(openPR) Die Ausgangssituation in Anlagenbau
Nach Aussage vieler Verantwortlicher im Vertrieb erwarten die Kunden von Anlagenbauern individuelle Maschinen, die speziell für ihre Anwendung angepasst werden.
Die reale Auswertung von mehreren hundert Kundenaufträgen von Verpackungsmaschinen oder kunststoffverarbeitenden Maschinen belegt diese These nicht. Selbstverständlich fordern die Kunden von hochpreisigen Maschinen und Anlagen individuelle Lösungen für ihre Aufgabenstellung. Das betrifft die Maschinenleistung, die Maschinengröße, die Schnittstellen zur Energieversorgung, die Bedienung, die Einstellparameter oder zum Beispiel die Anbindung an Leitstände. Die systematische Analyse von hunderten Maschinenaufträgen zeigt, dass zwischen 70 und 80 % der Maschinen als Standard aufgebaut und verkauft werden könnten.
Erkenntnisse konsequent umsetzen
Die wesentliche Herausforderung besteht darin, die Kundenanforderungen systematisch zu erfassen, zukünftige Marktentwicklungen zu erkennen und daraus stimmige modulare Produktkonzepte zu erarbeiten.
Vielen produzierenden Herstellern von komplexen Produkten fällt es schwer, die bestehenden Erkenntnisse und das Wissen in den Fachbereichen konsequent in die Produktgestaltung einfließen zu lassen. Das bestätigt eine weltweite Studie von IBM unter mehr als 1.700 Unternehmen, die zu folgendem Schluß kommt:
Nur wenige Outperformer sind herausragend bei der Umsetzung von Erkenntnissen.
Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig steigern
Die systematische Entwicklung von Baukastenlösungen ist eine ideale Basis zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung. Wie zum Beispiel:
- Verringerung der Aufwendungen in der Auftragskonstrukition
- Senkung der Materialkosten durch Stückzahlbündelung
- Senkung der Herstellkosten durch Standardisierung
- Verkürzung der Durchlaufzeiten und Lieferzeiten
- Verringerung der Lagerbestände
Erste Hersteller im Anlagenbau treten bereits den Beweis an. „Mit der systematischen Erarbeitung von modularen Produktlösungen lassen sich die Kosten für die Entwicklung und Herstellung von kundenspezifischen Anlagen im Mittel zwischen 5 und 25 Prozent verringern.“, erläutert Uwe Metzger, Geschäftsführer der I&R.
Ein zweiter wichtiger Pluspunkt für den modularen Aufbau von Anlagen, besteht in der höheren Flexibilität für Anlagenbetreiber. Wird bei der Erstinvestition bereits auf künftiges Wachstum gesetzt, läßt sich die Anlage zunächst nicht optimal fahren, es entstehen Zusatzkosten für Verschleiß und Energie. Zudem ermöglicht ein modularer Aufbau wesentlich schnellere Realsierungszeiten bei Änderungen.
Möchten Sie auch die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens mit modularen Produktlösungen nachhaltig steigern? Sprechen Sie uns an. Gerne prüfen wir gemeinsam mit Ihren Experten konkrete Ansatzpunkte zur Optimierung.










