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Das neue Kapital ist: „Sozial“ — Apps zwingen Unternehmen zu einer radikalen Änderung ihrer Geschäftsstrategie

14.02.201219:26 UhrIT, New Media & Software
Bild: Das neue Kapital ist: „Sozial“ — Apps zwingen Unternehmen zu einer radikalen Änderung ihrer Geschäftsstrategie

(openPR) Sogetis Forschungs- und Entwicklungszentrale veröffentlicht das Buch „The App Effect“ - Unternehmen müssen sich zu „sozialen Gesellschaften“ wandeln

Eine neue Publikation des Technologieanbieters Sogeti zeigt die Auswirkungen der aktuellen mobilen Revolution auf. „Das neue Kapital ist „Sozial”! Dies ist die Schlussfolgerung aus den zehn Auswirkungen, wie sie im Buch „The App Effect” beschrieben werden.



Der beispiellose Erfolg von Smartphones, Tablet-Computern und App-Stores stellt einen Wendepunkt in unserer Informationsgesellschaft dar. Nicht nur, dass die Zahl der Internetanwender von 360 Millionen auf 2,1 Milliarden1 geradezu explodiert ist. Noch im Laufe dieses Jahres werden Smartphones und Tablet-Computer die Anzahl von PC’s übertreffen. Die Menschen verfügen rund um die Uhr über einen sechsten Sinn: ihre persönlichen „Apps”. Bis zum Jahr 2020 wird im Alltag durch Apps eine Art „Abhängigkeit“ entstehen. Sogeti stellt die Auswirkungen dieses neuen „Nach-PC-Zeitalters“ auf Menschen, Unternehmen und die Gesellschaft dar.

Die sechzehnte Buchveröffentlichung von Sogeti beschreibt die zehn Auswirkungen der Apps, wie sie sich gegenseitig verstärken und Individuen, Gemeinschaften und Organisationen weit über das Web-2.0-Level zusammenbringen. Das Buch beruht auf einem Modell des Aufeinanderprallens der Kulturen, in denen die traditionellen Systeme und Unternehmen von zwei wichtigen Trends herausgefordert werden. Die intensive Nutzung der sozialen Medien bringt Unternehmen dazu, in einen aktiven Dialog mit den Menschen zu treten, während gleichzeitig Subkulturen und Gegenkulturen sozialer Netzwerke wie WikiLeaks, Anonymous und andere „Hacktivisten” sie zu weitestgehender Transparenz zwingen. Im Ergebnis gewinnt der allzeit digital präsente und erfahrene Verbraucher mehr Macht über Strukturen und Systeme als je zuvor.

Das Buch beschreibt die folgenden zehn Auswirkungen der allgegenwärtigen Apps:
1. Die Grenzen der Industrien verwässern: Neue Apps werden mit großem Enthusiasmus entwickelt und angenommen, sie intensivieren branchenübergreifende Innovationen und Angebote über die traditionellen Industriegrenzen hinaus.
2. Apps lösen direkte Reaktionen aus: Unternehmen müssen intelligenter werden und viel schneller reagieren.
3. Digitale Subkulturen werden mächtiger: Der digital rund um die Uhr präsente und erfahrene Verbraucher hat die volle Kontrolle über die Art der Kommunikation und Koordination.
4. Gegenkulturen greifen an: Der unorthodoxe Ansatz von „Hacktivisten” wie Wikileaks und Anonymous verlangt Unternehmen umfassende Transparenz ab.
5. Software als hilfreiche Spielerei: Die von den Anwendern begeistert aufgenommene explosive Vermehrung einfacher und funktionaler Tools verstärkt digitale Verhaltensweisen.
6. Informationsnutzung als Erweiterung der Sinneswahrnehmung: Die unmittelbare und unkomplizierte Art und Weise der Nutzung und Bezugnahme auf Informationen als ein „sechster Sinn“ verändert unseren Lebensstil.
7. Sucht nimmt unbegrenzt zu: Menschen streben unentwegt nach dem Zugriff auf Informationen. Dies bietet nie dagewesene Möglichkeiten für Unternehmen, die erfolgreich auf diesen Trend reagieren.
8. Nähe: Die Beziehungen zwischen Menschen und Unternehmen gewinnen mit all den begleitenden Emotionen zunehmend an persönlichem Charakter. Die Mensch-zu-Mensch-Beziehungen verdrängen Begriffe wie „business-to-consumer” und „business-to-business”.
9. Abhängigkeit: Das „Wissen in der Tasche“ wird zum unentbehrlichen Attribut. Die Menschen werden vollkommen abhängig vom allgegenwärtigen Anzeigegerät als externe Wissensquelle.
10. Überlastung und Konfusion: Wir brauchen dringend ein Gegengewicht zu dem unbegrenzten digitalen Potenzial, um die Kontrolle über die Informationsflut zu behalten, die Mobilfunkgeräte und Apps über das Web hinaus erzeugen.

