Wo sind die anderen (... Hexen)? Humboldt-Universitaet zu Berlin stellt zur Langen Nacht der Wissenschaften die MagicMap vor : Ein System zur gegenseitigen Ortung via Wireless-LAN

Pressemitteilung von: InterVal - Internet and Value Chains

Mit Hilfe der 'Karte des Rumtreibers' konnte Harry Potter die Positionen freundlicher und feindlicher Hexen in und um Schloss Hogwarts ueberblicken. An der Humboldt-Universitaet zu Berlin wurde nun eine solche 'magische Karte' zur Positionsbestimmung mobiler Systeme basierend auf dem W-Lan-Standard entwickelt: die MagicMap.
Zur Langen Nacht der Wissenschaften verwandelt der Informatiker Peter Ibach, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Berliner Forschungszentrum Internetoekonomie (InterVal) und sein Team das historische Gebaeude der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultaet in Hogwards Castle: Besucher koennen sich gegenseitig orten. Und waehrend Opa durch die ehrwuerdigen Gefilde der Lehre flaniert, kann Oma ihn unten im Foyer auf der Leinwand verfolgen: sehen wo er ist, stehen bleibt, mit anderen spricht.
Basierend auf Signalstaerke-Trilateration ermittelt die Magic Map, wo sich andere Personen mit ihrem Laptop, PDA oder W-Lan faehigen Handy befinden. Dabei werden stationaere und mobile Referenzpunkte verarbeitet. Die Ortung erfolgt dann auf Basis von sog. Signal-Propagationsmodellen. 'Das Verfahren, welches der Magic Map zugrunde liegt, ist anderen W-Lan basierten Ortungstechnologien aufgrund der sofortigen Einsatzbereitschaft und der niedrigen Kosten ueberlegen', sagt Peter Ibach. Versuche seines Teams mit Industriepartnern in Buerogebaeuden, Lagerhallen und Parkhaeusern bestaetigen zudem eine gegenueber anderen Ortungstechnoligen ueberlegene Positionierungsgenauigkeit im einstelligen Meter-Bereich.
MagicMap ist eine reine Softwareloesung, die außer einer konventionellen W-Lan-Ausstattung keine weitere Hardware erfordert. Ob man sich orten laesst, entscheidet dabei jeder selbst. Die Ortung unterliegt der vollen Kontrolle der Peer-Knoten, die den Zugriff auf ihre Positionsinformation individuell festlegen koennen. MagicMap steht als Open Source Software frei zur Verfuegung und kann fuer Experimente oder Anwendungen kostenfrei genutzt werden.

Weitere Informationen:
www.informatik.hu-berlin.de/rok/MagicMap
Kontakt:
Peter Ibach
Humboldt-Universitaet zu Berlin
Institut fuer Informatik, Prof. Malek, Ph.D.
Rudower Chaussee 25
12489 Berlin

+49 (+30) 2093 3038

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Pressekontakt:

Jasmin John


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