(openPR) Oberhausen, 23. Mai 2012 - Wenn sich Nachwuchs im „Doppelpack“ oder sogar noch zahlreicher ankündigt, kommt zwar die künftige Mutter wohl stärker ins Schwitzen - das routinierte Team in der „Twin Clinic“ im Evangelischen Krankenhaus Oberhausen (EKO.) verliert dagegen nicht den Überblick. Im Gegenteil: Das innerhalb der Perinatal-Medizin spezialisierte Zentrum für Mehrlingsgeburten führt unter anderem hochauflösende Ultraschalluntersuchungen durch, um eventuelle Gefahren für die Babys im Bauch herauszufinden. Müssen Kinder vorzeitig geholt werden, übernimmt die Frühgeborenen-Intensivstation mit ihrem hochqualifizierten Personal die nahtlose Betreuung - gerade die Kontrolle von Atmung, Kreislaufsituation oder möglichen Infektionen steht dort im Fokus.
Dank dieser herausragenden Infrastruktur, die regelmäßig auch werdende Eltern weit über die Stadtgrenzen von Oberhausen anzieht, ging es in 2011 im EKO-Kreißsaal wieder recht munter zu: Insgesamt 52 Zwillingspaare erblickten dort das Licht der Welt, außerdem freute sich im Vorjahr eine Familie über Drillinge. „Die Geburtshilfe bei Mehrlingen erfordert im wörtlichen Sinne enormes Fingerspitzengefühl und sollte in den Händen von erfahrenen Geburtshelfern liegen”, betont Prof. Dr. Stephan Böhmer, Chefarzt der Frauenklinik im EKO. Sein Haus verfügt über den begehrten Status als Level-I-Zentrum, weil in Oberhausen unter anderem räumlich eng miteinander vernetzte Entbindungsstationen, Operationssäle und eine Neugeborenen-Intensivstation vorhanden sind.
Oberärztin Dr. Carla Oelgeschläger ergänzt: „Unsere optimale Ausstattung hilft dabei, viele anspruchsvolle Aspekte und Sonderfälle rund um Mehrlingsgeburten beachten zu können. Beispielsweise ist das allgemeine Risiko für die Kinder bei eineiigen Zwillingen höher als bei zweieiigen Föten - solche Details behalten wir bei unserer übergreifenden Betreuung permanent im Auge.“ Je älter übrigens eine Frau ist, umso unwahrscheinlicher wird sie schwanger - aber umso wahrscheinlicher bekommt sie Zwillinge. Die Ursache liegt in der gestiegenen Zahl an künstlichen Befruchtungen. In Oberhausen könnte sie sich dann in der „Twin Clinic“ in kompetente Hände begeben, wobei der Kaiserschnitt kein Muss ist: „Unsere Fachabteilung erfüllt auch bei Mehrlingen den Wunsch nach einer vaginalen Geburt“.













