09.09.2010 - 17:01 - Politik, Recht & Gesellschaft
Cem Özdemir schließt grün-liberale Partei nach Schweizer Vorbild für Deutschland aus
Pressemitteilung von: enorm WirtschaftsmagazinPR Agentur: plümer)communications
Für den Bundesvorsitzenden der Grünen kommt ein ähnliches Experiment hierzulande nicht in Frage
Hamburg, 09. September 2010 – Freie Gesellschaft, freie Wirtschaft, grünes Bewusstsein: In der Schweiz feiert die Grünliberale Partei (GLP) mit einer Kombination aus wirtschaftsliberalen und ökologischen Positionen erstaunliche Erfolge. Doch Cem Özdemir, seit 2008 Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, hält eine deutsche Grün-Liberale Fusion im Interview des Wirtschaftsmagazins „enorm“ (EVT 09.09.2010) für „ausgeschlossen“. Grüne und FDP hätten zwar Überschneidungen in den Wählermilieus, „das Milieu alleine sagt jedoch nicht so viel über die Werte des Menschen aus.“
Die GLP wurde in der Schweiz 2007 auf Bundesebene gegründet. Bis 2020 strebt die Partei zehn Prozent im eidgenössischen Nationalrat an. Eine grün-liberale Partei hätte wohl auch in Deutschland Stimmenpotenzial. „Grün lässt sich nicht einfach in alte Lagerkategorien verpacken“, sagt denn auch Cem Özdemir. Trotzdem betont Özde-mir „neben dem gemeinsamen gesellschaftlichen Liberalismus eine grundsätzliche Differenz“ zwischen Grün und Liberal. Der Bundesvorsitzende widerspricht der liberalen Forderung nach Minimierung staatlicher Anreize für ökologische Maßnahmen: „Die notwendige ökologische Transformation wird ohne staatliche Anreize nicht gelingen“.
In der Schweiz setzt die GLP auf weniger Umverteilung, mehr Leistungsgerechtigkeit und einen Rückbau des Staatsbudgets. Die Partei vertritt damit urliberale Themen. Gleichzeitig fokussiert die GLP klassisch grüne Themen des Umweltschutzes und legte mit diesen grün-liberalen Positionen einen Blitzstart hin. 2007, nur drei Jahre nach der Gründung, hat die GLP auf Anhieb 5,75 Prozent und damit zehn Sitze bei den Zürcher Kantonalratswahlen gewonnen. Die Partei hofft nun bei den eidgenössischen Nationalratswahlen im nächsten Jahr auf Bundesebene ähnliche Gewinne erzielen zu könne
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Frank Plümer
Pressesprecher „enorm“
c/o plümer)communications
Hoheluftchaussee 40a
D-20253 Hamburg
Tel. 040 35 70 13 50
E-Mail:
www.pluemercommunications.de
Über „enorm“
Das neue Wirtschaftsmagazins „enorm“ stellt die Themen Social Entrepreneurship, ethisches Wirtschaften und ökosoziale Marktwirtschaft in den Mittelpunkt. Die Zeitschrift erscheint viermal im Jahr auf Deutsch und Englisch. „enorm“ wird vom Social Publish Verlag herausgegeben, einem Hamburger Verlags-StartUp, das selbst nach Social-Business-Grundsätzen arbeitet
(www.enorm-magazin.de).
Hamburg, 09. September 2010 – Freie Gesellschaft, freie Wirtschaft, grünes Bewusstsein: In der Schweiz feiert die Grünliberale Partei (GLP) mit einer Kombination aus wirtschaftsliberalen und ökologischen Positionen erstaunliche Erfolge. Doch Cem Özdemir, seit 2008 Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, hält eine deutsche Grün-Liberale Fusion im Interview des Wirtschaftsmagazins „enorm“ (EVT 09.09.2010) für „ausgeschlossen“. Grüne und FDP hätten zwar Überschneidungen in den Wählermilieus, „das Milieu alleine sagt jedoch nicht so viel über die Werte des Menschen aus.“
Die GLP wurde in der Schweiz 2007 auf Bundesebene gegründet. Bis 2020 strebt die Partei zehn Prozent im eidgenössischen Nationalrat an. Eine grün-liberale Partei hätte wohl auch in Deutschland Stimmenpotenzial. „Grün lässt sich nicht einfach in alte Lagerkategorien verpacken“, sagt denn auch Cem Özdemir. Trotzdem betont Özde-mir „neben dem gemeinsamen gesellschaftlichen Liberalismus eine grundsätzliche Differenz“ zwischen Grün und Liberal. Der Bundesvorsitzende widerspricht der liberalen Forderung nach Minimierung staatlicher Anreize für ökologische Maßnahmen: „Die notwendige ökologische Transformation wird ohne staatliche Anreize nicht gelingen“.
In der Schweiz setzt die GLP auf weniger Umverteilung, mehr Leistungsgerechtigkeit und einen Rückbau des Staatsbudgets. Die Partei vertritt damit urliberale Themen. Gleichzeitig fokussiert die GLP klassisch grüne Themen des Umweltschutzes und legte mit diesen grün-liberalen Positionen einen Blitzstart hin. 2007, nur drei Jahre nach der Gründung, hat die GLP auf Anhieb 5,75 Prozent und damit zehn Sitze bei den Zürcher Kantonalratswahlen gewonnen. Die Partei hofft nun bei den eidgenössischen Nationalratswahlen im nächsten Jahr auf Bundesebene ähnliche Gewinne erzielen zu könne
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