(openPR) Bad Berka, 10. Januar 2011 --- Eine der beliebtesten medizinischen Fortbildungsveranstaltungen in Thüringen wirft ihre Schatten voraus. Am 14. und 15. Januar 2011 werden sich wieder rund 400 Ärzte und anderes medizinisches Fachpersonal auf den Weg nach Bad Berka machen. Bereits zum 19. Mal führen die Chefärzte der Klinik für Kardiologie und der Klinik für Kardiochirurgie das Bad Berkaer Kardiologie-Symposium durch. Die Veranstaltung findet wieder im Kultur- und Kongresshaus „Station 33“ der Zentralklinik statt.
Teilnehmen werden neben kardiologischen Fachärzten vor allem auch Hausärzte, Allgemeinmediziner sowie Internisten, die oftmals die erste Anlaufstation für Patienten mit Herzbeschwerden sind. Die Referenten von zahlreichen Universitäten und Kliniken möchten in ihren Beiträgen die Gäste über neueste Entwicklungen und wissenschaftliche Studien informieren. Die Gastgeber aus Bad Berka blicken dabei mit Stolz auf das inzwischen traditionsreichste Symposium dieser Art in Thüringen. Aufgrund der Themenbreite werden Teilnehmer aus ganz Thüringen und vielen anderen Bundesländern erwartet.
In verschiedenen Vorträgen und Workshops werden zahlreiche moderne Aspekte der Herzmedizin beleuchtet: „Ein Schwerpunkt ist u.a. kathetergestützte und minimalinvasive Operationsverfahren zur Reparatur und Ersatz von Herzklappen“, erläuterte Dr. Thomas Kuntze, Chefarzt der Klinik für Kardiochirurgie der Zentralklinik Bad Berka.
Daneben werden neue medikamentöse und ablative Methoden bei der Behandlung des Vorhofflimmerns vorgestellt, wie der Chefarzt der Abteilung für Rhythmologie und Elektrophysiologie, Prof. Dr. Christoph Geller ausführte.
„Wir werden mit den Fachkollegen auch über vielversprechende Therapien zur Behandlung der Herzschwäche diskutieren, da dieses Thema vor allem niedergelassene Ärzte berührt. Hier besteht ein enger Kontakt zu vielen Kollegen, der durch das Symposium noch intensiviert werden soll“, so Prof. Dr. Bernward Lauer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie. Die zur RHÖN-KLINIKUM AG gehörende Zentralklinik Bad Berka hat sich in den letzten Jahren zu einem der größten Herzzentren in Deutschland entwickelt und bietet das gesamte Spektrum von modernen und innovativen Behandlungsmethoden im Bereich der Herzmedizin an.
Aber nicht nur Ärzte werden an dem Kongress teilnehmen. Am Samstag findet zudem ein spezieller Workshop für nichtärztliches Personal statt. Bei dieser Veranstaltung für medizinisches Pflege- und Assistenzpersonal stehen Themen wie Herzrhythmusstörungen, Echokardiografie sowie Notfalltraining inklusive Reanimation im Vordergrund. „Mit diesem Workshop wollen wir die Verzahnung der Arbeit von Ärzten und Pflegekräften noch weiter verbessern, um akut kranken Patienten helfen zu können“, führte Prof. Christoph Geller abschließend aus.


