(openPR) Misshandelt, gequält, bestialisch ermordet, das ist der Alltag der Straßenhunde in Bosnien. Immer auf der Suche nach ein wenig Futter streunen die Hunde durch die Straßen Bosniens, teilweise mehr oder weniger schwer verletzt. Die Menschen dort sind wenig erbaut davon und versuchen, die Hunde zu verjagen, mit Tritten, mit Steinwürfen, mit Waffen oder sie rufen die Dog Hunter, welche die Hunde auf grausame Weise einfangen und in die Tötungsstationen bringen. Wer dort landet, hat wenig Chancen, diese wieder lebend zu verlassen. In kleine Käfige gesperrt vegetieren die Hunde dort vor sich hin, meist ohne Wasser und Futter, haben Angst, es riecht nach Tod. Auch hat die Tötung der Hunde mit der Euthanasie, wie wir sie kennen, nichts gemein. Es gleicht mehr einem Hinrichten, es ist ein qualvoller Tod.
Und doch ist es ein Fass ohne Boden.
Stray Dogs Bosnien e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen armen Tieren zu helfen. Der Verein hat ein privates Shelter errichtet, um wenigstens einem Teil der schwächsten und verletzten ein Asyl bieten zu können. In „Neverland“ angekommen, werden die Tiere medizinisch versorgt, geimpft, kastriert, gechipt. Und sie haben endlich ein Dach über dem Kopf, sind nicht mehr der sengenden Sonne, Regen oder der Kälte ausgesetzt. Sie bekommen regelmässig Futter und Wasser, menschliche Zuwendung, so dass auch die ängstlichen, schüchternen Hunde langsam Vertrauen fassen. Sie alle warten auf eine Familie, die sie all das Leid vergessen lässt und ihnen eine glückliche Zukunft schenkt.
Doch auch die anderen werden nicht vergessen. So gut es geht versucht der Verein, Straßenhunde mit Futter zu versorgen, verletzte Tiere medizinische behandeln und, wenn möglich, Hunde kastrieren zu lassen. Kastration ist ein wichtiges Thema. Denn nur so kann die unerwünschte Welpenschwemme eingedämmt und das Leid der Hunde gemindert werden.
Und als müssten die Straßenhunde nicht schon genug leiden, haben jetzt sintflutartige Regenfälle Erdrutsche und Überschwemmungen verursacht. Die Hunde drohen zu ertrinken oder zu verhungern, da sie kein Futter mehr finden. Schwache, kranke und junge Hunde haben schlechtere Überlebenschancen und ohne Futter schwinden die Kräfte.
Die Lage hat sich extrem verschärft. Das Shelter in Banja Luka kann keine Hunde mehr aufnehmen, alle verfügbaren Plätze sind belegt. Stray Dogs Bosnien e.V. versucht alles, um den Hunden zu helfen. Es wird mehr Futter gebraucht als sonst und das muss finanziert werden. Der Verein hat deshalb schon bei Facebook einen Spendenaufruf gestartet und bittet nun auch hier um Hilfe. Jede Spende ist willkommen und sei sie noch zu klein.
Spenden können Sie auf das Konto mit der IBAN: DE60 7645 0000 0231 438060
Besuchen Sie auch die Homepage www.stray-dogs-bosnien.com oder die Facebookseite des Vereins.
Helfen Sie mit, dass Leid der Hunde zu mindern.
Der Verein und die Straßenhunde Bosniens sagen DANKE !












