Ausbildungsberufe im Dialogmarketing kommen - Initiative von BI-LOG zum Erfolg geführt

Pressemitteilung von: BI-LOG

Bamberg, 3. November 2005. Ab August 2006 wird es in Deutschland den staatlich anerkannten Ausbildungsberuf „Kauffrau/Kaufmann für Dialogmarketing“ geben. Die Einrichtung des neuen Lehrberufs geht auf eine Initiative des Bamberger Unternehmers Heribert Trunk, BI-LOG AG, mit Unterstützung der IHK Oberfranken zurück. Nach einer Umfrage der renommierten Fachzeitschrift „Call Center Profi“ will rund ein Viertel aller Unternehmen der Branche, in denen die neuen Ausbildungsberufe bekannt sind, im kommenden Jahr Ausbildungsplätze bereit stellen. Nach Einschätzung von Branchenkenner Heribert Trunk werden dadurch bundesweit allein im kommenden Jahr mindestens 3.000 zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen.

Arbeitgeberverbände und Arbeitnehmervertreter sind sich – nach zähem Ringen – einig: Ab August 2006 gibt es in Deutschland den neuen Ausbildungsberuf „Kauffrau/Kaufmann für Dialogmarketing“. Darauf haben sich der Sachverständigenbeirat, der mit zwei Vertretern von BI-LOG besetzt ist, und das Bundesinstitut für Berufsbildung am 5. und 6. Oktober 2005 in Bonn verständigt. Die Ausbildung ist auf drei Jahre festgelegt.

Ebenfalls zum August 2006 wird der auf zwei Ausbildungsjahre beschränkte Lehrberuf „Service-Fachkraft für Dialogmarketing“ eingeführt. Diese Entscheidung hatten die Vertreter des Bundesbildungsministeriums und des Bundeswirtschaftsministeriums gegen den Willen der Arbeitnehmervertreter getroffen.

BI-LOG Initiative seit 1999: Erfolg durch Hartnäckigkeit

Die Einrichtung des neuen Lehrberufs geht auf eine Initiative der Bamberger BI-LOG AG und deren Vorstandsvorsitzendem Heribert Trunk mit Unterstützung der IHK Oberfranken zurück. Den ersten Vorstoß hatte er bereits 1999 beim Bundeswirtschaftsministerium unternommen – zu einer Zeit, als die Call Center Branche selbst noch keinerlei Interesse an einem Ausbildungsberuf zeigte.

In den Folgejahren zeigte sich, dass es alles andere als einfach war, den Wunsch von Heribert Trunk „Ich will doch nur ausbilden“ in die Tat umzusetzen. Nachdem die Angelegenheit trotz mehrfachen Nachhakens nicht ins Rollen kam, begann der BI-LOG Vorstand im Jahr 2003 mit der IHK Oberfranken, die DIHK und den bayerischen Verein der Call und Communication Center „BIG NUMBER e.V.“ ins Boot zu holen.

Ende November 2003 reichte BI-LOG beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag DIHK seine Aufstellung der Lerninhalte für das neue Berufsbild ein, verbunden mit dem Antrag, die Zulassung als Ausbildungsberuf voran zu treiben. Anfang 2004 schließlich wurde die Angelegenheit von den zuständigen Institutionen auf Bundesebene offiziell erneut aufgegriffen – diesmal mit Erfolg.

Ausbildungsverordnung steht bereits – Lehrpläne werden derzeit erstellt

Die Ausbildungsverordnung, die regelt, wie die Ausbildung für die neuen Berufe im Betrieb ablaufen muss und welche Lerninhalte dort zu vermitteln sind, steht bereits. Auch hierfür hat BI-LOG die Grundlagen geschaffen – mit einem Anforderungsprofil, das auf Basis der eigenen Erfahrung im Training der BI-LOG Call Center Agents entwickelt wurde. Die Liste der Fertigkeiten und Kenntnisse umfasst neun Fachbereiche mit rund 50 Einzelpunkten, die den angehenden Dialogmarketing-Kaufleuten während der dreijährigen Ausbildung vermittelt werden sollten. Neben Englisch und Grundlagen in Betriebs-, Volkswirtschaft und Marketing gehören Kenntnisse in Statistik, Informationsverarbeitung und Rechnungswesen ebenso dazu wie die berufstypischen Fertigkeiten Ausdrucksverhalten, Gesprächsführung und Kommunikationstechniken, um nur einige zu nennen.

Davon ausgehend erstellt ein Ausschuss der Kultusministerkonferenz in den nächsten Wochen und Monaten Lehrpläne für die Berufsschulen. Diese Vorlage wird vom Sachverständigenbeirat mit der Ausbildungsverordnung abgeglichen und bildet schließlich die Grundlage für die Lerninhalte in den Berufsschulen.

BI-LOG: Erfolg kommt jungen Leuten und der gesamten Branche zu Gute

Bernd Rehorz, Ausbildungsverantwortlicher bei der IHK Oberfranken: „In diesen Zeiten ist dies ein gutes Signal für Deutschland und für unsere Region. Ich freue mich schon heute auf die ersten Auszubildenden, die wir offiziell für die neuen Berufe eintragen können.“

BI-LOG Vorstand Heribert Trunk geht davon aus, dass die Dialogmarketing-Branche durch die neue Situation allein im kommenden Jahr bundesweit mindestens 3.000 zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen wird: „Dass unsere Initiative jetzt endlich zum Erfolg geführt hat, freut mich sehr. Schließlich kommt dies den jungen Leuten zu Gute, die damit nicht nur in unserer Region neue Chancen auf einen staatlich anerkannten Ausbildungsplatz bekommen. Es trägt im Übrigen auch zur Höherqualifizierung der gesamten Branche und damit zu besserer Dienstleistung für den Kunden bei.“


Über BI-LOG:

Die BI-LOG AG (www.BI-LOG.de) ist Dienstleister und Outsourcing-Partner in den Bereichen IT, Logistik, Letzte Meile, Customer Care Services und Handy-Repair mit Schwerpunkt in der Telekommunikations-Industrie, der Automobil-, Finanz- und Energiebranche. Der BI-LOG-Firmenverbund beschäftigt rund 800 Mitarbeiter. Zu den Kunden von BI-LOG zählen unter anderem die Netzbetreiber E-Plus, T-Mobile und Arcor, die Online-Anlagebank Cortal Consors, das Energieversorgungsunternehmen Yello Strom und der zum Quelle-Konzern gehörende Spezialversender AGS, außerdem bekannte Unternehmen der Automobilbranche wie Opel, Renault, Skoda und IT-Größen wie IBM und Novell. Seit 1999 rangiert BI-LOG regelmäßig unter den ersten hundert europäischen Unternehmen (Europe´s 500), die am schnellsten wachsen und die meisten Arbeitsplätze schaffen.

Pressekontakt:
digit media
Herbert Grab
Tel.: 07127/9787-10
Mail:


BI-LOG AG
Dr. Steffi Widera
Tel.: 0951/6050 200
Mail:

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