(openPR) Um es vorweg zu nehmen, bei naturwissenschaftlichen Büchern auf jeden Fall. Und das wird sich in den nächsten Jahrzehnten auch nicht ändern, so jedenfalls meint es der Wissenschaftspublizist Dr. Erik Wischnewski. Wer sich für Naturwissenschaften interessiert und nicht gerade zu dem sehr kleinen Kreis der studierten Fachleuten gehört, wird sich mit Vorliebe in Foren und Wikis zu informieren versuchen.
Zwei Dinge sind es, die das Internet für den Wissbegierenden so schwierig macht. Zum einen die Informationsschwemme, die das Auffinden relevanter Information oftmals zum großen Frusterlebnis werden lässt. Zum anderen die Qualität, die insbesondere in Foren sehr unter dem bloßen Mitteilungsbedürfnis der Menschen leidet, die von der Sache aber nichts verstehen. Oftmals ist es auch nur die mangelhafte Darstellung, zu der man durch die Möglichkeit schneller Eingaben geradezu genötigt wird. ›Mal eben schnell‹ ist aber eine qualifizierte Information nicht zu erstellen und verständlich weiterzureichen.
Umfangreiche Recherchen müssen jeder Darstellung wissenschaftlichen Inhaltes vorausgehen. Das erfordert wenigstens ein Mindestmaß an Fachwissen und Vorbildung. Die Inhalte müssen unmissverständlich dargestellt werden, klare Ausdrucksweise ist notwendig. Wer sich die Mühe eines Fachartikel für eine Zeitschrift macht oder gar ein Buch schreibt, wendet diese Techniken an. Ein Lektorat prüft Inhalt, Formulierung, Konsistenz und Rechtschreibung. Es entsteht ein Qualitätsprodukt.
Entscheidet sich ein Verlag für den Druck eines Buches, so muss er in finanzielle Vorlage gehen. Das tut ein Unternehmen aber nur, wenn es eine Absatzchance gibt. Damit ist eine weitere Qualitätssicherung gegeben. Das gilt auch für den Eigenverlag. Hier setzt sich der Autor den anderen Hut auf, er muss schließlich selbst in finanzielle Vorlage gehen.
Seit 33 Jahre ist der Astrophysiker Dr. Erik Wischnewski Selbstverleger seines Buches »Astronomie in Theorie und Praxis«, und damit sehr erfolgreich. Das Buch erfreut sich im gesamten deutschsprachigen Europa immer größerer Beliebtheit. Begonnen hatte alles im Jahre 1980 mit einem Vorlesungsskript, das als Paperback an die Hörer verteilt wurde. Es folgte eine erste Buchauflage im Eigenverlag und eine zweibändige Publikation im B.I.-Wissenschaftsverlag. 2004 erschien das Werk wieder im Eigenverlag und hat sich mittlerweile zum Standardwerk der deutschen astronomischen Literatur entwickelt. Jetzt ist es in der sechsten Auflage erhältlich.
Insgesamt hat Wischnewski im Laufe der Zeit fast 6000 Stunden in das Buch investiert. Den Löwenanteil machte dabei mit rund 2600 Stunden die Erstellung der sechsten Auflage aus. Den Leser erwartet die gesamte Astronomie in Theorie und Praxis auf 1072 Seiten mit über 800 Abbildungen, und das vollständig in Farbe. Zum Leserkreis gehören junge Amateursternfreunde ebenso gehören wie viele Professoren.
Erik Wischnewski ist seit über 40 Jahre als Dozent an Volkshochschulen, Planetarien und Sternwarten tätig. Er war Sektions- und Sternwartenleiter sowie im Vorstand der Gesellschaft für volkstümlichen Astronomie in Hamburg. Seine Erfolge um die astronomische Bildung wurde 2012 von der International Astronomical Union (IAU) mit der Ernennung des Kleinplaneten 227770 auf den Namen ›Wischnewski‹ geehrt.













