openPR Recherche & Suche
Presseinformation

In Frankreich drohen jetzt horrende Strafen - ADAC: 2002 rund 7600 Verkehrstote im Nachbarland

28.04.200423:57 UhrVereine & Verbände

(openPR) 07.08.2003 - Frankreich ahndet Verkehrsdelikte jetzt noch strenger. Erheblich verschärft wurde das Strafmaß für Autofahrer, die fahrlässig einen Unfall verursachen und dabei Personen verletzen oder töten. Laut ADAC kann es dafür im Extremfall bis zu zehn Jahre Haft sowie Geldstrafen bis zu 150 000 Euro geben. Diese neue Regelung gilt auch für ausländische Autofahrer. Der Grund der drastischen Verschärfung sind nicht zuletzt die rund 7600 Verkehrstoten auf Frankreichs Straßen. Deutschland hatte im vergangenen Jahr rund 6800 Verkehrstote zu beklagen.

Zum Straftäter wird bereits, wer jemanden bei einem Unfall verletzt und dieser bis zu drei Monate arbeitsunfähig ist: Dann drohen als Höchststrafe drei Jahre Freiheitsentzug und 30 000 Euro Geldstrafe. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger, muss der Unfallverursacher mit bis zu drei Jahren Haft und maximal 45 000 Euro Strafe sowie einem halbjährigen Fahrverbot rechnen. Eine fahrlässige Tötung im Straßenverkehr wird mit bis zu fünf Jahren Freiheitsentzug, 75 000 Euro Geldstrafe und einem Führerscheinentzug bis zu fünf Jahren geahndet.

Äußerst drastische Strafen erwarten Autofahrer, die einen Unfall mit Personenschaden in alkoholisiertem Zustand, unter der Einwirkung von Drogen, ohne Führerschein oder bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung um mehr als 50 km/h herbeiführen. Solche Fälle können fünf bis sieben Jahre Haft und 100 000 Euro Geldstrafe zur Folge haben. Kriminellen Verkehrssündern, die beispielsweise mit zu viel Promille einen anderen Autofahrer verletzen und danach Unfallflucht begehen, drohen sogar Haft bis zu zehn Jahren, Geldstrafen bis zu 150 000 Euro und die Einbehaltung des Führerscheins für maximal fünf Jahre.

Der ADAC im Internet: www.adac.de

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 6422
 182

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „In Frankreich drohen jetzt horrende Strafen - ADAC: 2002 rund 7600 Verkehrstote im Nachbarland“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von ADAC

Bild: ADAC mit neuem Online ShopBild: ADAC mit neuem Online Shop
ADAC mit neuem Online Shop
Mit einem umfangreichen Produktangebot geht ab sofort der neue Online-Shop des ADAC an den Start. Dabei bietet Europas größter Automobilclub die einzigartige Möglichkeit, mehr als 2000 hochwertige Artikel rund um Auto, Freizeit, Familie und Mobilität sicher und bequem von zuhause aus zu erwerben. Für weitere Attraktivität sorgen, neben einem laufend erweiterten Sortiment, Sonderaktionen sowie spezielle Angebote des Monats. Bei der Gestaltung des neuen Online-Shops wurde auf eine besonders übersichtliche Navigation Wert gelegt. In den Rubrike…
Dienstwagensteuer: Fahren für den Fiskus - ADAC hält Abgabenpläne für überzogen
Dienstwagensteuer: Fahren für den Fiskus - ADAC hält Abgabenpläne für überzogen
19.12.2002 - Mit immer neuen Steuererhöhungen will die Bundesregierung an das Geld der Autofahrer kommen. Aktuell geht es um die steuerliche Pauschale für die private Nutzung von Geschäftswagen, die derzeit ein Prozent des inländischen Fahrzeug-Listenpreises für jeden Kalendermonat ausmacht. Demnächst soll sie um ein halbes Prozent erhöht werden und so die Steuerlast der betroffenen Autofahrer auf einen Schlag um die Hälfte anheben. Der ADAC kritisiert die vorgesehene Maßnahme als überzogen. Zu berücksichtigen ist dabei, dass die Mehrzahl de…

Das könnte Sie auch interessieren:

