(openPR) Wer Höhentraining hört, denkt an die Wettkampfvorbereitung von Spitzensportlern. Es ist jedoch nicht mehr nur dieser Zielgruppe vorbehalten die positiven Effekte von Höhentraining für sich zu nutzen. Seit einigen Jahren können Jedermänner und Frauen in simulierter Höhe unter Sauerstoffmangel trainieren. In Berlin ist dies an einigen Standorten möglich und seit knapp einem Jahr auch in Charlottenburg im Höhenpunkt | Höhenfitness in Berlin, dem neuen Berg in Berlin.
Da es Berlin keine natürliche Höhe gibt wird diese simuliert. Um die Effekte wir im Gebirge zu erreichen wird der Sauerstoffgehalt in Trainingsräumen künstlich abgesenkt. Die Bewegung und das Training in dieser Umgebung hat dieselbe Wirkung, wie das Training auf dem Berg, allerdings ohne störende Einflüsse, wie UV-Strahlung, Wetter und Kälte.
Mittlerweile konnten neben den Effekten für die Steigerung der sportlichen Leistungsfähigkeit auch einige andere positive Wirkungen festgestellt werden. Mit dem Aufenthalt in Höhe lässt sich ein tatsächlicher Höhenaufenthalt vorbereiten und das Risiko der Höhenkrankheit vermindern. Des Weiteren wird während des Höhenaufenthalts der Stoffwechsel angeregt, sodass Bewegung in Höhe in besonderem Maße das Abnehmen fördert und unterstützt. Es gibt viele Diäten, durch die man kurzfristig abnimmt, doch ca. 90 Prozent der Betroffenen nehmen anschließend wieder deutlich zu. "Dieser Jojo-Effekt ist für alle Beteiligten frustrierend." Was dabei wirklich im Körper passiert, ist allerdings noch nicht vollständig bekannt. Daran arbeiten verschiedene Forschungsgruppen, z.B. auch die Deutsche Sporthochschule Köln. Schweizer Wissenschaftlern des Zentrums für Labormedizin des Kantonsspitals Aarau ist es kürzlich erstmals gelungen ein Gesamtbild der Stoffwechselveränderung und damit über die Energiegewinnung in großer Höhe zu erhalten.
Der Körper zapft sofort Fettreserven an, übergeht die Kohlenhydratdepots.
Die meisten Veränderungen entdeckten die Forscher beim Fettverbrauch: Je höher die Testpersonen aufstiegen, desto mehr Fett wurde von ihren Körpern verbrannt. Der Kohlenhydrat-Verbrauch blieb dagegen gleich – eine überraschende Erkenntnis.
Normalerweise greift der Körper als erstes auf die Kohlenhydrat-Depots zurück und erst danach auf die Fettreserven. Zudem braucht die Energiegewinnung über Fettreserven mehr Sauerstoff als die Verarbeitung von Kohlenhydraten. Und bekanntlich wird der Sauerstoff immer knapper, je höher man am Berg aufsteigt. Der Körper zapft also trotz Sauerstoffmangel nicht die am einfachsten verfügbaren Energiereserven an, sondern greift im Höhenklima direkt auf die Fettreserven zurück.
Höhenpunkt | Höhenfitness in Berlin versucht nun herauszufinden, in welchem Umfang Bewegung in simulierter Höhe Einfluss auf das Gewicht und andere Parameter (Blutdruck, Körperfett, Bauchumfang) hat. Neben dem Training in Höhe wird auf eine ausgewogene Ernährung hingewiesen. Wir erhoffen uns neue Erkenntnisse von Personen über 18, die schon einige Diät-Versuche hinter sich haben und an einer effizienten Gewichtsreduktion mit großer Nachhaltigkeit interessiert sind.
Wie man an der Studie teilnehmen kann?
Zur Studie „Abnehmen mit Höhentraining" können sich potentielle Teilnehmer über die Internetseite anmelden. Ein entsprechender Anmelde- und Fragebogen ist auf www.hoehenpunkt.de oder direkt bei Höhenpunkt | Höhenfitness in Berlin, Fritschestr. 27-28, 10585 Berlin, Tel. 030-68071756 erhältlich.
Auf die Teilnehmer kommt ein Unkostenbeitrag von 99 € zu. Sämtliche diagnostische Untersuchungen und Messungen sowie Trainingsbetreuung und Ernährungsanalyse werden von Höhenpunkt | Höhenfitness in Berlin finanziert. Die erhobenen Daten werden der Deutschen Gesellschaft für Höhentraining und Prävention e.V. anonymisiert zur Verfügung gestellt.










