(openPR) Krebs ist ein zentrales Thema der von der Europäischen Kommission geförderten Forschungsprojekte zur Medizin. Jetzt hat die EU einen Antrag der Troisdorfer Oncotherm Group anerkannt und Mittel zur Analyse der Synergie von Oncothermie und traditioneller chinesischer Medizin (TCM) bewilligt. Die verantwortliche Leitung des Projekts hat Dr. Olivér Szász, Geschäftsführer Oncotherm. Wissenschaftlicher Leiter ist Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie. Stellvertretende wissenschaftliche Leiterin ist Prof. Dr. Gabriella Hegyi, Vorsitzende des Instituts für Komplementärmedizin, Zürich/Yamamoto Institut/Ungarn. Am internationalen Forschungsprojekt beteiligt sind die chinesischen Universitäten Tangshan und Shenzhen sowie in Japan die Tottori Universität und die Chiba Universität. Aus Ungarn nehmen Forscher der Semmelweis Universität, der Pecs Universität und der St. István Universität teil.
Die Oncothermie ist eine auf lokale Behandlung spezialisierte Form der Hyperthermie. Sie kombiniert diese Wärmetherapie mit einem elektrisches Feld, um im Rahmen der Komplementärmedizin andere, auch schulmedizinische Verfahren zu unterstützen. Die Oncothermie fügt sich so ein in den Kanon der Komplementärmedizin, um die Lebensqualität zu verbessern sowie das körpereigene Abwehrsystem im Kampf gegen Krebs zu stärken. Die Oncothermie ist damit auch Modul in einem multidisziplinären Modell, in dem sich Akupunktur, Ernährung, Bewegung, Kräutertherapien und andere fernöstliche Methoden der traditionellen chinesischen Medizin vereinen.
Bereits 2400 v.Chr. kannten die Ägypter heilende Wirkungen des Fiebers und verordneten Bäder im Wüstensand. In China wurde 2000 v.Chr. Fieber durch Heilkräuter erzeugt. Die traditionellen Medizin Chinas fußt auf der Harmonie von Mensch und Kosmos (Ying und Yang), um die Lebensenergie Qi zu kräftigen und stärker fließen zu lassen. Dazu zählen u.a. Quigong-Tuina / Akupressur, Akupunktur, spezielle Ernährungslehre, Pflanzenheilkunde sowie Entspannungs- und Massagetechniken. „Generell ist gegen die komplementäre Anwendung definierter TCM Maßnahmen ... nichts einzuwenden“, so die Deutsche Krebsgesellschaft. Es sei zu bedenken, dass fernöstliche Medizin auf Menschen anderer Kulturkreise anders wirken könne. „Westliche Medizin ist stark naturwissenschaftlich und evidenzbasiert. Traditionelle chinesische Medizin fokussiert mehr das Lebensgefühl, um Lebenskräfte zu stärken. Das verfolgt auch die Oncothermie. Wir hoffen beim Oncotherm-Forschungsprojekt auf Erkenntnisse, wie beide Verfahren harmonieren, um gemeinsam gegen den Krebs zu kämpfen, auch mit der Schulmedizin“, so Prof. Dr. András Szász
Die internationale Forschung zeigt die hohe Akzeptanz der Wärmetherapie: Das National Cancer Institute (USA) hat die Hyperthermie als eine Behandlungsmethode für Krebs anerkannt und finanziert Forschung und Entwicklung. Die Deutsche Krebshilfe erklärte die Hyperthermie mit Priorität zu einer neuen Methode in der Krebsbehandlung. Die Europäische Organisation für Forschung und Behandlung von Krebs (EORTC) unterstützt die Hyperthermieforschung.

















