(openPR) Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg und Liberale Hochschulgruppe Hohenheim laden ein zur Vortragsveranstaltung mit Dieter Althaus, Ministerpräsident a. D. des Landes Thüringen und Vice President Corporate Marketing & Sales VW bei Magna International (Germany) GmbH an der Uni Hohenheim, Ökologiezentrum, Hörsaal Ö2, Garbenstraße 28, 70599 Stuttgart-Hohenheim, am Mittwoch, den 3. November um 18.00 Uhr., Thema: Das Solidarische Bürgergeld: Modell für die Zukunft?
Das Solidarische Bürgergeld ist ein bedingungsloses Grundeinkommen, das in der von Althaus dargelegten Form, an jeden Bürger der Bundesrepublik Deutschland ausgezahlt werden soll und damit ein Alternativmodell zum derzeitigen Sozialsystem darstellt. Es ist jedoch mehr als eine Grundsicherung in Form der Sozialhilfe; im System integriert werden soll auch die Rentenversicherung sowie die Gesundheitsversicherung.
Das Modell des Solidarischen Bürgergeldes ist vielfach wissenschaftlich untersucht worden, unter anderem vom Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und eines der am meisten diskutierten Konzepte zur radikalen Vereinfachung unseres Sozialstaats.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist natürlich kostenlos. Es besteht Gelegenheit, Fragen an der Referenten zu stellen. Im Anschluss findet ein kleiner Empfang statt.
Dieter Althaus wurde am 29. Juni 1958 in Heiligenstadt geboren. Nach dem Abitur und Grundwehrdienst studierte er Mathematik und Physik auf Lehramt und arbeitete in Geismar als Lehrer bis zum Jahre 1987, wo er zeitweilen stellvertretender Direktor war. 1990 zog Althaus in den 1. Landtag des Landes Thüringen ein und wurde 1992 Kultusminister. Bis 2003 war Althaus Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag von Thüringen und wurde dann zum Ministerpräsidenten gewählt, bis er Anfang September 2009 zurücktrat und am 30. Oktober 2009 als Ministerpräsident ausschied. Seit 1. Februar 2010 ist Althaus für die Magna International (Deutschland) GmbH tätig. Althaus ist als Vorstandsmitglied der Konrad-Adenauer-Stiftung kooptiert und hat mit Unterstützung der Stiftung das Modell des Solidarischen Bürgergeldes entwickelt. Althaus erhielt zahlreiche Verdienstorden und Auszeichnungen und ist ein begeisterter Sportler.
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Über das Unternehmen
Bei den Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg arbeiten unabhängige und liberale Studenten, die sich gemeinsam für die Idee des Liberalismus einsetzen
Die Liberalen Hochschulgruppen Baden-Württemberg (LHG-BW) verstehen sich als Interessenvertretung der Studenten an den Hochschulen und in der Gesellschaft. Basis der Arbeit der Liberalen Hochschulgruppen ist die Autonomie der Mitgliedsgruppen an den Hochschulen. Zur Durchführung ihrer Aufgaben sieht die LHG die Mitarbeit in den Gremien der akademischen und studentischen Selbstverwaltung als unverzichtbar an. Zur Erfüllung ihrer Aufgaben arbeitet die LHG mit anderen Gruppen, Verbänden und Institutionen zusammen.
Der Landesverband Liberaler Hochschulgruppen hat es sich zum Ziel gesetzt, die Arbeit der einzelnen LHGs vor Ort optimal zu unterstützen. Zweck des Landesverbands ist die Förderung der Studentenhilfe. Dazu gehört die Bereitstellung von Informations- und Werbematerial sowie die Durchführung von mehrtägigen Seminaren zu hochschulbezogenen Themenstellungen. Außerdem ist die Internetseite des Landesverbands erste Anlaufstelle für interessierte Studenten, um den Kontakt zu ihrer lokalen LHG zu erleichtern. Durch die Vernetzung der einzelnen Gruppen entsteht ein Forum zum Kennenlernen, Spaß haben, zum Erfahrungsaustausch und natürlich zur Diskussion über liberale Hochschulpolitik, zur gemeinsamen programmatischen Arbeit zur Erarbeitung von hochschulpolitischen Reformvorschlägen, die der öffentlichen Diskussion zugeführt werden und diese bereichern sollen und zur Förderung der aktiven Beteiligung der Studierenden an der Hochschulpolitik.
Warum Liberalismus an der Hochschule?
Die Grundlagen liberaler Politik stellen das Individuum in den Mittelpunkt. Der Staat sollte so wenig wie möglich durch Reglementierungen in das Leben jedes Einzelnen eingreifen. Seine Aufgabe ist es stattdessen, die Bürger- und Freiheitsrechte zu sichern. Damit die Bürgerrechte nicht nur auf dem Papier existieren, hat der Staat zudem die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass der Bürger seine potentiellen Möglichkeiten auch wahrnehmen kann. Dazu gehört sowohl eine Angleichung der Startchancen als auch soziale Verantwortung. Liberale Politik ist traditionell aufs Engste mit Bildungspolitik verknüpft.
Das Ziel der Bildung für alle und Humboldts Ideal von freier Forschung und Lehre reichen bis in die heutige Zeit und haben die deutsche Hochschullandschaft entscheidend geprägt. Auf der anderen Seite stellt gerade Bildung eine Vorraussetzung für liberale Politik dar. Diese versetzt den Menschen in die Lage, sein Tun, seine Herkunft und seine Umwelt kritisch zu reflektieren und seine Verantwortung zu erkennen. Erst auf diese Weise entsteht eine pluralistische Gesellschaft voller Meinungsvielfalt, die für die Erhaltung unserer Demokratie so wichtig ist. Im Sinne einer solchermaßen verstandenen liberalen Politik haben sich in der LHG Studierende zusammengeschlossen, die sich den unterschiedlichsten politischen Parteien zuordnen. Gemeinsam ist uns allen das Interesse an der Bewahrung und dem Ausbau der einzigartigen Freiheit an den deutschen Hochschulen.