(openPR) Der 12. Internationale Coethener Erfahrungsaustausch (ICE), der Jahreskongress der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Homöopathie (WissHom), findet vom 25. bis 27. Oktober 2012 in Köthen (Anhalt) statt: "Wie kann eine auf den individuellen Patienten ausgerichtete Medizin wie die Homöopathie von wissenschaftlichen Methoden profitieren? Kann es Heilung oder gar Heilungsgewissheit geben? Und: Kann eine wissenschaftliche Betrachtungsweise zur Beantwortung dieser Fragen beitragen? – Das sind die zentralen Fragestellungen des Kongresses, zu dem wir namhafte Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland eingeladen haben, um Antworten auf verschiedenen Ebenen im Rahmen von Vorträgen, Vertiefungsseminaren und Posterpräsentationen zur Diskussion zu stellen", erklärt Angelika Gutge-Wickert, 2. Vorsitzende von WissHom. Im Bereich Grundlagenforschung sprechen Dr. José Teixeira (Frankreich) und Mag. pharm. Ilse Muchitsch (Österreich) über die ungewöhnlichen Eigenschaften von Wasser und die Auswirkungen von stark verdünnten Lösungen auf biologische Systeme. Grundsätzliche Fragen klinischer Forschung werden von Dr. Clare Relton (Großbritannien) erörtert, während Dr. Elisabeth Thompson (Großbritannien) Ergebnisse einer Best-Cases-Serie vorstellt (Homöopathie für Krebspatienten). Die Arbeit zur Materia Medica Revisa Homoeopathiae (MMRH) der Forschungsgruppe um Dr. Klaus Henning Gypser wird von Dr. Dominik Müller (Deutschland) präsentiert und am Beispiel einer Pflanzenfamilie bewertet ein Expertenteam kritisch die Arzneifindung verschiedener Schulen: Sankaran (Andreas Holling, Deutschland), Mangialavori (Dr. Klaus Roman Hör, Deutschland), Genuine Homöopathie (Dr. Anton Rohrer, Österreich) und Kent’sche Fallanalyse (Dr. Anne Sparenborg-Nolte, Deutschland). Über die homöopathische Falldokumentation in der von ihm begründeten argentinischen Falldatenbank BRECHA berichtet Dr. Carlos Néstor Cámpora (Argentinien). Grundlegende Begriffe der Homöopathie sind Gegenstand weiterer Beiträge: Mit Subjektivität als einem Grundprinzip der Homöopathie und der Schwierigkeit der Anwendung der gängigen medizinischen Wissenschaftstheorie in der Homöopathie befasst sich Dr. Susanne Diez (Österreich), mit der Erörterung von HeilungsUNgewissheit (Christoph Laurentius, Deutschland) und apriorischer Heilungsgewissheit (Dr. Anton Rohrer, Österreich) wird "dieses hohe Ideal" der Homöopathie einer kritischen Prüfung unterzogen. Der Anwendung neuester wissenschaftlich-didaktischer Erkenntnisse in der homöopathischen Aus- und Weiterbildung widmen sich Ulrike Kessler, MSc Hom (Schweiz) und Michael Leisten, M. Edu. (Deutschland). Und schließlich wird besonders für Studierende Dr. Irmgard Schnittert (Deutschland) ihren Praxisalltag an der Schnittstelle von Homöopathie, Naturheilkunde und klassischer Medizin schildern. Alle Informationen sind unter www.wisshom.de zu finden.











