganisationen Deutschlands.
Weitere Informationen bei:
Judith Schmalzl, aktion tier - Geschäftsstelle München, Tel.: 089-75969252 (
).
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
aktion tier – Menschen für Tiere e.V.
Pressestelle
Kaiserdamm 97
14057 Berlin
Tel.: 030-301038-33
Fax: 030-301038-34
www.aktiontier.org

Tierfreunde sollten die gefiederten Jungtiere immer an Ort und Stelle belassen. Auch wenn die kleine Vögel laut piepsen und so den Anschein erwecken, sie seinen von den Elternvögeln verlassen worden. Dieser Anschein trügt. Die Jungtiere fallen halbflügge aus dem Nest und bleiben dann auf dem Boden sitzen, da die Jungvögel einfach noch nicht flugfähig sind. Sie werden aber von den Alttieren am Boden weiter gefüttert, wodurch ihr Überleben gesichert ist.
Hegen Tierfreunde bezüglich der Versorgungssituation Zweifel, sollten sie sich, soweit mög-lich, verstecken und die jungen Vögel beobachten. Verstecken deshalb, da die Elterntiere nicht zu ihren Jungen zurückkehren, wenn Menschen in der Nähe sind, da sie eine Gefahr annehmen. Spätestens nach einer Stunde wird ein Elterntier auftauchen, um den Jungvogel zu füttern.
Nur in absoluten Notlagen darf der Mensch eingreifen!
Ist ein Jungvogel an einem unsicheren Ort gelandet, z.B. am Straßenrand, darf das Tier mit großer Behutsamkeit wieder in das Nest zurückgesetzt werden. Ist kein Nest auffindbar, sollte der Vogel max. 25 m vom Fundort entfernt an eine sichere Stelle gesetzt werden.
Die Vogeleltern werden ihren Nachwuchs, auch wenn er einmal von Händen berührt wurde, weiterhin betreuen.
Judith Schmalzl von der Tierschutzorganisation aktion tier – Menschen für Tiere e.V. in München weist darauf hin: „Grundsätzlich dürfen nur verletzte, kranke und wirklich verlasse-ne Vögel aufgenommen werden und in das nächste Tierheim, oder in eine Wildtierauffangsta-tion gebracht werden.“
Die Tierschutzorganisation aktion tier – Menschen für Tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Arten-schutzorganisationen Deutschlands.
Weitere Informationen bei:
Judith Schmalzl, aktion tier - Geschäftsstelle München, Tel.: 089-75969252 (
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