04.07.2005 - 07:55 - Politik, Recht & Gesellschaft
Initiative Elterntalk - Beim Thema Taschengeld wird oft und gern verhandelt
Pressemitteilung von: Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V.
In der bayernweiten, vom Staat unterstützten Initiative Elterntalk“ befassen sich Eltern mit Konsum-Wünschen ihrer Kinder und Jugendlichen
Kinder und Jugendliche geben für ihre Konsumwünsche viel Geld aus. Doch wie viel ist im Einzelfall sinnvoll und möglich? Ist Taschengeldentzug als Strafe zulässig? Gibt man Jugendlichen das Kleidungsgeld einfach oben drauf? Und sollten die Ausgaben von den Eltern kontrolliert werden?
Fragen wie diese kommen regelmäßig beim „Elterntalk“ auf den Wohnzimmertisch. „Elterntalk“ ist ein sogenanntes „niederschwelliges Angebot“, bei dem im Schneeballprinzip Eltern unter geschulter Moderation Erfahrungen austauschen. Das Besondere dabei ist, dass alles im privaten Rahmen stattfindet und weitestgehend auf der Initiative engagierter Privatpersonen und Eltern fußt. „Elterntalks“ erfreuen sich in der Zwischenzeit in ganz Bayern großer Beliebtheit. Weitere Informationen sind unter www.elterntalk.net/ (externer Link) zu finden.
Die Taschengeldfrage beschäftigt wohl alle Eltern. Dabei sollten sie Taschengeld nicht als „freiwillige Leistung“ betrachten, raten erfahrene Eltern. Es gilt das einfache Prinzip: Das regelmäßige Taschengeld ist zur freien Verfügung notwendig, um Kindern lernen zu lassen wie sie ihr Geld einteilen und damit auskommen. Wer diesen Sinn für Geld als Kind nicht entwickelt, wird auch sonst kaum nachhaltig selbständig und verantwortlich handeln lernen. Die Höhe und der Rhythmus der Taschengeldzahlungen richten sich neben dem Kindesalter auch nach den wirtschaftlichen Möglichkeiten der Eltern. Laut einer Studie des „Instituts für Jugendforschung“ betrug das Durchschnitts-Taschengeldeinkommen der 6-12-Jährigen knapp 8,70 Euro monatlich. Als Richtwerte werden beispielsweise in einem Faltblatt des Stadtjugendamts Nürnberg für Kinder von sechs bis sieben Jahren zwei Euro pro Woche und für Zehnjährige 13 Euro – ab jetzt monatlich ausgezahlt – empfohlen.
Die Entscheidung über das Taschengeld liegt im Ermessen der Eltern, gesetzliche Vorgaben gibt es nicht. Das Thema Taschengeld gibt Eltern und Kindern die Möglichkeit miteinander über Wirtschaften und Haushalten zu sprechen. Dabei gilt grundsätzlich: Vereinbarungen sind besser als Verfügungen.
ELTERNTALK initiiert Gesprächsrunden von Eltern im privaten Rahmen. Diese werden von Müttern und Vätern moderiert, die auf diese Aufgabe vorbereitet wurden. „Elterntalks“ befassen sich mit Themen rund um Medien und Konsum und greifen neben Themen wie „Handy-Nutzung“, „Taschengeld“ auch Fragen wie „Medien und Gewalt“ auf. Gemeinsame Gespräche, offener Erfahrungsaustausch und Diskussionen unter Eltern sollen helfen, in der eigenen Familie Wege in der Mediennutzung und Konsumhaltung zu finden und zu gehen.
Kontakt für „ELTERNTALK“:
Christine Klein, Elisabeth Ziesel, Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V., Fasaneriestr. 17, 80636 München, Tel.: 089/ 121573-16, Fax.: 089/ 121573-99, E-Mail:
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Kinder und Jugendliche geben für ihre Konsumwünsche viel Geld aus. Doch wie viel ist im Einzelfall sinnvoll und möglich? Ist Taschengeldentzug als Strafe zulässig? Gibt man Jugendlichen das Kleidungsgeld einfach oben drauf? Und sollten die Ausgaben von den Eltern kontrolliert werden?
Fragen wie diese kommen regelmäßig beim „Elterntalk“ auf den Wohnzimmertisch. „Elterntalk“ ist ein sogenanntes „niederschwelliges Angebot“, bei dem im Schneeballprinzip Eltern unter geschulter Moderation Erfahrungen austauschen. Das Besondere dabei ist, dass alles im privaten Rahmen stattfindet und weitestgehend auf der Initiative engagierter Privatpersonen und Eltern fußt. „Elterntalks“ erfreuen sich in der Zwischenzeit in ganz Bayern großer Beliebtheit. Weitere Informationen sind unter www.elterntalk.net/ (externer Link) zu finden.
Die Taschengeldfrage beschäftigt wohl alle Eltern. Dabei sollten sie Taschengeld nicht als „freiwillige Leistung“ betrachten, raten erfahrene Eltern. Es gilt das einfache Prinzip: Das regelmäßige Taschengeld ist zur freien Verfügung notwendig, um Kindern lernen zu lassen wie sie ihr Geld einteilen und damit auskommen. Wer diesen Sinn für Geld als Kind nicht entwickelt, wird auch sonst kaum nachhaltig selbständig und verantwortlich handeln lernen. Die Höhe und der Rhythmus der Taschengeldzahlungen richten sich neben dem Kindesalter auch nach den wirtschaftlichen Möglichkeiten der Eltern. Laut einer Studie des „Instituts für Jugendforschung“ betrug das Durchschnitts-Taschengeldeinkommen der 6-12-Jährigen knapp 8,70 Euro monatlich. Als Richtwerte werden beispielsweise in einem Faltblatt des Stadtjugendamts Nürnberg für Kinder von sechs bis sieben Jahren zwei Euro pro Woche und für Zehnjährige 13 Euro – ab jetzt monatlich ausgezahlt – empfohlen.
Die Entscheidung über das Taschengeld liegt im Ermessen der Eltern, gesetzliche Vorgaben gibt es nicht. Das Thema Taschengeld gibt Eltern und Kindern die Möglichkeit miteinander über Wirtschaften und Haushalten zu sprechen. Dabei gilt grundsätzlich: Vereinbarungen sind besser als Verfügungen.
ELTERNTALK initiiert Gesprächsrunden von Eltern im privaten Rahmen. Diese werden von Müttern und Vätern moderiert, die auf diese Aufgabe vorbereitet wurden. „Elterntalks“ befassen sich mit Themen rund um Medien und Konsum und greifen neben Themen wie „Handy-Nutzung“, „Taschengeld“ auch Fragen wie „Medien und Gewalt“ auf. Gemeinsame Gespräche, offener Erfahrungsaustausch und Diskussionen unter Eltern sollen helfen, in der eigenen Familie Wege in der Mediennutzung und Konsumhaltung zu finden und zu gehen.
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Christine Klein, Elisabeth Ziesel, Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V., Fasaneriestr. 17, 80636 München, Tel.: 089/ 121573-16, Fax.: 089/ 121573-99, E-Mail:
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