26.01.2012 - 19:02 - Energie & Umwelt
Ohne Schrott kein neuer Stahl - Bericht von bvseTV über die Bedeutung der Schrottwirtschaft
Pressemitteilung von: bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.
Bei der Versorgung mit Rohstoffen spielt das Recycling inzwischen eine bedeutende Rolle und ohne Schrott läuft in den Stahlwerken kaum etwas: Fast die Hälfte des in Deutschland produzierten Stahls wird aus Schrott hergestellt, das bringt ökonomische Vorteile und hilft auch dem Klima. „Mit der Herstellung von Stahl aus Eisenschrotten, anstelle von Eisenerz und Kokskohle, können die CO2-Emissionen deutlich reduziert werden“, erklärte Ruggero Alocci, Geschäftsführer der italienischen Alocci Rappresentanze Industriali gegenüber bvseTV.
Auch der kürzlich veröffentlichte Rohstoffsituationsbericht der Deutschen Rohstoffa-gentur (DERA) machte deutlich: „Die deutsche Importabhängigkeit für Metallerze und -konzentrate (Primärrohstoffe) liegt bei 100 Prozent. Durch das Recycling von Metall-rohstoffen wird die Importabhängigkeit deutlich reduziert.“
Der bvse weist in diesem Zusammenhang auf die wachsende Bedeutung der Kon-sumgüterschrotte hin. In einem Herstellungsprozess bereitet die zumeist mittelständisch strukturierte Schrottwirtschaft Konsumgüterschrotte auf, die aus unterschiedlichen Materialverbunden bestehen. Erst dann kann neuer Stahl aus den Schrotten werden. Die gewerblichen Sammler und Aufbereiter haben eine funktionierende Recyclingwirtschaft geschaffen und bieten flexible, preisgünstige sowie effiziente Lösungen.
Ullrich Didszun, bvse-Vizepräsident und Vorsitzender des Fachverbandes Schrott, E-Schrott und Kfz-Recycling ist überzeugt: „Die mittelständische Schrottwirtschaft leistet einen enormen Beitrag zur sicheren Versorgung der Industrie mit Sekundärrohstoffen und kann dies auch weiterhin gewährleisten, wenn die politischen Rahmenbedingungen das zulassen. Das Aufbrechen solcher Strukturen per Gesetz wird der bvse in keiner Weise akzeptieren“
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.
Jörg Lacher
Geschäftsführer
Politik und Kommunikation
Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse) ist der Branchendachverband der mittelständischen Recycling- und Entsorgungswirtschaft in Deutschland. Seine mehr als 660 meist mittelständischen Mitgliedsfirmen haben insgesamt rund 50.000 Beschäftigte und generieren einen Gesamtumsatz von über 10 Milliarden Euro. Der bvse-Fachverband Schrott, E-Schrott und Kfz-Recycling verantwortet und organisiert die fachliche und politische Arbeit und vertritt die Interessen der Mitgliedsunternehmen in diesem Bereich.
Auch der kürzlich veröffentlichte Rohstoffsituationsbericht der Deutschen Rohstoffa-gentur (DERA) machte deutlich: „Die deutsche Importabhängigkeit für Metallerze und -konzentrate (Primärrohstoffe) liegt bei 100 Prozent. Durch das Recycling von Metall-rohstoffen wird die Importabhängigkeit deutlich reduziert.“
Der bvse weist in diesem Zusammenhang auf die wachsende Bedeutung der Kon-sumgüterschrotte hin. In einem Herstellungsprozess bereitet die zumeist mittelständisch strukturierte Schrottwirtschaft Konsumgüterschrotte auf, die aus unterschiedlichen Materialverbunden bestehen. Erst dann kann neuer Stahl aus den Schrotten werden. Die gewerblichen Sammler und Aufbereiter haben eine funktionierende Recyclingwirtschaft geschaffen und bieten flexible, preisgünstige sowie effiziente Lösungen.
Ullrich Didszun, bvse-Vizepräsident und Vorsitzender des Fachverbandes Schrott, E-Schrott und Kfz-Recycling ist überzeugt: „Die mittelständische Schrottwirtschaft leistet einen enormen Beitrag zur sicheren Versorgung der Industrie mit Sekundärrohstoffen und kann dies auch weiterhin gewährleisten, wenn die politischen Rahmenbedingungen das zulassen. Das Aufbrechen solcher Strukturen per Gesetz wird der bvse in keiner Weise akzeptieren“
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bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.
Jörg Lacher
Geschäftsführer
Politik und Kommunikation
Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse) ist der Branchendachverband der mittelständischen Recycling- und Entsorgungswirtschaft in Deutschland. Seine mehr als 660 meist mittelständischen Mitgliedsfirmen haben insgesamt rund 50.000 Beschäftigte und generieren einen Gesamtumsatz von über 10 Milliarden Euro. Der bvse-Fachverband Schrott, E-Schrott und Kfz-Recycling verantwortet und organisiert die fachliche und politische Arbeit und vertritt die Interessen der Mitgliedsunternehmen in diesem Bereich.
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