Österreich verstärkt Vignetten-Überwachung - ADAC
Österreich verstärkt Vignetten-Überwachung - ADAC
… jetzt schon fünf Kontrollstationen an Autobahnen 07.05.2003 - Die österreichischen Behörden verstärken ihre Jagd auf Vignetten-Sünder. Wie der ADAC mitteilt, sind an den Fernstraßen in unserem Nachbarland jetzt schon fünf Kontrollstationen in Betrieb. Neben den Stationen auf der Inntalautobahn A 12 bei Kundl, der Tauernautobahn A 10 bei Kuchl und der …
Vor Radarfallen ist man nirgends sicher
Vor Radarfallen ist man nirgends sicher
… weitere neue Messgeräte installiert, beziehungsweise bereit gestellt werden (es ist von 1000 neuen Geräten die Rede). In Frankreich führt man den deutlichen Rückgang der Verkehrstoten auf die vermehrten Radar-Kontrollen zurück und die auf die Tatsache, dass seit vergangenem Jahr Verkehrsdelikte noch strenger geahndet werden. Dieser Trend soll mit noch …
Bild: Umweltzonen nutzlos - Strafzahlungen für DeutschlandBild: Umweltzonen nutzlos - Strafzahlungen für Deutschland
Umweltzonen nutzlos - Strafzahlungen für Deutschland
… einstellen. Sollte es zu einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) gegen Deutschland kommen, drohen vielen Städten empfindliche Strafzahlungen. Im Gespräch sind nach Informationen des Clubs Strafen von ca. 100 000 Euro pro Überschreitungstag. „Das schlägt dem Fass den Boden aus“, sagt ADAC Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker. „In fast …
Verkehrssünden im Ausland - Keine einheitlichen Geldbußen in Europa
Verkehrssünden im Ausland - Keine einheitlichen Geldbußen in Europa
… die 0,5-Promille-Regelung im kommenden Jahr einführen. Ähnlich drastisch wie Alkohol am Steuer wird in vielen Ländern auch das Fahren unter Drogeneinwirkung bestraft. Das Nachbarland Österreich hat erst vor kurzem im Rahmen der so genannten Drogen-Novelle die entsprechenden Straftatbestände verschärft. Nach wie vor können Auslandsübertretungen nur im …
Zum Plaudern nach Schweden
Zum Plaudern nach Schweden
… gibt. Schwerer als das mögliche Bußgeld wiegen mitunter jedoch andere Rechtsfolgen. Wenn es wegen der Handybenutzung zu einem Unfall kommt, kann dies zu erheblich höheren Strafen führen, zum Beispiel wegen fahrlässiger Körperverletzung. Unter Umständen verliert man auch seinen Kasko-Versicherungsschutz und für den Fall, dass man an einem Unfall eine …
Bild: Frankreich gibt 250 Euro Goldmünze herausBild: Frankreich gibt 250 Euro Goldmünze heraus
Frankreich gibt 250 Euro Goldmünze heraus
Das Nachbarland Frankreich hat eine offizielle 250-Euro-Goldmünze herausgegeben. Die Münze, die in Frankreich offizielles Zahlungsmittel ist, hat eine Auflage von nur 25.000 Stück und weist damit eine sehr niedrige Auflage auf. Die Münze besteht aus 3,75 Gramm Feingold (999/1000) und wird von der staatlichen Münzprägestätte Frankreiches, der Monnaie …
Bild: „Idiotentest“ MPU Test kein Modell für EU MitgliedsländerBild: „Idiotentest“ MPU Test kein Modell für EU Mitgliedsländer
„Idiotentest“ MPU Test kein Modell für EU Mitgliedsländer
… Maßnahmen wie Sie in Deutschland angewendet werden die Verkehrssicherheit nicht in dem Maße wie in anderen EU Ländern erhöhen. Deutschland weist wesentlich mehr Unfallopfer als auch Verkehrstote auf 100.000 Einwohner gerechnet auf als die alten EWG Staaten und ist Spitzenreiter im negativen Sinne und übt somit keinerlei Vorbildfunktion aus. Die Einführung …
Bild: Wilde Zeiten: Vor 50 Jahren gab es mehr Verkehrsunfälle als heute
Wilde Zeiten: Vor 50 Jahren gab es mehr Verkehrsunfälle als heute
Kempten, Juni 2007 - So wenig Verkehrstote wie heute gibt es seit den 50er Jahren nicht mehr (Quelle: Focus vom 29.04.2007). Früher war nicht alles besser: Wirtschaftswunderzeit und automobiler Wohlstand bringen auch Schattenseiten mit sich. Oft ist der Abstand zwischen Gaudi und Entsetzen nur gering. Blitzende Oldtimer und spektakuläre Autobahnszenen …
Bild: Vive la France! Tipps für die Reise mit dem eigenen Auto zur EM im Frankreich
Vive la France! Tipps für die Reise mit dem eigenen Auto zur EM im Frankreich
… Feierstimmung die Verkehrsregeln nicht vergessen Offenbach – 23.05.2016. Die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich steht vor der Tür und viele deutsche Fans reisen mit dem eigenen Pkw in das Nachbarland, um ihr Team zu unterstützen, oder einfach nur ein bisschen EM-Luft zu schnuppern. Doch, was gibt es auf französischen Straßen zu beachten und was muss …
Mietwagenmarkt.de-Tank Check: Preise in Europa
Mietwagenmarkt.de-Tank Check: Preise in Europa
… Länder Günstiger als in Luxemburg geht es momentan wohl nicht: dort kostet ein Liter Diesel im Durchschnitt 1,24€. Für Manche kann sich da ein kleiner Abstecher ins Nachbarland durchaus lohnen. Die Osteuropäischen Länder folgen mit 1,33€/l in Lettland, 1,34€/l in Litauen und 1,35€/L in Estland und Polen. In Österreich liegt der Literpreis bei 1,36€, …
Sie lesen gerade: In Frankreich drohen jetzt horrende Strafen - ADAC: 2002 rund 7600 Verkehrstote im Nachbarland