(openPR) Neuss, den 28.03.201 - Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hatte bereits am 14.09.2010 für den 16.11.2010 zu einem „Aktionsbündnis –menschenwürdige Pflege jetzt“ nach Neuss eingeladen und dabei ausführlich die Notwendigkeit für ein solches Bündnis beschrieben. Über die Veranstaltung am 16.11.2010 wurde mit einer Pressemitteilung vom 29.11.2011 informiert. Danach gilt: Das Bündnis ist kein Exklusivkreis, sondern sieht weitere MitstreiterInnen als sehr willkommen an. Denn: Nur Einigkeit macht stark!
Um den organisatorischen Aufwand für weitere Aktivitäten gering zu halten bzw. keine weitere Zeit verstreichen zu lassen, hat Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk alle am Aktionsbündnis interessierte Personen erneut nach Neuss eingeladen. Der für den 20.04.2011 geplante Pflegetreff, 18.00 – 20.00 Uhr (Ort der Veranstaltung: „Kontakt Erfttal“, Bedburger Straße 57, 41469 Neuss), soll die Basis für ein erneutes Zusammentreffen sein. Über den Pflegetreff am 20.04.2011 selbst (Themen, Referenten usw.) wird noch gesondert informiert.
Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk ist der Meinung, dass die bislang bekannt gewordenen politischen Vorstellungen über eine Pflegereform weit von dem entfernt sind, was wirklich nötig ist. Die bereits durchgeführten Pflege-Dialog-Veranstaltungen unter Führung des BMG haben nicht erkennen lassen, dass die Schwerpunkte einer zwingend gebotenen Pflegereform wirklich aufgegriffen worden sind. Wer z.B. pflegende Angehörige in Kur schicken will, ohne über eine notwendige (finanzielle) Entlastung bei den konkreten Pflegeverrichtungen zu sprechen, hat die wirklichen Bedürfnisse nicht erkannt. Wer über den sog. Fachkräftemangel und die Einwerbung von Arbeitskräften aus dem Ausland spekuliert, dabei aber die völlig unzulänglichen Stellenschlüssel in der Pflege und die dringend nötigen Personalbemessungssysteme unerwähnt lässt, hat die wirkliche Not der professionell Pflegenden nicht verstanden. Auch das erneute Herumbasteln an den Berufsgesetzen führt nicht weiter, wenn es nicht durch handfeste Entlastung bei der Zuwendung gegenüber pflegebedürftigen Menschen mehr Wertschätzung und Anerkennung gibt, auch in Form höherer Vergütungen.
Dies und vieles mehr muss auf den Punkt gebracht und in die Erörterungen über eine in die Zukunft weisende Pflegereform eingebracht werden. Daher setzt Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk weiter auf den Sachverstand derjenigen, die die Interessen der pflegebedürftigen Menschen ambulant wie stationär in den Mittelpunkt gerückt sehen möchten.
Werner Schell – Vorstand von Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk und Dozent für Pflegerecht






