(openPR) Die Einladung zur Brustkrebs-Screening lag bei Monika Walter (54) im Briefkasten. „Doch so richtig ernst habe ich die Vorsorge nicht genommen und auch ein wenig Angst davor gehabt,“ erinnert sich Frau Walter. Und wenn ich etwas habe, dann möchte ich es gar nicht wissen, dachte sie. „Erst meine Nachbarin hat mich zur Vorsorge ermutigt und mich mitgenommen.“
Zwischen 50 und 69 Jahren erhalten alle Frauen im Abstand von zwei Jahren eine solche Einladung zum „Brust-Screening“. Brustkrebs kann dadurch früh erkannt und erfolgreich und schonend behandelt werden. Experten bezeichnen das als „günstige Tumor-Situation“: Der Tumor ist noch klein und kann mit geringen Eingriffen entfernt werden. Studien zeigen, dass durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen der Brust durch eine Mammographie die Brustkrebssterberate langfristig um etwa 30 Prozent gesenkt werden kann. Die Teilnahme ist freiwillig und ein zusätzliches Angebot zur jährlichen Krebsfrüherkennungs-Untersuchung beim Frauenarzt. Die Kosten werden von der gesetzlichen Krankenversicherung vollständig übernommen. Mit Hilfe des Screening sollen die Frauen gefunden werden, die den Brustkrebs bereits in sich tragen ohne etwas davon zu spüren. Das war auch bei Frau Walter so. „Die Diagnose Brustkrebs hat mich wie ein Schlag getroffen und aus heiterem Himmel erwischt, gefühlt oder getastet hatte ich zuvor bei mir überhaupt nichts.“
Aber Monika Walter hatte Glück: Ihr Tumor wurde durch das Screening sehr früh entdeckt und war nur knapp zwei Zentimeter groß. Durch eine kleine Operation konnte er entfernt werden. Danach folgte eine dreimonatige Chemotherapie. „Als ich dann das Wort Bestrahlung hörte, bekam ich richtig Angst und wollte mich auf gar keinen Fall bestrahlen lassen.“ Doch geholfen haben Frau Walter die Mitarbeiter der Strahlentherapie Visiorad in Pinneberg. „Meine Ärztin hat sich sehr viel Zeit genommen und erklärte mir genau, was bei einer Strahlentherapie passiert,“ schildert Frau Walter. „Wir reden viel mit unseren Patienten, nehmen uns viel Zeit für Ihre Fragen aber auch für Ihre Ängste, Sorgen und Nöte. Die Angst vor einer Strahlentherapie ist leider noch viel zu groß. Die Patienten denken, sie würden mit furchtbaren Verbrennungen oder sogar verstrahlt nach Hause gehen,“ berichtet Dr. Dagmar Linde-Stoltenberg, Fachärztin für Strahlentherapie von Visiorad in Pinneberg. Auch Frau Walter hatte von solchen Folgen gehört. „Doch am Ende passierte eigentlich fast gar nichts. Ich hatte nur an einer kleinen Stelle ganz leichte Hautrötungen wie nach einem kleinen Sonnenbrand und durfte ein paar Lebensmittel wie Mandarinen oder Orangen nicht essen.“
In der Pinneberger Visiorad-Praxis können die Fachärzte die Bestrahlung mit Hilfe von zwei der modernsten Hochleistungsgeräte millimetergenau einrichten. Auf diese Weise wird so schonend wie möglich für gesunde Organe behandelt. „Voraussetzung ist eine exakte Planung der Bestrahlung durch unsere Physiker, die eine optimale Ausrichtung und Dosierung der Geräte für jeden einzelnen Patienten errechnen,“ erklärt Dr. Linde-Stoltenberg. Während der Bestrahlung können die Patienten in ihrem Alltag nahezu ohne Einschränkungen weiter leben. Noch vor einigen Jahren wurde den Patientinnen geraten, sich nicht zu belasten und die Kräfte zu schonen. „Heute können die Patienten ihr Leben wie gewohnt weiterführen, können Sport machen oder parallel weiter zur Arbeit gehen. Nur bei Citrusfrüchten sollte man vorsichtig sein, da das Vitamin-C die Strahlungswirkung mindern kann,“ so Dr. Linde-Stoltenberg. Eine Strahlentherapie dauert in der Regel 5 bis 7 Wochen. Die Patientinnen kommen in dieser Zeit einmal pro Tag für etwa 10 bis 20 Min. in die Strahlentherapie-Praxis. Für die eigentliche Bestrahlung werden dann nur etwa zwei Minuten benötigt. „Bei Visiorad versuchen wir die Wartezeiten so gering wie möglich zu halten und auf die Terminwünsche unser Patienten einzugehen. Und wichtig ist uns die Information der Patienten. Dafür nehmen wir uns viel Zeit. So sind wir in ganz engem Kontakt und wenden uns unseren Patienten in ihrer nicht immer einfachen psychischen Lage auch sehr menschlich zu,“ erklärt die Fachärztin. In der Pinneberger Praxis kann zudem die Hilfe einer Psycho-Onkologin genutzt werden.
Monika Walter ist froh, dass Ihre Nachbarin sie zur Vorsorge überredet hat. „Komisch war nur, dass ich Angst hatte überhaupt hin zu gehen,“ meint Frau Walter. Sie kann allen Leserinnen nur raten, die Mammographie-Screenings zu nutzen. „Wenn man alleine ist und Angst vor dem Vorsorge-Screening hat, sollte man jemanden mitnehmen. Bei mir war das meine Nachbarin. Wäre sie nicht gewesen, wäre mein Brustkrebs vielleicht heute noch nicht entdeckt worden. Je früher man zur Vorsorge geht, desto besser. Bei mir war der Tumor zum Glück noch sehr klein. Doch das Screening ist eine gute Sache. Ich bin dankbar, dass meine Nachbarin mich zur Vorsorge überredet hat. Nur so kann ein möglicher Tumor bereits in einem kleinen Stadium erkannt und gut behandelt werden.“
Mehr Informationen im Internet:
http://www.visiorad.de/














