(openPR) Sie sind in Deutschland die uneingeschränkten Experten auf ihrem Gebiet und versammeln sich auf Ihrer 10. Jahrestagung zum ersten Mal in Hamburg. Mehrere hundert Ärzte der Deutschen Herniengesellschaft e.V. tauschen sich am 1. und 2. Juni im CCH über den neuesten wissenschaftlichen Stand in der Leisten- und Bauchwandhernienchirurgie aus. Zentrales Thema ist die Frage, wie chronische Schmerzen nach der Operation von Leisten- und Bauchwandbrüchen zu vermeiden oder zu beheben sind. Tagungspräsident und wissenschaftlicher Leiter der Jahrestagung ist Dr. Wolfgang Reinpold, Chefarzt der Abteilung für Chirurgie und des Hernienzentrums sowie ärztlicher Direktor des Wilhelmsburger Krankenhauses Groß-Sand.
Termin: 1. Juni von 9 - 18 Uhr und 2. Juni von 9 – 13.30 Uhr
Ort: CCH, Am Dammtor/Marseiller Straße, 20355 Hamburg
*Zum wissenschaftlichen Programm ist nur angemeldetes Fachpublikum zugelassen.
Über 1 Milliarde der heute auf der Erde lebenden Menschen erkranken im Verlauf ihres Lebens an einer Leisten- oder Bauchwandhernie. Diese Zahl verdeutlicht die weltweit herausragende Bedeutung der Hernienchirurgie, die als innovatives Spezialgebiet der Allgemein- und Viszeralchirurgie für niedergelassene und klinisch tätige Chirurgen gleichermaßen interessant ist. Neue Operationstechniken, Instrumente und Implantate ermöglichen Ärzten eine immer differenziertere Behandlung der Patienten. Internationale Leitlinien geben ihnen zunehmend Hilfestellung bei ihren Therapieentscheidungen. Zur weiteren Optimierung der Therapie sind neben kontrollierten Studien vor allem die Daten nationaler Hernien-Register von großer Bedeutung.
Hauptthema der 10. Jahrestagung der Deutschen Herniengesellschaft ist der chronische Schmerz nach Leisten- und Bauchwandhernienoperationen, unter dem etwa 10 bis 20 Prozent der Patienten leiden. Die Ursachen dieser häufigen und für den Patienten oft schwerwiegenden Komplikation sind vielfältig und im Einzelfall oft unklar. Die Schmerzvermeidung hat stets oberste Priorität. Welche Möglichkeiten aber hat der Hernien-Chirurg, um akute und chronische Schmerzen zu vermeiden? Wie lassen sich chronische postoperative Schmerzen am effektivsten behandeln? Wann ist eine chirurgische Therapie indiziert und wie sind die Erfolgsaussichten?
Die 10. DHG Jahrestagung gibt einen Überblick über die neuesten Erkenntnisse der Schmerzforschung, Schmerzdiagnostik, Schmerztherapie und die neuen Entwicklungen der Hernien-Chirurgie. Weitere Schwerpunktthemen sind: Innovative Operationsverfahren von Leisten und Bauchwandbrüchen. Die Behandlung von Leisten- und Bauchwandbrüchen bei Patienten mit Begleitkrankheiten wie Leberzirrhose und die Ausbildung in der Hernien-Chirurgie. Für Chirurginnen und Chirurgen in der Ausbildung haben Priv. Doz. Dr. Henning Niebuhr und Dr. Wolfgang Reinpold einen eintägigen Postgraduierten Master Class Hernienkurs –„Junge Chirurgie“ organisiert, indem die modernsten Operationsverfahren an Modellen geübt werden können.
Bei Fragen zur 10. Jahrestagung der Deutschen Herniengesellschaft können sich die Redaktionen gern direkt an Dr. Reinpold (Telefon: 040 / 75 205 225,












