(openPR) Magdeburg / Gerlingen, 10. August 2011 – Im Juli wurde Kai Perret wegen der Tötung von drei Tigerbabys rechtskräftig verurteilt – unter anderem nach einer Strafanzeige der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. Jetzt erstattet PETA erneut Anzeige gegen den Magdeburger Zoodirektor. Perret soll zusammen mit einigen Mitarbeitern, darunter der ebenfalls schon mit Perret rechtskräftig verurteilte Zootierarzt G., für die Tötung von 27 Zebrafinken verantwortlich sein. Dies werde aus der, vom Zoo selbst geführten, „Bestands-/Abgangsliste vom 17. Mai 2011“ deutlich. Das Töten der völlig gesunden Zebrafinken erfolgte – wieder einmal – ohne vernünftigen Grund, so PETA. Denn die Tiere waren viel zu klein, um als „Futtermittel“ verwendet zu werden, wie Perret behauptete. Laut PETA vorliegenden Informationen mussten die Zebrafinken sterben, um Platz für die attraktiveren Goldamadinen (ebenfalls eine Finkenart) zu schaffen. Und auch hier sollen Zoo-Mitarbeiter Bedenken erhoben haben – vergeblich. Erneut habe Perret also gegen das Tierschutzgesetz verstoßen und die Öffentlichkeit belogen, so PETA. Die Organisation fordert ein generelles Zuchtverbot für Tiere in zoologischen Einrichtungen. Die Zoos sollen sich stattdessen in Auffangstationen umwandeln, die notleidende Tiere aus Zirkusbetrieben oder privaten Haltungen aufnehmen.
„In Deutschland ist es verboten, Tiere „einfach so“ zu töten“, sagt Dr. Edmund Haferbeck, wissenschaftlicher Berater von PETA. „Perret ist zusammen mit seinem Zootierarzt ein völlig uneinsichtiger Wiederholungstäter, für ihn sind die Tiere einfach nur ein Mittel zur Profitmaximierung. Wir fordern seine sofortige Entlassung!“ Das Tierschutzgesetz verbietet in §§ 1, 17 das Töten von Wirbeltieren ohne vernünftigen Grund.
Druckfähige Fotos von Tieren im Zoo: www.fotos.peta.de










