09.09.2010 - 12:35 - Medien & Telekommunikation
Piraten - Wegelagerer der Weltmeere: Dokumentarfilm
Pressemitteilung von: Deutsche Seemannsmission e.V.
Foto (DSM, J.Kammigan): Interview mit Seemannsdiakonin Martina Platte, Internationaler Seemannsclub Hongkong 2007
Die Gefahr ist handfest, wenn auch nur schwer greifbar: Martina Platte von der Deutschen Seemannsmission (DSM) im Hafen von Hongkong betreut Kapitäne und Seeleute, die von Piraten überfallen wurden. Manche haben nur ein paar Dollar herausgeben müssen, andere sind knapp mit dem Leben davon gekommen. Der Film begleitet die Diakonin durch einen der größten Häfen der Welt, in dem die Schiffe sich für ihre Fahrt durch eine der ehemals gefährlichsten Wasserstraßen der Welt rüsten - die Straße von Malakka. Doch was früher die Gewässer Asiens waren, ist heute Afrika: Seit bald zwei Jahren richten sich alle Augen auf den Golf von Aden, genauer auf Somalia - in weiteren Interviews zur dortigen Bedrohung durch Piraten sind zu sehen:
- Seeleute die dort überfallen wurden und überlebt haben
- Krzysztof Kotiuk , der deutsch-polnische Kapitän der "Hansa Stavanger", vier Monate sind er und seine Besatzung in der Hand ihrer Entführer gewesen.
- Eberhard Lixfeld von der Reederei "Reider Shipping" aus dem niederländischen Winschoten. Einer seiner Frachter, die "Amiya Scan" wurde vor Somalia entführt.
- Thomas Kossendey, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung
- Soldaten der Fregatte "Augsburg", die der Gefahr von Piraten begegnen.
- Ein Pirat im Gefängnis
Sendetermin: Dienstag, 14. September 2010, 23.50-01.20 Uhr, NDR-RB-Fernsehen.
Ein Film von Julia Kammigan und André Schäfer. Redaktion Mechtild Lehning (Radio Bremen | ARTE Grand Format), Text: RadioBremen/TV Presse.
Spenden zur Förderung der Arbeit mit Seeleuten erbittet die DSM auf das Spendenkonto: Deutsche Seemannsmission e.V., Bank für Sozialwirtschaft (BFS), Konto: 4409400, BLZ: 25120510, Verwendungszweck: "Piraten Bedrohung auf See".
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Download Foto:
Foto (DSM, J.Kammigan): preview.tinyurl.com/ktwavw (488 kb)
Bildbeschreibung: Interview mit Seemannsdiakonin Martina Platte, Internationaler Seemannsclub Hongkong 2007
Weitere Fotos aus dem Dokumentarfilm können unter "ARD Foto" abgerufen werden.
Frei zur Veröffentlichung, Belegexemplar bzw. Hinweise auf Veröffentlichungstermine erbeten.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Ansprechpartner: Geschäftsstelle der Deutschen Seemannsmission e.V., Generalsekretärin Pastorin Heike Proske, Jippen 1, 28195 Bremen, Tel. 0421 - 17 36 30, Fax. 0421 - 1 73 63 23,
Fundraising & Öffentlichkeitsarbeit, André Schlesselmann, Jippen 1, 28195 Bremen, Tel. 0421 - 17 36 30, Fax. 0421 - 1 73 63 23,
Stichwort Deutsche Seemannsmission e.V. (DSM) Mit 400 Standorten weltweit verfügen die internationalen Seemannsmissionen über Anlaufstellen in fast allen wichtigen Häfen. Die Seemannsmission ist damit international der Verbund, der die meisten Kontakte mit Seeleuten und damit auch die meisten Erstkontakte mit von Piraterie betroffenen Seeleuten hat. Ihr Aktions-Programm hilft sowohl Seeleuten, die bereits Angriffen ausgesetzt waren, als auch Seeleuten, die gefährdete Gewässer befahren. Da die Abfahrts- und Ankunftshäfen häufig weit entfernt von den Problemzonen liegen, ist ein weltweites Netzwerk notwendig, um die Seeleute zu erreichen. Dies kann derzeit nur die Seemannsmission bieten. Auch in den Häfen Deutschlands laufen Schiffe mit Betroffenen ein. Die Deutsche Seemannsmission hat Anlaufstellen in 16 deutschen Häfen und darüber hinaus 17 Auslandsstationen in bedeutenden Häfen. Sie ist damit ein wichtiger Impulsgeber im internationalen Dachverband der christlichen Seemannsmissionen (ICMA).
Auf der Internetseiten bedrohung-auf-see.de und seemannsmission.org sind Berichte von kürzlich Betroffenen und Mitarbeitern der Deutschen Seemannsmission zu finden. Dort kann auch direkt gespendet werden. Die Deutsche Seemannsmission bittet um Unterstützung, da die weltweite Notfallseelsorge und das Engagement zur Stressbewältigung sich nicht selbst tragen.
Die Deutsche Seemannsmission e.V. unterhält im Ausland über 17 Seemannsstationen, die eine 'Heimat in der Fremde' für Seeleute bieten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen an Bord und sind für Gespräche, für die Sorgen und Nöte der Seeleute da, die langen Fahrenszeiten und immer kürzere Liegezeiten in den Häfen haben. In Deutschland sind 16 Stationen mit eigenständigen Inlandsvereinen unter dem Dach der DSM organisiert. Die diakonisch-missionarische Arbeit an Seeleuten wird von der Deutschen Seemannsmissionen seit über 150 Jahren getan. DSM e.V. ist als anerkannter Fachverband für die Arbeit an und mit Seeleuten weltweit ein Teil des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland (Stuttgart/Berlin). Die Tätigkeit der DSM wird finanziell wesentlich durch die Ev. Kirche Deutschland, die Bundesregierung, private Spenden und freiwillige Abgaben von Reedereien unterstützt. Der Gesamthaushalt 2009 umfasst knapp 2,4 Mio. Euro.
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