24.03.2006 - 17:33 - Energie & Umwelt
IFAT CHINA 2006: Neue Technologien für „Grüne Olympische Spiele“
Pressemitteilung von: Messe München GmbH
„Grüne Olympische Spiele" lautet Chinas Planziel für die Sommerspiele 2008 in Peking. Bis dahin gilt es, umweltfreundliche Lösungen für die Emissionen aus Verkehr, Industrie und Kraftwerken zu finden. Die IFAT CHINA präsentiert dazu vom 27. bis 30. Juni 2006 in Shanghai neue Technologien für die Reinhaltung der Luft.
Strom kommt in China überwiegend aus kohlebefeuerten Kraftwerken. Nur fünf Prozent der Kohlekraftwerke waren Ende 2004 mit einer Rauchgasreinigung ausgestattet. Auf dem Weg zur Planerfüllung in Sachen Umweltschutz und Lebensqualität sind noch viele Kraftwerke umweltgerecht zu sanieren. Unter anderem diesem Thema nimmt sich die 2. Internationale Umweltmesse IFAT CHINA im Juni 2006 in Shanghai an. Sie bietet ein Forum für den Informations- und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Wasserversorgung, Abwasser, Abfallentsorgung, Recycling, Luftreinhaltung, Umwelttechnik sowie umweltverträgliche Energien in Asien.
In Folge des Wirtschaftswachstums sind in China die Treibhausgas-Emissionen stark gestiegen. Allein der Kohlendioxid-Ausstoß hat seit 1990 um über 47 Prozent zugenommen und machte 2003 die Hälfte des globalen Anstiegs aus. Heute belegt die Volksrepublik bei Energieverbrauch und Kohlendioxid-Emissionen weltweit den zweiten Platz hinter den USA. Das landesweite Energie-Effizienz-Niveau liegt allerdings bei nur 33 Prozent und damit um zehn Prozent unter dem Level westlicher Industriestaaten. Der weiterhin rasch steigende Energiebedarf und die zunehmende Motorisierung der chinesischen Bevölkerung – allein in Peking kommen jeden Tag 1.000 neue Autos auf die Straße – verstärken die Notwendigkeit, umweltfreundliche Technologien einzusetzen.
Dem begegnen Chinas Regierung mit hohen Investitionen in den Umweltschutz. Der aktuelle Fünfjahresplan (2006 bis 2010) weist rund 130 Milliarden Euro aus; fast das Doppelte gegenüber dem vorherigen Plan. Und seit 1. Januar 2006 ist ein am deutschen Vorbild orientiertes Erneuerbare-Energien-Gesetz in Kraft. Neben der energietechnischen Absicherung des Wirtschaftswachstums und dem Ausbau der Versorgung von Privathaushalten soll es auch dazu beitragen, die Luftverschmutzung zu stoppen. Mit einem Energiemix-Anteil von zehn Prozent bis 2010 und 15 Prozent bis 2015 sollen erneuerbare Energien die Kohle schrittweise ersetzen. Und bis zur Mitte dieses Jahrhunderts will die Volksrepublik den jetzt 83-prozentigen Kohleanteil auf 50 Prozent reduzieren. Wasserkraft soll dann 18 Prozent des Stroms liefern, Gas, Biomasse, Fotovoltaik und Windkraft jeweils fünf Prozent und Kernkraft steht mit zwölf Prozent im Plan.
Die Zielvorgaben haben allein im Bereich der Windkraft bis 2010 Investitionen von rund drei Milliarden Euro zur Folge. Mangels eigener Fertigungskapazitäten benötigt China vor allem für den Bau von Megawatt-Anlagen ausländische Partner. Gleiches gilt für solare Großanlagen. Kurzfristige Markteintrittschancen bieten auch die Olympischen Spiele. Arenenbeleuchtung und Warmwasser wollen die Planer zu 90 Prozent solartechnisch zur Verfügung stellen. Und Peking, laut Umweltschutzamt-Minister Xie Zhenhua eine der zehn Städte mit der höchsten Luftverschmutzung weltweit, hat dem Olympischen Komitee versprochen, bis zu den Spielen die WHO-Standards für Luftqualität in Städten einzuhalten. Dazu soll die Gasversorgung ausgebaut und den Haushalten so ermöglicht werden, beim Heizen und Kochen von der Kohle weg zu kommen. Gefragt sind auch energieeffiziente Koppelanlagen für Strom, Wärme und Kühlung, um Gebäudeeinheiten wie etwa Krankenhäuser oder Supermärkte dezentral versorgen zu können.
Abseits olympischer Bestrebungen zur Luftreinhaltung in den Metropolen will China den Ausbau der Erdgas-Infrastruktur forcieren, um die Versorgung der gesamten Bevölkerung zu gewährleisten. Bislang werden in vielen Teilen Chinas noch Biomasse und Kohle verheizt, was wiederum die Luft belastet.