App-Sucht im Zeitalter nach den PC’s
Glaubt man den Aussagen von The Brookings Institution², so wird der Verkauf von Smartphones die Anzahl von PC’s noch in diesem Jahr übertreffen. Die Anzahl der Smartphone Anwendungen wächst zur Zeit dreimal so schnell im Vergleich zu herkömmlichen Computeranwendungen. Das schwedische Analystenunternehmen Berg Insight³ geht davon aus, dass bis zum Jahr 2015 mehr als 98 Milliarden Apps heruntergeladen werden.

„Wir befinden uns an der Schwelle zu dem, was wir das „Nach-PC-Zeitalter“ nennen: Die Verbraucher sind immer stärker auf ihren digitalen Lebensstil fixiert und werden spätestens im Jahr 2020 der Apps-Sucht verfallen sein. „Dies bietet Unternehmen in einer neuen ‚New Economy’ große Möglichkeiten” so Menno van Doorn, zusammen mit Sander Duivestein, Jaap Bloem und Andreas Sjöström, den Co-Autoren des Buches „The App Effect”.

„Sozial“ ist das neue Kapital
Kommunikationsbarrieren fallen und der Abstand zwischen Menschen und Unternehmen verringert sich. Wir tragen die Selbstorganisations-Fähigkeit sozialer Medien die ganze Zeit mit uns herum. Das eröffnet neue Perspektiven für all jene Unternehmen, die verstehen, dass es bei dem App-Effekt weniger um die Entwicklung kleiner Anwendungen geht als vielmehr um den Aufbau ehrlicher Beziehungen. Nimmt man das Buch „The App Effect” beim Wort, dann müssen sich Unternehmen zu „sozialen Unternehmen“ transformieren.
Die Autoren stützen diese Behauptung mit Beispielen wie dem Social Banking, dem Aufkommen von Social Healthcare und Social Energy mit Home and Community Energy Management-Systemen.

Dieser „App Effect“ bringt Organisationen und Institutionen dazu, den Wünschen und Bedürfnissen von Subkulturen und Gegenkulturen entgegen zu kommen und sich in Richtung der neuen „Digital Commons“ zu bewegen – eine freie Domain für die Entwicklung neuer wirtschaftlicher Partnerschaften, einem Ort für den Aufbau neuen sozialen Kapitals.

Eine weltweite Untersuchung
„The App Effect” ist ein Produkt von Sogetis Forschungs- und Entwicklungszentrale VINT und das Ergebnis weltweiter Untersuchungen und Befragungen von Wissenschaftlern, Verhaltensforschern und Vertretern aus verschiedenen Unternehmen und Institutionen. Weitere Informationen darüber, wie das Buch entstand, finden Sie auf www.theappeffect.org, wo „The App Effect” zum Preis eines Tweets heruntergeladen werden kann. In den letzten Jahren hat VINT (www.sogeti.com/vint) Untersuchungen zu den sozialen Auswirkungen des Internets durchgeführt. Zu den früheren Publikationen zählen Open for Business im Jahr 2006, Me the Media in 2008 und Don’t be Evil aus dem Jahr 2010.


1 Nach Aussage des Web Monitoring Dienstleisters Pingdom – http://royal.pingdom.com/2012/01/17/internet-2011-in-numbers
² http://www.brookings.edu/papers/2011/1208_mobile_broadband_west.aspx
³ http://www.bgr.com/2011/10/07/berg-mobile-app-downloads-to-grow-57-annually-98-billion-in-2015/

Video:
Sogeti stellt sich vor

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