(openPR) MECKENBEUREN-LIEBENAU - Im Rahmen ihrer monatlichen Konferenz besuchten kürzlich Pfarrer, Diakone und pastorale Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die Stiftung Liebenau.
Herausforderungen im Sozialwesen
Im ersten Teil des Nachmittags stellte Susanne Droste-Gräff, Redakteurin im Bereich Kommunikation, die Stiftung mit ihren verschiedenen Einrichtungen, Diensten und gemeinwesenorientierten Angeboten in der Alten- und Behindertenhilfe, im Gesundheitswesen, im Bildungsbereich und in der Kinder- und Jugendhilfe vor.
Dem schloss sich ein längeres Gespräch mit dem neuen Vorstand Prälat Michael H.F. Brock an. Er ging in seinen Ausführungen auf aktuelle Entwicklungen im Sozialwesen ein, denen sich die Stiftung Liebenau stellen müsse. Im Einzelnen nannte er die Herausforderungen in der Altenhilfe durch den demographischen Wandel, die Umsetzung der Inklusion in der Behindertenhilfe, den Fachkräftemangel und die steigenden Kosten im Sozialwesen.
Gute Beziehungen zwischen Kirchengemeinden und der Stiftung Liebenau
Das bot viel Stoff für die anschließende Diskussion. Dabei war auch die Frage wichtig, wie es gelingen kann, die Akzeptanz für ambulante Wohnformen zu verbessern und das Kontaktnetz für diese Menschen auszubauen. Dekan Reinhard Hangst betonte, wie wichtig eine gute Beziehung zwischen den Kirchengemeinden und den verschiedenen Einrichtungen der Liebenau sei. Pfarreien könnten mit ihren vielfältigen Angeboten eine Brücke sein für Menschen mit Behinderungen. Man war sich einig, dass von diesem Kontakt beide Seiten profitieren können.
Der hohe Stellenwert für die Seelsorge in der Stiftung Liebenau zeige sich, so Prälat Brock, auch darin, dass es in allen Einrichtungen Andachtsräume gäbe. Eigene Seelsorgebeauftragte kümmerten sich um die Menschen und sorgten dafür, dass religiöse Angebote stattfinden. Er bedankte sich bei den Pfarrern und allen haupt- und ehrenamtlichen Gemeindemitgliedern für die vielen wertvollen Dienste in den Einrichtungen.