Über die IFAT CHINA
Die 2. Internationale Fachmesse für Umweltschutz findet vom 27. - 30. Juni 2006 auf dem Shanghai New International Expo Centre (SNIEC) in China statt. Die IFAT CHINA ist eine umfassende Fachmesse für praxisorientierte Lösungen in den Bereichen Wasserversorgung, Abwasser, Abfallentsorgung, Recycling, Luftreinhaltung, Umwelttechnik sowie umweltverträgliche Energien in Asien. Die Messe besitzt internationalen Charakter und wird von einem fachlichen Rahmenprogramm begleitet. Die IFAT CHINA 2004 hatte 252 Aussteller aus 17 Ländern und ca. 9.500 Besucher aus 69 Ländern.
Veranstalter
•Messe München GmbH
•Shanghai New International Expo Centre Co., Ltd. (SNIEC)
Veranstaltungspartner
•Munich Trade Fairs (Shanghai) Co. Ltd.
Mitveranstalter
•China Association of Resources Comprehensive Utilization (CARCU)
Mitwirkender Veranstalter
•China Council for the Promotion of International Trade – Machinery Sub-Council (CCPIT-MSC)
Unterstützende Organisationen
•National Development and Reform Comission (NDRC), VR China
•Ministry of Science and Technology, VR China
•Ministry of Land and Resources, VR China
•Ministry of Agriculture, VR China
•Minstry of Water Resources, VR China
•State Environmental Protection Administration (SEPA), VR China
•Professional Association Contact Office of State-owned Assets Supervision and Administration Commission of the State Council, VR China
•China Water Supply Association (CWSA), VR China
•Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Deutschland
•Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Deutschland
Internationale Partner
•Rimini Fiera S.p.A.
•DVGW - Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V. - Technisch-wissenschaftlicher Verein
•DWA - Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.
•EWA - European Water Association
•ISWA - International Solid Waste Association
•VKS - Verband Kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung e.V.
•Wasserchemische Gesellschaft - Fachgruppe in der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.
Über die Messe München International (MMI)
Die Messe München International (MMI) ist mit rund 40 Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien eine der weltweit führenden Messegesellschaften. Über 30.000 Aussteller aus mehr als 100 Ländern und mehr als zwei Millionen Besucher aus über 200 Ländern nehmen jährlich an den Veranstaltungen in München teil. Darüber hinaus veranstaltet die MMI Fachmessen in Asien, in Russland, im Mittleren Osten und in Südamerika. Mit vier Tochtergesellschaften im Ausland und 62 Auslandsvertretungen, die 86 Länder betreuen, verfügt die MMI über ein weltweites Netzwerk.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ifat-china.com
Ansprechpartner für die Presse:
Petra Gagel, Pressereferentin IFAT China
Marketing & Kommunikation, Investionsgüter
Telefon: +49 89 / 9 49-202 44, Fax: +49 89 / 9 49-202 49
E-Mail:
Strom kommt in China überwiegend aus kohlebefeuerten Kraftwerken. Nur fünf Prozent der Kohlekraftwerke waren Ende 2004 mit einer Rauchgasreinigung ausgestattet. Auf dem Weg zur Planerfüllung in Sachen Umweltschutz und Lebensqualität sind noch viele Kraftwerke umweltgerecht zu sanieren. Unter anderem diesem Thema nimmt sich die 2. Internationale Umweltmesse IFAT CHINA im Juni 2006 in Shanghai an. Sie bietet ein Forum für den Informations- und Erfahrungsaustausch in den Bereichen Wasserversorgung, Abwasser, Abfallentsorgung, Recycling, Luftreinhaltung, Umwelttechnik sowie umweltverträgliche Energien in Asien.
In Folge des Wirtschaftswachstums sind in China die Treibhausgas-Emissionen stark gestiegen. Allein der Kohlendioxid-Ausstoß hat seit 1990 um über 47 Prozent zugenommen und machte 2003 die Hälfte des globalen Anstiegs aus. Heute belegt die Volksrepublik bei Energieverbrauch und Kohlendioxid-Emissionen weltweit den zweiten Platz hinter den USA. Das landesweite Energie-Effizienz-Niveau liegt allerdings bei nur 33 Prozent und damit um zehn Prozent unter dem Level westlicher Industriestaaten. Der weiterhin rasch steigende Energiebedarf und die zunehmende Motorisierung der chinesischen Bevölkerung – allein in Peking kommen jeden Tag 1.000 neue Autos auf die Straße – verstärken die Notwendigkeit, umweltfreundliche Technologien einzusetzen.
