(openPR) 28.03.2012. Die Osterferien nahen und mit ihnen der Start der ersten großen Reisewelle. Die Freude über die wohlverdiente Erholung kann allerdings sehr schnell durch Krankheiten, Unfälle oder Diebstähle getrübt werden. Dabei ist es gleichgültig, ob die Reise mit dem Auto, der Bahn oder mit dem Flugzeug angetreten wird. Reiseversicherungen stehen deshalb hoch im Kurs. Doch längst nicht jedes der zahlreichen Angebote gehört auch ins Reisegepäck.
Wer seinen Urlaub im Reisebüro bucht, wird oft schon dort mit Reiseversicherungsangeboten überhäuft. Besonders beliebt bei den Anbietern: „All-in-one-Pakete“. Diese beinhalten meist Haftpflicht-, Unfall-, Rücktritts-, Gepäck- und Krankenversicherungen. Der Rundum-Versicherungsschutz ist in der Regel jedoch eine relativ teure Angelegenheit, besonders angesichts der oftmals kurzen Vertragsdauer und der niedrigen Versicherungssummen. Zudem sind die meisten Bestandteile des Pakets in vielen Fällen völlig unnötig.
Neben Privathaftpflicht- und Unfallversicherung, die man eigentlich immer und das ganze Jahr über haben sollte, empfiehlt Siegfried Karle, Präsident der Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V., Urlaubern den Abschluss einer guten Auslandsreise-Krankenversicherung. Dies gilt insbesondere für gesetzlich Krankenversicherte. Denn sie genießen während einer Auslandsreise nur dann Krankenversicherungsschutz, wenn das Reiseland der Europäischen Union angehört oder wenn, wie z.B. mit der Schweiz, ein Sozialversicherungsabkommen besteht. Und selbst dann ist noch keine Entwarnung angesagt. Bei Autoreisen ins Ausland ist es empfehlenswert eine Verkehrs-Rechtsschutzversicherung und einen Schutzbrief abzuschließen.
Die Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V. stellt in einem Informationsblatt vor, was bei Reiseversicherungen beachtet werden soll. Das Informationsblatt steht unter www.geldundverbraucher.de, Rubrik „Gratis“, zur Verfügung. Dort finden Sie auch Hinweise zu Angebotsvergleichen und Online-Abschlussmöglichkeiten (z.B. für Au-pairs, Sprachschüler und ausländische Gäste in Deutschland oder Deutsche im Ausland).









