15.11.2005 - 08:09 - Politik, Recht & Gesellschaft
ödp-Petition wird zurückgewiesen
Pressemitteilung von: ödp Rems-MurrDiese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
ödp-Kreisrat Gerhard Geiger findet es sehr merkwürdig, dass der Petitionsausschuss seine Petition für bessere Verbraucheraufklärung und technische Vorsorge vor vermeidbarer gepulster HF-Strahlung als normale Petition, nicht jedoch als die neuerlich mögliche öffentliche Petition angenommen habe. Dabei hatte ihm selbst das Bundesamt für Strahlenschutz im April 2005 sehr wohl auf seine Anfrage attestiert, dass Vorsicht vor den DECT-Telefonen geboten sei. Was hier der Petitionsausschuss bzw. noch mehr der Verbraucherschutz- und das Umweltministerium tue, so Geiger, sei eine unbegreifliche Nachlässigkeit. Es werde alles getan, um die Bürger über die wissenschaftlich erkannten möglichen gesundheitlichen Folgen der gepulsten DECT- und Mobilfunk-Strahlung im Unklaren zu lassen. Die Sache erinnere an die Jahrzehnte behinderte und verleugnete Raucheraufklärung. Es wäre besonders bei der DECT-Technik eine Bagatellmühe der Politik, eine auf reine Nutzungsintervalle beschränkte DECT-Strahlung (CT2-Technik) bei der entsprechenden Industrie vorsorglich hinzuwirken, erklärte Kreisrat Geiger bei der Vorstandssitzung des ödp-Kreisverbands in Fellbach. Mobilfunk ja - doch mit Maß, auch bei den Grenzwerthöhen, die ohnehin nur thermische Kriterien erfüllten.
Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) Kreisverband Rems-Murr
Geschäftsführer Guido Klamt, Steinbeißstr. 60, 70839 Gerlingen
Tel/Fax 07156-175257
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