(openPR) ERLANGEN – Ein besonderes Sondenkonzept für Schlaganfallpatienten mit Schluckstörungen bietet Nutricia mit der Easy Swallow Sonde. Die transnasale Ernährungssonde nutzt die gezielte Auslösung des Schluckreflexes. So kann die Magensonde platziert werden, ohne dass eine aktive Mithilfe des Patienten nötig ist. Gerade Schlaganfallpatienten, aber auch Koma- oder bewusstseinsgetrübte Patienten sind bedingt durch ihre Erkrankung nur eingeschränkt kooperationsfähig – normale Magensonden können bei diesen Patienten deshalb nur mit großen Schwierigkeiten oder gar nicht gelegt werden.
Die Easy Swallow Sonde hingegen verfügt über einen Kunststoffmandrin mit dünnkalibrigem Kanal: Hierüber wird eine kleine Menge Flüssigkeit in den Rachen des Patienten gespritzt, die automatisch den Schluckreflex auslöst – der Patient selbst muss nicht aktiv schlucken. Mit dem Beginn des Schluckvorgangs wird die Magensonde dann bis in den Ösophagus vorgeschoben.
Für das Pflegepersonal ist die Easy Swallow Sonde besonders leicht zu handhaben, die Belastung für den Patienten ist niedrig. Die transnasale Sonde besteht aus biostabilem, weichmacherfreiem Polyurethan und kann bis zu vier Wochen liegen bleiben. Ein universeller Sondenkonnektor stellt außerdem sicher, dass vorhandene Überleitgeräte, Luer-Spritzen und Blasenspritzen problemlos angeschlossen werden können. Die Funktionsweise der in Deutschland einzigartigen Sonde wurde in klinischen Studien belegt.
Die Versorgung von Schlaganfallpatienten mit der Easy Swallow Sonde ist leitliniengerecht und entspricht folgenden Empfehlungen der Leitlinie „Enterale Ernährung bei Patienten mit Schlaganfall“: In der Akutphase des Schlaganfalls sollte die enterale Ernährung – falls eine ausreichende orale Nahrungsaufnahme nicht möglich ist – bevorzugt über eine nasogastrale Sonde erfolgen (Ib / A). Bei Anamnese oder Zeichen eines gastroösophagealen Reflux, stattgehabter Aspiration oder hohem Aspirationsrisiko sollte eine kontinuierliche Applikation der Sondennahrung erfolgen (C).