Dem begegnen Chinas Regierung mit hohen Investitionen in den Umweltschutz. Der aktuelle Fünfjahresplan (2006 bis 2010) weist rund 130 Milliarden Euro aus; fast das Doppelte gegenüber dem vorherigen Plan. Und seit 1. Januar 2006 ist ein am deutschen Vorbild orientiertes Erneuerbare-Energien-Gesetz in Kraft. Neben der energietechnischen Absicherung des Wirtschaftswachstums und dem Ausbau der Versorgung von Privathaushalten soll es auch dazu beitragen, die Luftverschmutzung zu stoppen. Mit einem Energiemix-Anteil von zehn Prozent bis 2010 und 15 Prozent bis 2015 sollen erneuerbare Energien die Kohle schrittweise ersetzen. Und bis zur Mitte dieses Jahrhunderts will die Volksrepublik den jetzt 83-prozentigen Kohleanteil auf 50 Prozent reduzieren. Wasserkraft soll dann 18 Prozent des Stroms liefern, Gas, Biomasse, Fotovoltaik und Windkraft jeweils fünf Prozent und Kernkraft steht mit zwölf Prozent im Plan.
Die Zielvorgaben haben allein im Bereich der Windkraft bis 2010 Investitionen von rund drei Milliarden Euro zur Folge. Mangels eigener Fertigungskapazitäten benötigt China vor allem für den Bau von Megawatt-Anlagen ausländische Partner. Gleiches gilt für solare Großanlagen. Kurzfristige Markteintrittschancen bieten auch die Olympischen Spiele. Arenenbeleuchtung und Warmwasser wollen die Planer zu 90 Prozent solartechnisch zur Verfügung stellen. Und Peking, laut Umweltschutzamt-Minister Xie Zhenhua eine der zehn Städte mit der höchsten Luftverschmutzung weltweit, hat dem Olympischen Komitee versprochen, bis zu den Spielen die WHO-Standards für Luftqualität in Städten einzuhalten. Dazu soll die Gasversorgung ausgebaut und den Haushalten so ermöglicht werden, beim Heizen und Kochen von der Kohle weg zu kommen. Gefragt sind auch energieeffiziente Koppelanlagen für Strom, Wärme und Kühlung, um Gebäudeeinheiten wie etwa Krankenhäuser oder Supermärkte dezentral versorgen zu können.
Abseits olympischer Bestrebungen zur Luftreinhaltung in den Metropolen will China den Ausbau der Erdgas-Infrastruktur forcieren, um die Versorgung der gesamten Bevölkerung zu gewährleisten. Bislang werden in vielen Teilen Chinas noch Biomasse und Kohle verheizt, was wiederum die Luft belastet.
Über die IFAT CHINA
Die 2. Internationale Fachmesse für Umweltschutz findet vom 27. - 30. Juni 2006 auf dem Shanghai New International Expo Centre (SNIEC) in China statt. Die IFAT CHINA ist eine umfassende Fachmesse für praxisorientierte Lösungen in den Bereichen Wasserversorgung, Abwasser, Abfallentsorgung, Recycling, Luftreinhaltung, Umwelttechnik sowie umweltverträgliche Energien in Asien. Die Messe besitzt internationalen Charakter und wird von einem fachlichen Rahmenprogramm begleitet. Die IFAT CHINA 2004 hatte 252 Aussteller aus 17 Ländern und ca. 9.500 Besucher aus 69 Ländern.
Veranstalter
•Messe München GmbH
•Shanghai New International Expo Centre Co., Ltd. (SNIEC)
Veranstaltungspartner
•Munich Trade Fairs (Shanghai) Co. Ltd.
Mitveranstalter
•China Association of Resources Comprehensive Utilization (CARCU)
Mitwirkender Veranstalter
•China Council for the Promotion of International Trade – Machinery Sub-Council (CCPIT-MSC)
Unterstützende Organisationen
•National Development and Reform Comission (NDRC), VR China
•Ministry of Science and Technology, VR China
•Ministry of Land and Resources, VR China
•Ministry of Agriculture, VR China
•Minstry of Water Resources, VR China
•State Environmental Protection Administration (SEPA), VR China
•Professional Association Contact Office of State-owned Assets Supervision and Administration Commission of the State Council, VR China
•China Water Supply Association (CWSA), VR China
•Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Deutschland
•Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Deutschland
Internationale Partner
•Rimini Fiera S.p.A.
•DVGW - Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V. - Technisch-wissenschaftlicher Verein
•DWA - Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.
•EWA - European Water Association
•ISWA - International Solid Waste Association
•VKS - Verband Kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung e.V.
•Wasserchemische Gesellschaft - Fachgruppe in der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.
Über die Messe München International (MMI)
Die Messe München International (MMI) ist mit rund 40 Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien eine der weltweit führenden Messegesellschaften. Über 30.000 Aussteller aus mehr als 100 Ländern und mehr als zwei Millionen Besucher aus über 200 Ländern nehmen jährlich an den Veranstaltungen in München teil. Darüber hinaus veranstaltet die MMI Fachmessen in Asien, in Russland, im Mittleren Osten und in Südamerika. Mit vier Tochtergesellschaften im Ausland und 62 Auslandsvertretungen, die 86 Länder betreuen, verfügt die MMI über ein weltweites Netzwerk.
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