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Kirschblüten soweit das Auge reicht - zur Kirschbaumblüte ins Markgräflerland

02.02.201117:36 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Kirschblüten soweit das Auge reicht - zur Kirschbaumblüte ins Markgräflerland
Wandern in einer blühenden Naturlandschaft - Kirschbaumblüte im Eggenertal / Bildnachweis: Werbegemeinschaft Markgräflerland GmbH
Wandern in einer blühenden Naturlandschaft - Kirschbaumblüte im Eggenertal / Bildnachweis: Werbegemeinschaft Markgräflerland GmbH

(openPR) MÜLLHEIM. Wenn der alemannische Dichter Johann Peter Hebel seine Heimat, das Markgräflerland, liebevoll Paradiesgärtlein nannte, hatte er wahrscheinlich einen ganz besonderen Flecken Erde im Sinn: das Eggener und Feldberger Tal im Markgräflerland. Denn jedes Jahr verwandeln im Frühling die Blüten von zehntausenden Kirschbäumen diesen kleinen Landstrich in Südbaden in ein glänzend weißes Blütenmeer. Für Wanderer ist der Frühling daher eine ganz besonders reizvolle Zeit, die Schönheiten des Markgräflerlandes zu entdecken. Das Tal ist nämlich nicht nur Ausgangspunkt für schöne Spaziergänge unter blühenden Kirschbäumen: Von hier aus führen weitere Touren zum Schloss Bürgeln, dem Wahrzeichen des Markgräflerlandes, oder auch in den Schwarzwald auf den 1.165 Meter hohen Berg „Hochblauen“ mit seiner prachtvollen Aussicht auf das Dreiländereck, die Schweizer Alpen und die Vogesen im benachbarten Elsass.




Dass sich die Region zu einer bedeutenden Anbauregion für Kirschen entwickelt hat, ist kein Zufall. Denn Kirschbäume finden hier die besten Voraussetzungen für ihr Gedeihen: ein tiefgründiger Lösboden sowie ein mildes Klima, das gerade im Frühjahr bestimmt ist durch warme Winde, die vom Mittelmeer her durch die burgundische Pforte hoch ins Tal strömen. Sie verhindern in der Blütezeit, dass Kälteeinbrüche oder zu viel Regen die Kirschblüten beschädigen. Das gemäßigte Klima verleiht den Kirschen darüber hinaus eine intensivere Frucht und eine gleichmäßige Reife. Jährlich werden rund 1.200 Tonnen der roten Früchte geerntet, die teils als Marmelade, teils als Schnaps verarbeitet werden oder sich in den weltberühmten Schwarzwälder Kirschtorten wieder finden.


Blütenwanderung im Eggenertal

Die Voraussetzungen für eine Wandertour durch das Tal und das Markgräflerland sind in diesem Jahr geradezu ideal. Denn die Kirschblüte, die in der Regel Mitte April beginnt, wird in diesem Jahr voraussichtlich auch die gesamte Osterzeit andauern. Ausgangspunkt für die Wanderungen können Müllheim, das Zentrum des Markgräflerlandes, oder der bekannte Weinort Schliengen sein. Aber auch das Tal selbst bietet zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten in der Gastronomie oder in privaten Unterkünften in seinen idyllischen Orten wie Nieder- und Obereggenen, Schallsingen und Feldberg. Die kleinen Dörfer sind ruhig, beschaulich und ideal für Erholungssuchende. Die ideale Route für Wanderungen während der Zeit der Kirschblüte ist der „Rundweg Eggenertal“ – gut beschildert mit zwei Kirschen als Symbol - der auch für geländegängige Kinderwagen und Mountenbikes geeignet ist. Er verläuft auf rund zwölf Kilometern rund um das gesamte Tal mit Stationen in mehreren Weindörfern, in denen man die hervorragende badische Küche genießen kann. An den Wochenenden während der Blütezeit ist unterwegs zudem für Speis und Trank gesorgt, denn an verschiedenen Stellen wird die Blüte mit Festen gefeiert.


Vom Rundweg aus lassen sich auch an verschiedenen Stellen andere Ziele anpeilen. So kann der Wanderer die Besichtigung der Kirschblüte auch mit einem Kurzlehrgang in Sachen Obstbau verbinden. In Obereggenen beginnt der 2,5 Kilometer lange „Obstlehrpfad“, auf dem auf anschaulichen Tafeln die Entwicklung der Streuobstwiesen sowie des gewerblichen Obstbaus erläutert werden. Ein „Muss“ nicht nur während der Kirschblüte ist auch eine Wanderung zum Schloss Bürgeln. Das Wahrzeichen des Markgräflerlandes liegt auf 700 Metern Höhe direkt über dem Eggenertal. Empfehlenswert ist besonders die 13,5 Kilometer lange „Genusswanderung“ von Feldberg über Obereggenen zum Schloss, das auf eine lange, wechselvolle Geschichte zurückblicken kann.


Wahrzeichen Schloss Bürgeln

Nachdem dort im 11. Jahrhundert zunächst eine Kapelle errichtet worden war, entstand 1762 der heutige Barockbau, der zum Besitz der Abtei von St. Blasien gehörte. Nach Auflösung der Probstei 1806 wurde Bürgeln badischer Staatsbesitz. 1920 erwarb der Bürgelnbund das Anwesen, das seither „Schloss Bürgeln“ genannt wird. Mit Hilfe von Mitgliedsbeiträgen und Spenden restauriert und pflegt der Bund das prachtvolle Gebäude, das heute zu den schönsten Ausflugszielen der Region zählt und bei Führungen besichtigt werden kann.

Besonders sehenswert sind die imposante Freitreppe, die Wohnräume, der repräsentative Prälatensaal und die ganz mit Rokokostuck ausgezierte Schlosskappelle. Darüber hinaus ist Schloss Bürgeln zu einem attraktiven Veranstaltungsort für Konzerte, Lesungen und Vorträge geworden. Ein besonderes Highlight ist die musikalische Geisterstunde am Vorabend von Allerheiligen, wenn sich Bürgeln wenige Stunden vor der allbekannten Zaubernacht in ein Gespensterschloss verwandelt - zumindest musikalisch.

Von der Schlossterrasse aus bietet sich ein einmaliger Panoramablick auf das blühende Eggenertal, das Rheintal, die Vogesen und die Alpen in der Schweiz. Wer dann im Schloss-Café bei einem feinen Stück „Chriesewaie“ (Kirschkuchen) oder einem Viertel Gutedel die Aussicht aufs Tal genießt, weiß spätestens dann, was Johann Peter Hebel mit dem geflügelten Wort „Paradiesgärtlein“ gemeint hat.

Weitere Informationen unter
www.markgraefler-land.com
www.eggenertal.de
www.schlossbuergeln.de

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