(openPR) Ausstellungsdauer: 26. November 2010 - 9. Januar 2011
Am 26. November 2010 eröffnete das Künstlerpaar Elke Ungerbühler-Havelka und Motron A. Havelka ihre Ausstellung „NATURKONTRASTE“ im Erbachshof in Eisingen bei Würzburg.
Zahlreiche Gäste folgten der Einführungsrede über Kontraste zwischen dem Denken der Menschen und den Erscheinungsformen der Natur. Im Lauf der Vernissage entstanden aufbauende und anregende Kunst-Gespräche.
Nach Ausstellungen in Berlin und auf der Contemporary Art Ruhr 2010 auf Zeche Zollverein in Essen präsentieren Elke Ungerbühler-Havelka und Motron A. Havelka nun neue Arbeiten aus diesem Jahr.
Die These der Querdenker vom Erbachshof:
„Die Natur zeigt sich. Anders als wir denken. Ganz anders. Natur gibt es nicht mehr. Alles um uns herum ist künstlich. Von Menschen gemacht, ohne Rücksicht auf Lebensprozesse und Naturrhythmen. Wirtschaft, Finanzwelt und Politik wollen immer mehr Wachstum und Bereicherung. Ein Krebsgeschwür, das jetzt aufbricht. Und so manches in uns ist künstlich. In unseren Köpfen entstehen Verzerrungen und Illusionen.
Hier kurzfristige Gewinne durch Ausbeutung von Mensch und Erde, Oberflächlichkeit, Werteverlust. Irgendwo bescheiden und still die wahre Natur, die alles am Leben erhält. Zerreißprobe. Alles wird sichtbar. Natur ist innen.“
Die Ausstellung bietet einen Querschnitt der neuesten Arbeiten der Havelkas. Unter den 30 gezeigten Arbeiten sind Papierobjekte, Bilder, Fotografie, Skulpturen und Installationen.
Kontraste entstehen durch Gegenüberstellung von gemalten Bildern mit Fotografie, durch die Raumwirkung von schwarzen Skulpturen neben Arbeiten. Bei den „Erdschollen“ von Elke Ungerbühler-Havelka“ bleibt dem Betrachter Spielraum und Assoziationsmöglichkeit, im Bild ein kleines Detail oder eine große Landschaft zu deuten.
Motron A. Havelka kombiniert Flächen aus Anthrazitkohle mit im Feuer gebrannten Holzobjekten, aus einem Kohlefeld am Boden wächst ein schwarzer Menhir.
Die Ausstellung ist zu sehen bis 9. Januar 2011.











