(openPR) Fürth, 02. Februar 2011 – Umfassende Informationen über den aktuellen Stand der Forschung und die neuesten Entwicklungen in der Osteologie mit einem Schwerpunkt auf Osteoporose: das bietet der Fachkongress „Osteologie 2011“, der vom 24.-26. März in der Stadthalle Fürth stattfindet.
Allein in Deutschland leidet mehr als jeder Dritte an muskulo-skelettalen Erkrankungen und Verletzungen – wie Gelenkerkrankungen (Arthrose), Rückenschmerzen, Osteoporose oder Sport- und Unfallverletzungen. Die Optimierung von Prävention, Diagnostik und Therapie osteologischer Erkrankungen durch Forschung, Fortbildung und Aufklärung auf der Grundlage einer interdisziplinären Zusammenarbeit ist daher ein Hauptanliegen des Veranstalters Dachverband Osteologie (DVO).
Volkskrankeit Osteoporose
Speziell die Osteoporose kann mit ca. 7,8 Millionen Erkrankten als Volkskrankheit bezeichnet werden. Die Erkrankung verkürzt die Lebenserwartung der Betroffenen durchschnittlich um etwa 8 Jahre. Diese Erkenntnisse der Bone-Eva-Studie basieren auf Daten des Jahres 2003. Auf dem Osteologie-Kongress 2011 werden der breiten Öffentlichkeit erstmalig die Ergebnisse der BEST Studie (Bone Evaluation STudy), einer aktuellen Versorgungsforschungsstudie, präsentiert. In Kooperation mit dem WINEG Institut der Techniker Krankenkasse sowie dem IGEST Institut wurden hier Daten von mehr als 6 Mio. Versicherten aus dem Jahr 2009 unter speziell osteologischen Fragestellungen (z.B. zur aktuellen Osteoporose- und Fraktur-prävalenz, Unterschiede im Versorgungsalltag etc.) ausgewertet.
Interdisziplinarität als Chance: Aspekte osteologischer Forschung
„Die osteologische Forschung beschreibt so viele, zum Teil bislang kaum bekannte Bereiche“, erläutert Co-Kongresspräsident Prof. Dr. Klaus Engelke, Erlangen, wie z.B. die Osteoimmunologie, die sich mit der Interaktion von Immunsystem und Entzündung mit dem Knochen befasst und neue Erklärungsmodelle für die Erkrankung der Knochen bietet. Ebenso die medizinische Bildgebung mit all ihren technisch-physikalischen Komponenten, die eine wichtige Maßnahme zur Diagnose von Knochenerkrankungen darstellt und die Excercise-Studies, die sich mit der Frage beschäftigen, wie Osteoporose durch Sport und Bewegungstraining verhindert werden kann. Ein wichtiger Gesichtspunkt der Kongressgestaltung sei daher die umfassende Präsentation der vielseitigen Forschung auf dem Gebiet der Osteologie, wie sie u.a. auch an der Universität Erlangen-Nürnberg erfolgreich gepflegt wird.
Osteologie 2011: Netzwerke fördern – Zukunft gestalten
Der jährliche Osteologie Kongress des Dachverband Osteologie (DVO) gilt als wichtigstes Forum von Forschern und Medizinern unter kooperativer Einbindung aller medizinischen Fachrichtungen und Schwerpunkte. Er trägt damit auch erheblich zum Austausch zwischen Wissenschaft und klinischer Anwendung bei. Es ist ein zentrales Anliegen des Veranstalters, Anstöße und Anregungen zu dringend erforderlichen Maßnahmen zu geben, die eine schnelle Translation der Ergebnisse der Grundlagenforschung in die klinische Praxis fördern, Präventionsmaßnahmen implementieren und interdisziplinäre Versorgungsprozesse optimieren. „Nur so kann das interdisziplinäre Fachgebiet der Osteologie adäquat zur Geltung und in unserer Gesellschaft nachhaltig zum Tragen kommen“, so Kongresspräsident Prof. Dr. Georg Schett, Erlangen.



















