(openPR) Die Oncothermie als Form der Hyperthermie versteht sich in der Komplementärmedizin als nicht gewebsverletzende (non-invasive) Wärmebehandlung regionalbegrenzter Tumorarten. Sie kombiniert Wärme mit Effekten elektrischer Felder. Weltweit wird die Therapie bei über 100.000 Patienten angewandt. Auch in Deutschland rückt sie ein in den Kanon der Medizin. Zudem sollte sie verstärkt in den Katalog der von Krankenkassen getragenen Leistungen einfließen. Über die Therapie informiert die 9. Mitgliedervisite der Gesundheitsregion Mecklenburg-Vorpommern e.V.: 9. 5. 2012, 17 Uhr, pentahotel, Schwaansche Straße 6, Rostock.
Die Mitgliedervisite versteht sich als Forum von Medizinern der Region, die sich zum Diskurs neuer Erkenntnisse der Medizin versammeln. In Rostock spricht u.a. der Rostocker Mediziner Dr. med. Ronald Langner über „Meine Praxis - meine Patienten - mein Weg zur Hyperthermie". Prof. Dr. András Szász, Department of Biotechnics St. Istvan University, Ungarn und Gründer der Firma Oncotherm GmbH, referiert über „Methode, Hintergründe, Wirkungsweise der Hyperthermie".
„In einer ganzheitlichen Krebsmedizin ergänzen sich biologische Heilverfahren und schulmedizinische Behandlungswege. In dieses Konzept passt die Oncothermie als Form der Wärmetherapie. Die Komplementärmedizin geht ja davon aus, dass Chemo- und Strahlentherapien intensiver wir-ken in einem Gewebe, in dem die Durchblutung durch höhere Eigentemperatur gesteigert ist. Sie steigert nicht nur das Immunsystem. Sie greift auch die Krebszellen selbst an. Denn deren Repa-raturfähigkeiten nehmen ab, wenn sie erhöhten Temperaturen ausgesetzt sind“, so Szász. „Die Oncothermie als Form der Hyperthermie entspricht den Vorstellungen einer sanften Medizin, das sie nicht-toxisch wirkt, das Immunsystem stärkt und gleichzeitig zum Wohlbefinden der Patienten beitragen kann.“
Die Hyperthermie ist die künstliche Überwärmung des ganzen Körpers oder einzelner Teilbereiche (lokoregionale Hyperthermie). Dabei dringt Wärme ein, ohne obere Hautschichten zu schädigen. Oncotherm entwickelt, produziert und vertreibt onkologische Therapiesysteme, die im Rahmen komplementärmedizinischer Krebsbehandlung eingesetzt werden. Dabei wird mittels Elekt-roden ein elektrisches Feld aufgebaut, das natürliche Heilprozesse im Körper via Wärme unterstützt. Während die Hyperthermie mit 42 Grad Celsius arbeitet, kann die Oncothermie wegen Ihrer dynamischen Nano-Erhitzung auch mit 38 Grad auskommen. Ziel ist die (Selbst-) Vernichtung von Tumorzellen, der Zelltod: Wärme und elektrische Wellen suchen den geringsten Wider-stand und wirken stärker auf malignes (krankes) Gewebe, das eine geringere Dichte hat als gesundes Gewebe. Der Tumor soll sich selbst bekämpfen. Durch die punktuelle Anwendbarkeit (Selektion auf Zelleebene) ist die lokoregionale Elektrohyperthermie besonders geeignet, um an der Oberfläche begrenzte oder tiefergelegene Tumoren und Metastasen zu behandeln. Gesunde Bereiche sind nahezu nicht involviert. Zur Anwendung kommt sie u.a. bei, Brustkrebs, Schwarzem Hautkrebs, Kopf-Hals-Tumoren, Krebs der Bauchspeicheldrüse, Blasenkrebs, Prostatakrebs, Dickdarmkrebs, Analkarzinom.
Oncotherm (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. András Szász an der Eötvös Science University, Budapest. Die Elektrohyperthermie-Methode wurde zum Marken-begriff „Oncothermie“ und zu einer der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren in Europa. Derzeit werden weltweit über 100.000 Oncothermie-Behandlungen pro Jahr durchgeführt.














