(openPR) Mehr als 2,4 Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig, der weitaus größte Teil wird zu Hause von den Angehörigen betreut, für diese nicht selten eine 24-Stunden-Aufgabe. Gerade bei der Pflege Demenzkranker kommen Angehörige häufig an ihre Grenzen. Doch wenn sie Hilfe von außen in Anspruch nehmen, erleben sie diese oft nicht als Entlastung, sondern quälen sich vielmehr mit der Frage, warum sie selbst nicht länger in der Lage sind, den Erkrankten zu betreuen. Am Montag, dem 20. Februar 2012, referiert Angelika Maaßen, Diplompsychologin und Psychologische Psychotherapeutin, um 18.30 Uhr im Albertinen-Haus (Sellhopsweg 18-22, Schnelsen) unter dem Titel „Und immer wieder plagen mich Schuldgefühle“ über die schwierige Situation pflegender Angehöriger demenzerkrankter Menschen.
„Schuldgefühle sind häufig, sie lassen sich bei der familiären Pflege und Betreuung oft nicht vermeiden“, so Angelika Maaßen, die seit über 20 Jahren Angehörige demenzkranker Menschen in der Hamburgischen Brücke, Beratungsstelle für ältere Menschen und ihre Angehörigen, informiert und unterstützt. Ein schlechtes Gewissen aber bedeutet eine zusätzliche Belastung. In ihrem Vortrag beleuchtet Angelika Maaßen die Hintergründe von Schuldgefühlen in Pflegesituationen und zeigt Lösungswege auf.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Spende ist willkommen. Weiterführende Informationen bei Doris Reinhard, Beratungsstelle Demenz, Tel. 040/ 55 81-1850, Email: 
Gabi Stoltenberg
- Sellhopsweg 18-22
22459 Hamburg
Über das Unternehmen
Das Albertinen-Diakoniewerk e.V. wurde 1907 von der Oberin Albertine Assor gegründet und ist heute der größte diakonische Krankenhausträger in Hamburg.
Es betreibt in der Albertinen-Gruppe das Albertinen-Krankenhaus und das Albertinen-Haus – Zentrum für Geriatrie und Gerontologie in Hamburg-Schnelsen, das Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus, die Residenz am Wiesenkamp, das Feierabendhaus sowie das Diakonie-Hospiz Volksdorf in Hamburg-Volksdorf.
In den Kliniken der Albertinen-Gruppe werden jährlich über 80.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Rund 1000 stationäre Krankenhausbetten und 64 teilstationäre Plätze sowie 24 Plätze in der ambulanten geriatrischen Rehabilitation werden vorgehalten. Darüber hinaus stehen 40 Plätze für die gezielte Betreuung demenzkranker Menschen (Max Herz-Haus), 16 Hospizplätze, 183 Plätze in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie 349 Wohneinheiten in Seniorenwohnanlagen zur Verfügung.
Zur Albertinen-Gruppe gehören auch ein Blutspendedienst, die Albertinen-Schule als zentrale Ausbildungsstätte für die Generalisierte Pflegeausbildung und den dualen Studiengang Pflege (in Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg) mit 144 Plätzen, zwei ambulante Pflegedienste, eine Akademie für Fort- und Weiterbildung, zwei Kindertagesstätten mit insgesamt 214 Plätzen sowie weitere Einrichtungen für Patienten und Mitarbeiter. Gewerbliche Betriebe innerhalb der Albertinen-Gruppe sind unter anderem die Albertinen-Services GmbH und die Albertinen-Zentrale Dienste GmbH.
Die Albertinen-Stiftung fördert die Arbeit des Albertinen-Diakoniewerks und unterstützt humanitäre und soziale Projekte.
Die rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Albertinen-Gruppe erwirtschaften einen Gesamtumsatz von rund 190 Millionen Euro.