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Der neue Rundfunkbeitrag spaltet Fernseh-Deutschland

13.02.201312:25 UhrMedien & Telekommunikation
Bild: Der neue Rundfunkbeitrag spaltet Fernseh-Deutschland

(openPR) Feedbackstr Umfrage: 92,5 Prozent der Haushalte haben nach eigenen Angaben bisher GEZ-Gebühr bezahlt

Dresden 13.02.2013 – Der seit Anfang des Jahres geltende neue Rundfunkbeitrag spaltet Deutschland in zwei Lager: Die eine Hälfte (51,5 Prozent) befürwortet ihn im direkten Vergleich zur abgelösten Rundfunkgebühr, die andere Hälfte (48,5 Prozent) lehnt ihn ab. Zwei von drei Deutschen halten den Betrag von 17,98 Euro zudem für unangemessen hoch. Zu diesem Ergebnis kommt die Spectos GmbH, eines der führenden europäischen Institute für Qualitätsmonitoring. Über ihr Online-Feedbacktool Feedbackstr (https://www.feedbackstr.com) hat das Dresdner Unternehmen diesen Monat 1.067 nationale Haushalte nach den neuen einheitlichen Beiträgen befragt. Ähnlich uneins sind die Bundesbürger in der Frage, wer den Rundfunkbeitrag gerechterweise zahlen sollte: 28,2 Prozent finden, jeder Haushalt müsse pauschal dafür aufkommen, 34,3 Prozent meinen, nur die Nutzer des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sollten dies tun. Die relative Mehrheit (37,4 Prozent) ist jedoch der Auffassung, die Abgabe gehöre abgeschafft.


Von der neuen Bezahlart erwarten 40,2 Prozent der Medienkonsumenten in Deutschland keinerlei Auswirkungen auf die Qualität der Sendeinhalte. Immerhin 27,5 Prozent hoffen auf ein besseres Programm, 25,6 Prozent auf weniger Werbung, 6,7 Prozent setzen auf ein größeres Online-Angebot. Schon jetzt, so zeigt die Feedbackstr-Umfrage, nutzt jeder zehnte die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender.
„Warum müssen Leute zahlen, die das Angebot der öffentlich-rechtlichen Anstalten gar nicht nutzen? Außerdem haben auch diese Sender teilweise sehr viele Werbeunterbrechungen (siehe z.B. Sportschau), über die sie sich finanzieren können“, äußert sich einer der Befragten zum neuen Beitrag.
Zumindest die bis Ende 2012 wirkende GEZ scheint beim Thema Gebühreneinzug ihr wesentliches Ziel erreicht zu haben: Nach eigenen Angaben haben bisher 92,5 Prozent der deutschen Haushalte auch vor dem neuen Rundfunkbeitrag ihre Gebühren gezahlt.
„Unsere Umfrage offenbart klare Kommunikationsdefizite von ARD und ZDF. Trotz hoher Reichweiten und Marktanteilen schaffen es die öffentlich-rechtlichen Sender nicht, ihre Bedeutung im gesamten Medien-System zu vermitteln. Die Umstellung von GEZ-Gebühr auf Rundfunkbeitrag dürfte keinen wesentlichen Einfluss auf die künftigen Einnahmen haben, da jetzt schon nahezu jeder Haushalt zahlt.“, erklärt Spectos-Geschäftsführer Niels Delater die Ergebnisse.
Link zu den Ergebnissen der Live-Befragung: https://www.feedbackstr.com/results/7adedee075115e063962e76bbfd81650

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