01.12.2005 - 16:33 - Politik, Recht & Gesellschaft
Europaweite Suche nach Althoff-Elefanten - Menschen für Tierrechte bitten Bürger um Mithilfe und fordern Konsequenzen
Pressemitteilung von: Bundesverband Menschen für Tierrechte
01.12.2005 - Das Drama der Elefanten im ehemaligen Zirkus Giovanni Althoff nimmt kein Ende. Nachdem die schwerst kranke Elefantin Maja vor wenigen Wochen vom Kreis Bad Kreuznach eingezogen und im Heidelberger Zoo untergebracht worden war, stand jetzt endlich die Wegnahme der weiteren vier Elefanten durch den Landkreis Mainz-Bingen an. Die Tiere vegetierten unterernährt auf einem Privatgelände in Kempten. Doch nun sind die Elefanten spurlos verschwunden.
„Wir starten heute eine nationale und europaweite Suche nach den Elefanten, denn die Tiere müssen umgehend tierschutzgerecht untergebracht werden, das ist die dringlichste Aufgabe“, so Dr. Christiane Baumgartl-Simons vom Bundesverband Menschen für Tierrechte, „Danach prüfen wir, ob unser Verband gegen Landrat Claus Schick und die Veterinärbeamten des Kreises Mainz-Bingen Strafanzeige erstattet, denn diese Personen tragen die Hauptschuld an diesem Tierschutzdrama.“ So standen die Elefanten bereits seit Sommer 2004 mit wenigen Wochen Unterbrechung im Landkreis Mainz-Bingen und hätten nach Beurteilung des Verbandes längst weggenommen werden können. Der endlich für Mitte Dezember geplante Einzug sei so laienhaft und schlecht vorbereitet gewesen, dass Giovanni Althoff offensichtlich mühelos vier Elefanten vor den Augen der Behörde aufladen und abtransportieren konnte. „Unverzeilich“ urteilt der Bundesverband.
Der Bundesverband Menschen für Tierrechte appelliert an alle Bürger, sich an der Suche nach den vier Elefanten zu beteiligen. Sachdienliche Hinweise können gegeben werden über die eMail-Adresse:
Zugleich fordert der Bundesverband die Bundesregierung auf, entsprechende Rechtsvorschriften für das bereits vor zwei Jahren vom Bundesrat vorgeschlagene Verbot der Wildtierhaltung im Zirkus zu erlassen. Das inkompetente Vorgehen des Landkreises Mainz-Bingen und das kriminelle Vorgehen von Giovanni Althoff zeigten einmal mehr, dass Wildtiere – zumal Exoten wie Elefanten – nicht in einen Zirkus gehörten und die Umsetzung des Bundesratsbeschlusses längst überfällig sei.
Schon seit Jahren steht die Tierhaltung bei Giovanni Althoff in der Kritik. Immer wieder starben Tiere oder wurden eingeschläfert, da ihnen nicht mehr zu helfen war. Vor gut einem Jahr wurde die Genehmigung für Auftritte entzogen, die meisten der offensichtlich schlecht gehaltenen Tiere bislang jedoch nicht. Gegen einige Verantwortliche des Unternehmens will die Staatsanwaltschaft Hanau Anklage wegen Tierquälerei erheben.
Kontakt: Dr. med. vet. Christiane Baumgartl-Simons,
Tel. Mobil 0172 - 23 48 106
Sachdienliche Hinweise:
Es schreibt Ihnen:
Stephanie Elsner,
Pressereferentin Bundesverband Menschen für Tierrechte
Fon 0 52 07 - 92 92 63
Fax 0 52 07 - 92 92 64
eMail:
Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich auf rechtlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung und Umsetzung elementarer Tierrechte ein. Als Dachverband sind ihm etwa 100 Vereine sowie persönliche Fördermitglieder angeschlossen.
Seit seiner Gründung ist er als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
„Wir starten heute eine nationale und europaweite Suche nach den Elefanten, denn die Tiere müssen umgehend tierschutzgerecht untergebracht werden, das ist die dringlichste Aufgabe“, so Dr. Christiane Baumgartl-Simons vom Bundesverband Menschen für Tierrechte, „Danach prüfen wir, ob unser Verband gegen Landrat Claus Schick und die Veterinärbeamten des Kreises Mainz-Bingen Strafanzeige erstattet, denn diese Personen tragen die Hauptschuld an diesem Tierschutzdrama.“ So standen die Elefanten bereits seit Sommer 2004 mit wenigen Wochen Unterbrechung im Landkreis Mainz-Bingen und hätten nach Beurteilung des Verbandes längst weggenommen werden können. Der endlich für Mitte Dezember geplante Einzug sei so laienhaft und schlecht vorbereitet gewesen, dass Giovanni Althoff offensichtlich mühelos vier Elefanten vor den Augen der Behörde aufladen und abtransportieren konnte. „Unverzeilich“ urteilt der Bundesverband.
Der Bundesverband Menschen für Tierrechte appelliert an alle Bürger, sich an der Suche nach den vier Elefanten zu beteiligen. Sachdienliche Hinweise können gegeben werden über die eMail-Adresse:
Zugleich fordert der Bundesverband die Bundesregierung auf, entsprechende Rechtsvorschriften für das bereits vor zwei Jahren vom Bundesrat vorgeschlagene Verbot der Wildtierhaltung im Zirkus zu erlassen. Das inkompetente Vorgehen des Landkreises Mainz-Bingen und das kriminelle Vorgehen von Giovanni Althoff zeigten einmal mehr, dass Wildtiere – zumal Exoten wie Elefanten – nicht in einen Zirkus gehörten und die Umsetzung des Bundesratsbeschlusses längst überfällig sei.
Schon seit Jahren steht die Tierhaltung bei Giovanni Althoff in der Kritik. Immer wieder starben Tiere oder wurden eingeschläfert, da ihnen nicht mehr zu helfen war. Vor gut einem Jahr wurde die Genehmigung für Auftritte entzogen, die meisten der offensichtlich schlecht gehaltenen Tiere bislang jedoch nicht. Gegen einige Verantwortliche des Unternehmens will die Staatsanwaltschaft Hanau Anklage wegen Tierquälerei erheben.
Kontakt: Dr. med. vet. Christiane Baumgartl-Simons,
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