(openPR) Nach der Entdeckung des prähistorischen Ringwalls auf dem Bullenheimer Berg zu Beginn der 1970er Jahre erlangte dieser ambivalente Prominenz. Zum einen wurde er durch die Entdeckung zahlreicher illegaler Hortfunde für Jahrzehnte zum Synonym für Schatzgräberei.
Zum anderen galt er aufgrund der archäologischen Ausgrabungen in den 1980er Jahren als eine der best untersuchten urnenfelderzeitlichen Höhensiedlungen in Nordbayern. Ende der 1980er Jahre wurden die universitären Feldforschungen eingestellt, die latente Plünderung setzt sich bis heute fort.
In einer Kooperation von ArchNetKL und dem Lehrstuhl für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie der Universität Würzburg wurden im Jahr 2010 neue Feldforschungen auf und um den Bullenheimer Berg begonnen. Diese wurden mit neuen Methoden und moderner Technologie durchgeführt.
Hierzu zählen neben dem Airborne Laserscanning auch GPS-gestützte Geländebegehungen, Magnetometer-Prospektion, Bohrungen und Sondagen. In einem archäometrischen Pilotprojekt werden zudem Verfahren der Materialanalyse von mineralischen Artefakten eingesetzt.
Die im Städtischen Museum Kitzingen präsentierte Sonderausstellung soll die angewandten Methoden und Ergebnisse vorstellen und einer breiten Öffentlichkeit in Mainfranken zugänglich machen.
Die Ausstellung wurde am 25. September eröffnet und steht in Kürze als Wanderausstellung zur Verfügung.
Näheres unter:
http://www.kitzingen.info/468.0.html





















