(openPR) Die EuromedClinic startet mit dem weltweit führenden Spezialisten für die minimalinvasive Operation des Leistenbruchs, Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Reinhard Bittner, das Hernienzentrum, das auch gesetzlich versicherten Patienten (im stationären Bereich) offensteht. In dem neuen medizinischen Zentrum werden Leistenbrüche und Bauchwandbrüche (z.B. Nabel- und Narbenbrüche), besonders auch komplizierte Brüche und Rezidive, operativ laparoskopisch nach der TAPP-Methode (Transabdominale Präperitoneale Patchplastik) behandelt. Prof. Bittner, 2. Vorsitzender der Deutschen Herniengesellschaft, ist mit bislang über 15.100 minimalinvasiven Operationen, ca. 600 Vorträgen und ca. 50 Live-OP’s vor Publikum auf drei Kontinenten der weltweit führende Operateur auf diesem Gebiet.
Leistenbrüche sind mit 180.000 stationären Eingriffen pro Jahr in Deutschland auch der häufigste Eingriff in der Allgemein- und Viszeralchirurgie weltweit. Der Vorteil der laparoskopischen Operationsmethode beim Leistenbruch, von dem Männer zu 10 bis 13 mal häufiger betroffen sind als Frauen, ist im Vergleich zur offenen Operation medizinisch unbestritten und wurde in über 60 Studien belegt. Doch nicht überall in Deutschland bzw. weltweit können die Chirurgen den Leistenbruch laparoskopisch in guter Qualität operieren, weil der Eingriff als sehr schwierig gilt. Der Vorteil für den Patienten im Vergleich zur offenen Operation mit Leistenschnitt ist sowohl die Halbierung der möglichen nachoperativen Schmerzen, die bei weitem schnellere Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit (8 bis 10 Tage früher), die bessere Versorgung beim beidseitigen oder Wiederholungsbruch (hier von der Leitlinienkonferenz der European Hernia Society EHS seit 2009 sogar vorgeschrieben) sowie die Möglichkeit der Beurteilung der gesamten Bauchhöhle einschließlich Leber.
Bei der laparoskopischen TAPP-Technik, die Prof. Bittner anwendet, werden über einen transabdominellen Zugang zur Bauchhöhle im Gegensatz zur offenen Operation (nach Bassini, Shouldice, Lichtenstein) keine Gewebeteile und Muskeln durchschnitten, sondern es wird über maximal drei 0,5 bis 1,0 cm große Öffnungen in den körpereigenen Schichten selbst operiert und ein Netz zur Verstärkung der schwachen Bauchdecke spannungsfrei in der Leistenregion und auf die Bruchpforten implantiert. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer des Patienten in der Klinik liegt bei dieser Methodik bei ca. ein bis zwei Tagen.
Das Hernienzentrum der EuromedClinic entspricht den Qualitätskritierien für ein Hernienzentrum gemäß den Richtlinien der HERNIAMED Qualitäts-sicherungsstudie, die Prof. Bittner als Mitglied des wissenschaftlichen Beirates zusammen mit Prof. Köckerling wesentlich mitgestaltet hat.
Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Reinhard Bittner leitete über 18 Jahre die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Marienhospital Stuttgart, mit 120 Betten eine der größten ihrer Art in Deutschland, und war zuletzt als Seniordirektor am Bethesda Krankenhaus in Stuttgart beim Aufbau eines Zentrums für minimalinvasive Chirurgie tätig. Er ist Gründungsmitglied und 2. Vorsitzender der Deutschen Hernien Gesellschaft, Gründungsvorsitzender und Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Minimal Invasive Chirurgie (CAMIC) sowie Ehrenmitglied der Leistenbruchgesellschaften von Indien, Indonesien und China. Er trägt den Ehrendoktortitel der Universität Yangzouh, China und der Universität Vilnius, Litauen und ist Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande. Weltweit kümmert er sich um die Weiterbildung junger Ärzte in der minimalinvasiven Operationstechnik. Mit ins Team der EuromedClinic wechselt sein Assistenzarzt Jochen Schwarz als neuer Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie (unter Prof. Dr. med. Böttger).











