(openPR) Der Einladung der Europäischen Autorenvereinigung DIE KOGGE zur Jahrestagung in Minden vom 22.-25.09.2011 folgen diesmal besonders viele Autoren – Autoren aus zehn (Herkunfts)Ländern. So bunt der Autorenkreis, so vielfältig die möglichen Antworten auf das diesjährige Tagungsthema: „Literatur und Wirklichkeit - Wie macht man aus Wörtern eine Welt?“ Lesungen, Vorträge und auch Gespräche werden diese Frage aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und auch dem Leser und Hörer vielerlei Denk- und Gestaltungsanstöße geben. Dirk Knipphals, Kulturchef der TAZ, spricht zum Auftakt (Do, 22.09. um 20 Uhr) - auf Einladung des Literarischen Vereins Minden - und Prof. Dr. Heide Ziegler (Stuttgart) rundet das Tagungsthema mit ihrem Matinee-Vortrag (So, 25.09. um 11 Uhr) ab. „Handlungsräume und Tatorte“ werden von Fritz Deppert (D), Karoly Mehes (H), Susana Piontek (USA) und Axel Thormählen (S) begangen, „Wörter-Sätze-Brücken“ gesagt, gebaut und gesungen von Heinz Ratz, dem Initiator des „Moralischen Triathlon“, der für Obdachlose läuft, für Umweltverbände schwimmt und für Flüchtlinge radelt, Frank Ruprecht, dem spitzfedrigen Rabenfreund, Klaus F. Schneider, dem spottenden Bild-ungs-Welt-Zerbrecher und Frederik Vahle, dem Multikulti-Herzöffner und -erwärmer. Geslammt wird u.a. mit Dato Barbakadse (GE), Burckhard Garbe, Erika Kronabitter (A) und Horst Landau. Einblick in ihre Neuerscheinungen geben Rodica Draghinescu (F), Brigitte Gyr (F), Bernd Kebelmann, Malgorzata Ploszewska und Charlotte Ueckert. Bei der Internationalen Lesung erwarten wir neben Ulla Klomp und Juri Elperin einen Überraschungsgast. Es wird spannend, doch eines ist gewiss: "Das Wirkliche gibt es nicht! Es gibt nur verschiedene Arten des Sehens und Erlebens" (nach Gustave Flaubert).
Das komplette Programm ist unter www.DieKOGGE.eu unter „Aktuelles“ abrufbar.
(Ulrieke Ruwisch - Vorstandsmitglied)
Europäische Autorenvereinigung DIE KOGGE e.V.
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Über das Unternehmen
Selbstverständnis der Europäische Autorenvereinigung DIE KOGGE e.V.
DIE KOGGE, fast so „alt“ wie der P.E.N., verfolgt ähnliche Ziele internationaler Zusammenarbeit ohne eine „Charta“. Sie unterscheidet sich vom berufsständischen Charakter des VS (Verband deutscher Schriftsteller) und regionaler literarischer Autorenvereinigungen und ist eine der ältesten deutschen, der internationalen Begegnung geöffneten Autorenvereinigungen.
Deutsch ist die Verständigungsbasis, literarische Leistung ohne ideologische und politische Enge und Zwänge prägen den Charakter: Hier lernen sich quer durch Lebensalter und Nationalitäten Autoren in ihrer Arbeit kennen; Austausch in Gesprächen und Lesungen bleibt wesentlich für alle Arbeit miteinander.
DIE KOGGE hat immer wieder ihre organisch gewachsene Durchhaltekraft bewiesen: Überkonfessionell, überparteilich, jeder Einseitigkeit und nationalen Enge entgegenwirkend und mit wacher Toleranz Inhalte, Stile, Ausdrucksweisen umfassend, pflegt sie internationale Autoren-Kollegialität, will sie den europäischen Gedanken praktizieren und weiterentwickeln, ohne die jeweiligen Eigenheiten der Literatur zu verwischen.
Diese Struktur bestimmt auch die jeweiligen Preisträger und ihr Anerkenntnis jenseits von Moden und literarischen Markttendenzen, jenseits festgelegter Stile, Inhalte und Ausdrucksformen.
Der europäische Gedanke, Einheit in differenzierter Vielheit zu kultivieren, beherrscht die Aktivitäten seit langem und setzt in gegebenen Möglichkeiten Maßstäbe, gerade auch für die Skala der KOGGE-Preisträger.
DIE KOGGE sieht ihre Aufgabe in der Pflege und Förderung des literarischen Lebens, speziell in der Zusammenarbeit europäischer Autoren und Autorinnen und damit auch in der Verständigung verschiedener Kulturen untereinander.
Autoren aller Nationalitäten Europas wird ein Forum für offene literarische Begegnungen geboten: regelmäßiger Austausch von Erfahrungen und Gedanken in Lesungen und Gesprächen bei Tagungen sowie vielfältige literarische Themenarbeit.
Die Mitgliederzahl beträgt zur Zeit (2011) 168 Autorinnen und Autoren aus 18 Staaten.