(openPR) Ein neuartiger Gewebekleber macht die Entfernung von Krampfadern ohne Schmerzen, Narkose und Verband möglich. Das Dermatologikum Hamburg bietet dieses schonende Verfahren „VenaSeal Sapheon Closure System“ als Alternative zu dem aufwändigeren Venen-Stripping an. Mit 1.600 thermischen Eingriffen jährlich gehört das Dermatologikum Hamburg zu Europas größten Zentren für die Gefäßchirurgie. Die gute Nachricht: Die Kosten für die Therapie mit dem Radiofrequenzkatheter „VNUS Closure-FAST“ werden jetzt auch von der Techniker Krankenkasse übernommen. Kooperationen bestehen bereits mit DAK, HEK und BKK.
Eine kleine Punktionsstelle reicht aus, um Krampfadern mit Langzeitwirkung zu beseitigen. Ein hauchdünner Katheter wird die Vene hinauf geschoben – beim Zurückziehen wird der Gewebekleber eingespritzt. „Es wird eine ultraschallgestützte Menge von Kleber injiziert – jeweils alle drei Zentimeter. Nach etwa 20 Minuten ist die Vene in ihrer ganzen Länge ver-schlossen“, erklärt Dr. Jens Alm, Leitender Arzt der Gefäßabteilung am Dermatologikum Hamburg. Sofort nach der Behandlung kann der Heimweg oder der Gang zum Arbeitsplatz angetreten werden – ohne Ausfallzeiten und Schmerzen.
Der Gewebekleber, seit 50 Jahren im medizinischen Einsatz, wurde von der amerikanischen Firma Sapheon mit verbesserter chemischer Formel auf den Markt gebracht. In Deutschland kommt das System nur im Dermatologikum Hamburg sowie in einer privaten Hautpraxis in Mannheim zum Einsatz. Gefäßchirurg Alm: „Der Einsatz erfolgt bislang in Europa nur in aus-gewählten Zentren, die über viel Erfahrung und Wissen verfügen. Seit Jahresbeginn haben wir 50 Patienten behandelt. Der Kleber ist sehr gut verträglich, Blutergüsse traten nicht auf und die Behandelten sind zufrieden mit den Ergebnissen.“
Die Gefäßabteilung des Dermatologikum Hamburg ist ein Zentrum für endovaskuläre Venen-chirurgie und setzt bei der Beseitigung von Krampfadern seit Jahren mit besten Ergebnissen auf den Radiofrequenzkatheter VNUS Closure-FAST. Mit 1.600 Eingriffen pro Jahr führt hier ein Ärzteteam aus vier hochspezialisierten Gefäßchirurgen unter der Leitung von Dr. Alm europaweit die meisten Venenoperationen durch.
Bei diesem minimal-invasiven Verfahren wird die erkrankte Vene mit Hochfrequenzstrom verschlossen – ohne Schnitte und Narben. Beim immer noch weit verbreiteten Stripping-Verfahren wird hingegen die Vene über Schnitte hinaus gezogen. Dieser Eingriff macht eine Betäubung notwendig sowie das Tragen von Verband oder Kompressionsstrümpfen.












