(openPR) Versorgungssicherheit trotz Fachkräftemangel – Sozialstation Zetel denkt voraus
Aufgrund des demographischen Wandels steigt der Bedarf an qualifiziertem Pflegebedarf kontinuierlich an. Dem entgegen steht ein unattraktives Berufsbild und der damit sinkenden Zahl an Personen, die den Pflegeberuf erlernen und kontinuierlich ausüben möchten. Diese Entwicklung führt schon heute zu einem Fachkräftemangel im Pflegebereich, der sich erwartungsgemäß die kommenden Jahre nicht nur fortsetzen, sondern verstärken wird.
Um dennoch die Versorgungssicherheit in der eigenen Gemeinde gewährleisten zu können, hat die Sozialstation der Gemeinde Zetel mit Unterstützung von Lischke Consulting ein Konzept entwickelt, um die Verfügbarkeit von qualifiziertem Pflegepersonal langfristig sicherzustellen.
In einem Workshop wurden zusammen mit Pflegekräften, Pflegedienstleitung, Geschäftsführung und dem Personalbereich Maßnahmen für die folgenden Handlungsfeldern erarbeitet:
• Steigerung der Attraktivität des Pflegeberufes.
• Vorzüge als Arbeitgeber herausstellen.
• Verbesserung der Arbeitsbedingungen.
• Optimierung der Personalsuche.
Die Arbeitsergebnisse umfassen einerseits Maßnahmen zur Verbesserung der eigenen Außendarstellung als Arbeitgeber und der internen Personalbeschaffungsprozesse. Andererseits wurde in der Diskussion die Sicht immer wieder bewusst auf die deutschlandweite Situation gelenkt, um nicht nur die eigene Situation, sondern auch die Ausgangslage zu verbessern.
In diesem Zusammenhang wurden mittelfristige Projekte mit Modellcharakter wie z.B. für die Einrichtung einer „Senioren-WG“ mit punktueller pflegerischer Unterstützung initiiert.













