(openPR) Amazon genießt das höchste Markenvertrauen in Deutschland, noch vor Nivea und Aldi, und weit vor den meisten Internet- Unternehmen.
Markenberatung Sasserath Munzinger Plus befragte 1000 Deutsche repräsentativ zum Vertrauen in 29 Branchen und 56 Marken mit dem Schwerpunkt Internet-Wirtschaft.
Berlin, 3. Dezember 2012 – Amazon ist die vertrauenswürdigste Marke Deutschlands. Auf den Plätzen folgen die Marken-Klassiker Nivea, der Discounter Aldi und der Lebensmittelhändler Edeka. Die abgefragten Internetunternehmen landen überwiegend auf den hinteren Plätzen. In der mittlerweile 5. Auflage der SMPlus Studie zum Markenvertrauen genießt Amazon unter den 56 abgefragten Marken wie bereits 2010 und 2011 das höchste Vertrauen mit 79% (+2 Prozentpunkte), noch vor dem Markenklassiker Nivea (70%, +-2 PP) und dem Discounter Aldi mit 62% (+1 PP). Am Ende der Vertrauensskala rangiert das Dating-Portal Parship.de mit gerade einmal 5%. Unter den Marken mit großen Vertrauenszuwächsen befinden sich Lidl (+10 PP), Google (+9 PP) und die Telekom (+9 PP).
Die Führungsposition von Amazon ist umso bemerkenswerter, als sich außer Google (59%) und Ebay (51%) alle anderen 22 abgefragten Internet-Unternehmen, darunter HRS, Zalando, Xing und Facebook, auf den hinteren Rängen befinden. So liegt das durchschnittliche Vertrauen in Online-Unternehmen deutlich niedriger (26%) als bei den klassischen Unternehmen (42%).
Generell ist das Vertrauen der Deutschen in Branchen und Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr wieder leicht gestiegen. Nachdem 2011 das Vertrauen im Umfeld von negativen Nachrichten - Eurokrise, Rettungsschirme - in Unternehmen und Branchen gesunken war, ist aktuell ein leicht steigendes Vertrauen zu registrieren. Die bislang solide deutsche Wirtschaft und die stabilen Arbeitslosenzahlen sowie eine insgesamt vergleichsweise komfortable Position Deutschlands in Europa signalisieren Vertrauen in die Arbeit von Wirtschaft und Politik.
Dies sind die Kernergebnisse der 5. repräsentativen Studie zum Thema Markenvertrauen. Dazu wurden im Oktober 2012 1000 Deutsche repräsentativ per Online-Erhebung von Sasserath Munzinger Plus, der Berliner Gesellschaft für Markenberatung und Markenentwicklung, befragt.
„Internetmarken wie Amazon, aber auch Google und Ebay genießen mittlerweile dasselbe oder sogar höheres Markenvertrauen wie lange am Markt befindliche Traditionsmarken“ kommentiert Heike Kindel, Manager Research & Intelligence bei Sasserath Munzinger Plus.
Weitere zentrale Ergebnisse
Unabhängige Institutionen wie Verbraucherzentralen und Verbraucherschutzorganisationen führen das Branchenranking an, gefolgt von Internetsuchmaschinen. Tageszeitungen führen die Vertrauensliga bei den klassischen Branchen mit 54% an (+ 10 PP) an, was vor dem Hintergrund des aktuellen Zeitungssterbens nachdenklich stimmen sollte. Auf den Plätzen folgen Brauereien mit 47% (-1 PP), gefolgt von Lebensmitteldiscountern mit 46% (+8 PP). Am unteren Ende der Vertrauensskala kommen Online-Spendenplattformen nur auf 6% (+-0 PP), Mineralölgesellschaften auf magere 7% (+1 PP) und Versicherungsgesellschaften auf 14% (+ 2PP).
Uwe Munzinger kommentiert die Ergebnisse und Erkenntnisse der Studie so: „Alle Unternehmen, ob Internet-Unternehmen oder klassische Unternehmen können vom Beispiel Amazon lernen:
• Mehr denn je ist der Kunde in der digitalen Welt König: das Internet schafft Transparenz bezüglich Angeboten, Preisen, Service, Kulanz. Amazon erfüllt alle diese Kriterien vorbildlich.
• Das erlebbar machen des bestmöglichen Services, z.B. durch One-Click-Shopping, Wahlfreiheit bei der Lieferzeit und Transparenz über den Lieferprozess, Preistransparenz, Recommendation Engines, Preview Funktionen wie „Blick ins Buch“ etc.
• Das beinahe perfekte Halten von Versprechen: wenn mal etwas nicht klappt, wird der Artikel ohne Wenn und Aber anstandslos ersetzt oder zurückgenommen.
• Die perfekte Integration von Internet Convenience (verfügbar über alle digitalen Endgeräte) und physischer Exzellenz (Logistik und Lieferservice).
• Das Beispiel Amazon zeigt, wie wichtig es ist, das Kaufverhalten seiner Kunden zu verstehen. So gelingt es Amazon stetig an den relevanten Kontaktpunkten nützliche und interessante Angebote zu machen und den Kunden in der Summe ein hochgradig positives Amazon-Markenerleben zu bieten“.
Der Link zur Studie:
http://de.slideshare.net/SasserathMunzingerPlus/markenvertrauen-2012-sm












