09.09.2010 - 17:03 - Mode, Trends, Lifestyle
Brillenherbst 2010: Weniger ist mehr. Größer ist besser.
Pressemitteilung von: Kuratorium Gutes Sehen e.V. (KGS)
Klare, geradlinige Formen und klassische Farben sind charakteristisch für die aktuelle Brillenmode. (Foto: Booth and Bruce)
Die Aussichten für den Herbst sind gar nicht so trübe, wie es die Jahreszeit vermuten lässt: Die Prognosen aus der Wirtschaft lassen Positives erwarten. Dennoch bleiben die Menschen gewohnt bodenständig und zurückhaltend. Ein Trend, der sich auch in der Brillenmode wieder findet. Die aktuellen Modelle zeichnen sich durch eine Beschränkung auf das Wesentliche aus. Der neue “Purismus“ zeigt sich in klaren Formen, schlichten Designs und klassischen Farben wie Schwarz, Metalltönen, Erd- und Naturfarben.
Einflüsse vergangener Jahrzehnte sind dabei auch in diesem Herbst deutlich spürbar. Retrobrillen in vielfältigen Größen und Ausführungen versetzen ihre Träger zurück in die “gute alte Zeit“. Dank hochwertiger Metalle und Acetate sowie High-Tech-Gläsern sind sie dennoch so “2010“.
Die so genannte Pantobrille erlebt in diesem Jahr ihr Revival. Charakteristisch ist die runde, oben leicht abgeflachte Form. Auch hier gibt es unzählige Variationen - rund oder oben fast gerade, kleine Modelle und große extravagante Fassungen. Liebhaber der nicht tot zu kriegenden Pilotenbrillen können sich ebenfalls freuen: In schmal geschnittenen Varianten folgen sie der aktuellen puristischen Formsprache und bleiben auch im Herbst absolut angesagt.
Jeder Trend ist nur so gut, wie er zum eigenen Typ passt. Wer es dezent mag, sich gleichzeitig aber zur Brille bekennen möchte, greift zu helleren Farben, dünneren Fassungen oder gleich zur Nylorbrille. Die Halbrahmenbrille, bei der lediglich der obere Teil in einen Rahmen eingefasst ist, besticht durch “dezente Auffälligkeit“. Auch Vollrahmenfassungen imitieren diesen Stil, indem nur die obere Kontur durch Farb- und Materialkontraste sichtbar gemacht wird. Gerade für runde oder herzförmige Gesichter sind Nylorbrillen die trendige Alternative zum plakativen schwarzen Modell.
Die Herbstbekleidung macht es vor: Black is beautiful. Von Schwarzmalerei kann dennoch keine Rede sein. Dezente florale Muster, ein Mix aus Schwarz- und Erdtönen ähnlich den angesagten Animal-Prints im Fashion-Bereich sowie Braun- und Rottöne setzen individuelle Akzente.
Die Zurückhaltung in Design und Farbe machen die Modelle bei der Größe wieder wett: Wie bei den Sonnenbrillen geht der Trend auch bei Korrektionsbrillen hin zu großen Gläsern. Diese sind nicht nur modisch, sondern dank des erweiterten Sichtfeldes auch durchaus praktisch.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Kerstin Kruschinski
Leiterin PR und Kommunikation
Kuratorium Gutes Sehen e.V. (KGS)
Saarbrücker Straße 38
10405 Berlin
Tel. 030 / 41 40 21-22
Fax 030 / 41 40 21-23
Das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) ist eine unabhängige und überregionale Initiative, die seit 1949 erfolgreich Aufklärungsarbeit rund um Auge und Sehen leistet. Mit Information und verständlicher Argumentation konnte die Bedeutung guten Sehens ins Bewusstsein vieler gerückt werden.
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